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40-tätiges Fasten erfolgreich beendet

 
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Naturfreak



Anmeldedatum: 30.12.2011
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 02.01.2012, 21:02    Titel: 40-tätiges Fasten erfolgreich beendet Antworten mit Zitat

Der Hauptgrund warum ich beschlossen habe zu fasten war, dass ich seit Wochen ständig starke Schmerzen im Bein hatte. Nur die Beine hochlegen und ständige Einreibung mit Franzbranntwein, Pferdebalsam und zuletzt eine starke Schmerzsalbe brachten mir Linderung. Sonst hatten mir bei Körperschmerzen immer Massagen ganz gut geholfen. Diesmal nicht. Drei Versuche bei verschiedenen Masseuren, darunter eine Heilpraktikerin sind gescheitert.
Was sollte ich tun in meiner Verzweiflung. Zum Arzt gehen wollte ich nicht. Auf diese Art von Behandlung verzichte ich seit drei Jahren.
Dann fiel mir das Fasten ein. Ich lass „Das große Buch vom Fasten“ von Ruediger Dahlke und
dieses Buch hier http://www.hungerkur.ch/.
Dann wollte ich es wissen. Diese beiden Bücher haben mich motiviert es zu versuchen. Meine längste Fastenzeit bisher waren drei Wochen. Diesmal wollte ich 4 Wochen fasten, evtl. verlängern.
Ich war natürlich sehr neugierig was passieren würde. Ich hatte noch mehr Wünsche z.B. meine Verdauungsschwäche verbessern, mein Hungergefühl kennenlernen (kenne ich seit Jahren nicht mehr) und bessere Wahrnehmung meiner Sinne.
Anfangs versuchte ich es mit Tee, Wasser und 2 Teelöffel Honig am Tag. Damit kam ich nicht so Recht in die Gänge und habe mein Chlorella weiterhin eingenommen. Die ersten drei Tage hatte ich leichte Kopfschmerzen, sonst war es aber diesmal leichter wie mein früheres fasten.
Bei untergewichtigen Personen (mein BMI 21) wird ja gewarnt vor längerem Fasten. Nur mir geisterte schon länger im Kopf herum: Was nützt mir mein ganzes Gewicht, wenn der Körper nicht richtig funktioniert. Die Funktion ist doch viel wichtiger. Ich hatte trotzdem Angst davor viel abzunehmen. Nur es wird keinen anderen Weg geben, als erst mal den Müll zu beseitigen, dann kann der Körper wieder aufbauen.
Meinem Bein ging es sehr schnell spürbar besser. Nur irgendwie war eine Grenze da. Dann fiel mir auf, ich tat Honig in den heißen Tag, dass konnte doch nicht gut sein. Von da an aß ich den Honig so. Schmeckte mir viel besser wie sich herausstellte. Weiter bemerkte ich eine Müdigkeit beim Tee trinken, im Gegensatz wenn ich Wasser mit Zitrone trank war ich hellwach.
Von da an stieg ich auf frisch gepresste Säfte um. Wieder ging es meinem Bein besser.

Mein Fastenprogramm dass ich so allmählich entwickelt habe.

Meistens so etwa 4 Uhr in der Frühe gab es als erstes 8 schwarze Pfefferkörner (Wunderheilung durch Fasten). Nicht unzerkaut (wie in dem Buch beschrieben), sondern zerkaut, da ich mir dachte dass es so für den Körper leichter verdaulich ist. Normalerweise esse ich nichts scharfes und hatte meine Bedenken, ob ich es vertrage. Es ging jedoch wieder erwarten ganz gut. Ein Korn zerkauen und mit Wasser herunter schlucken. Es tat mir auch körperlich gut. Ich wurde wacher und meine Verdauung beschleunigt sich. Danach ein Glas Wasser mit einem Esslöffel Apfelessig. Zwanzig Minuten später Wasser mit Chlorella. Wasser mit Apfelessig bzw. Chlorella gab es insgesamt drei mal täglich.
Am frühen Morgen dann noch ein paar leichte Körperübung u.a. den Sonnengruß, der mir sehr gut tat. Habe ihn von einer neuen Seite kennengelernt. Bei professionellen Kräften arten solche Übungen oft als Leistungsstress aus. So hatte ich ihn kennengelernt. Jetzt zu Hause lasse ich mir dabei ausgiebig Zeit. Lieber weniger ist mehr. Zwischen den Übung legte ich immer ausgiebige Gähn- und Atempausen ein und hörte auf meinen Körper. Auch die Übung selbst führte ich ganz genüsslich durch. Das tat mir sehr gut. Eine Katze hatte ich mal früher bei ihren morgendlichen Dehn- und Fangübungen beobachtetet. Da war kein Stress, es war eher wie ein Spiel.
Ich habe dass Glück, dass ich bereits mit 58 berentet bin. Ich hatte jahrzehntelang ständig Stress. Ich bin so froh, dass ich aus diesem so langsam herunter gekommen bin.
Während der Fastenzeit ging es mir energiemäßig besser als vorher. Nur kräftemäßig baute ich ab und fror mehr.
------------Fortsetzung folgt -----------------------
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benny



Anmeldedatum: 14.01.2010
Beiträge: 669
Wohnort: Essen

BeitragVerfasst am: 03.01.2012, 09:29    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo, danke für die interessante und detaillierte Schilderung! Ich denke auch dass Fasten für Leute die nicht Top-gesund sind ein wahnsinniges Heilmittel darstellt. Hatte ja auch in einem Jahr von 9/2010-8/2011 90 Fastentage und ich denke es hat mir sehr gut getan. Ich freue mich schon auf eine Fortsetzung!
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in Gedenken an Jack LaLanne (1914 - 2011), frei übersetzt:
Du musst dich um 640 Muskeln kümmern, die beste Möglichkeit ist Bewegung. Du kannst dich perfekt ernähren, aber ohne Bewegung hast du Probleme. Einige Gesundheitsfanatiker essen nur Rohkost, aber machen keinen Sport und sehen schrecklich aus. Andere Leute treiben wie wahnsinnig Sport und essen Müll. Sie sehen gut aus, denn Sport ist der König. Ernährung ist die Königin. Verbinde sie und du hast ein Königreich!
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Die Tandem Weltreise von Mandy und Benny
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Marcus



Anmeldedatum: 19.03.2011
Beiträge: 265

BeitragVerfasst am: 03.01.2012, 20:41    Titel: Antworten mit Zitat

Auch ich bin gespannt auf die Fortsetzung. Meine längste Fastenkur war bisher knapp 3 Wochen was recht gut ging aber meine Erkrankung leider nicht heilte. Im einem Buch habe ich gelesen, dass bei Epilepsy manchmal mehrmaliges Fasten notwendig ist und darum bin ich guter Hoffnung dass ich das damit wegbekomme. Der Buchtitel: "Fasten kann Ihr Leben retten" und der Autor: "Herbert M. Shelton". Er gilt als eine Art Koryphäe auf dem Gebiet des Fastens und das Buch ist nur noch gebraucht erhältlich. Ich habe mir eben deinen Link runtergeladen und werde ihn mir mal zu Gemüte führen.

Gruss Marcus
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