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Borreliose
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sapotille



Anmeldedatum: 16.07.2009
Beiträge: 615
Wohnort: Österreich

BeitragVerfasst am: 20.07.2009, 09:23    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Irene, daran habe ich auch schon gedacht. Ich bin heute bei meinem Arzt, der doch recht alternativ ist. Mal sehen, was der zu meinen Beschwerden sagt.
Danke für den interessanten Link.
Ingrid
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sapotille



Anmeldedatum: 16.07.2009
Beiträge: 615
Wohnort: Österreich

BeitragVerfasst am: 21.07.2009, 09:50    Titel: Antworten mit Zitat

Mein alternativer Arzt hat hat mir gestern klar gesagt, dass ich "kein Opfer für die Schulmedizin bin". Find ich irgendwie lustig den Ausspruch. Obwohl es mir nicht weiterhilft. Ausser, dass ich bestärkt bin in meiner Selbstverantwortung. Er hat ganz klar einen Vitamin B 12 Mangel ausgeschlossen. Eisen habe ich nicht allzu viel. Aber das hatt ich auch damals, als ich noch Fleischfresser war. Und da war der Mangel weitaus grösser..... Confused Um Borreliose ausschliessen zu können müsste ich mir Flüssigkeit aus dem Rückenmark entnehmen lassen. Da ich aber sowieso mich nicht schulmedizinisch behandeln lassen würde, kann ich gut darauf verzichten. Ich habe beschlossen die Karde zu probieren über einen längeren Zeitraum. Gepaart mit Extrakten für die Nieren und Leberunterstützung (zur Ausscheidung).
Ich wäre sehr froh, auch von allen anderen, die mit Borreliose zu tun haben, immer wieder zu hören, wie es ihnen geht und was sie so alles unternehmen. Schulmedizinisch wird man psychisch fertig gemacht. In der Rohkostszene und in anderen alternativen Kreisen erfahre ich immer wieder sehr sehr Wertvolles.

Liebe Kati, vielleicht würde die Karde auch bei deinem Mann wirken? Ich denke er muss für so eine Ausleitungskur nicht unbedingt Rohköstler werden......
Gruß an alle Ingrid*

"Es gibt für jedes Problem eine innere und eine äussere Lösung" winke
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Hummelpups
Gast





BeitragVerfasst am: 21.07.2009, 10:02    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Sapotille,
Wenn man in Borrelioseforen liest, kriegt man für die Karde nicht viele brauchbare Reaktionen. ("wissenschaftliche" Menschen mit Stöckern in ihrem Popo, haben Spaß sich zu echauffieren.)

Unser Therapeut, hat unter Anderem, Karde (und Katzenkralle) am Anfang der Therapie benutzt. Etwa 2-3 Monate.
Der Therapeut hat einen "Schlachtplan" gegen die Stinker (Borrelien), und da kommt Karde scheinbar nur am Anfang vor. Momentan bekommt mein Sohn etwas, um die Borrelien aus ihren "Verschanzungen" zu lösen. Die Viehcher sind viel zu intelligent, für meinen Geschmack. Aber das kann meinetwegen auch als Esoterik gedeutet werden. Wink
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Kati
Gast





BeitragVerfasst am: 21.07.2009, 11:23    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo sapotille

Zitat:
Liebe Kati, vielleicht würde die Karde auch bei deinem Mann wirken? Ich denke er muss für so eine Ausleitungskur nicht unbedingt Rohköstler werden......


Vielen Dank für den Tipp. Gestern, nach wiederholtem Gejammer über Übelkeit, Appetitlosigkeit habe ich meinem Mann zum ersten (und natürlich letzten) Mal empfohlen, auf Rohkost umzusteigen. Das war ein grosser Fehler, wie ich eigentlich hätte ahnen müssen. Wenn er sich wieder beruhigt hat, sage ich ihm das mit der Karde.

LG
Kati winke
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Anne



Anmeldedatum: 11.10.2006
Beiträge: 512

BeitragVerfasst am: 21.07.2009, 13:16    Titel: Antworten mit Zitat

sapotille hat Folgendes geschrieben:
Mein alternativer Arzt hat hat mir gestern klar gesagt, dass ich "kein Opfer für die Schulmedizin bin". Find ich irgendwie lustig den Ausspruch. Obwohl es mir nicht weiterhilft. Ausser, dass ich bestärkt bin in meiner Selbstverantwortung. Er hat ganz klar einen Vitamin B 12 Mangel ausgeschlossen.


Hallo Sapotille,

Wie genau will der Arzt denn B12-Mangel ausgeschlossen haben? Mein Blutbild war an sich auch sehr gut (außer Eisen), hat dem Arzt geradezu Entzückungsschreie entlockt (z. B. die Cholesterinwerte), insbesondere gab es auch absolut keinen Hinweis auf Blutarmut; dennoch war der B12-Wert, auf dessen Untersuchung ich drängen musste, niedrig. Ärzte untersuchen das B12 oft nicht "freiwillig" und z. T. nur dann, wenn man massiv darauf drängt, da ein Mangel bei Nicht-Rohköstlern anscheinend selten ist. Neben B12 auch andere Indikatoren für einen B12-Mangel untersuchen lassen, z. B. Homocystein, das im Falle eines B12-Mangels (oft) erhöht ist.

Ist aber deine eigene Verantwortung.

LG, Anne
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sapotille



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BeitragVerfasst am: 21.07.2009, 14:04    Titel: Antworten mit Zitat

Bei Dir war das Hämoglobin auch im Normalbereich Anne?
Ingrid
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Anne



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Beiträge: 512

BeitragVerfasst am: 21.07.2009, 14:13    Titel: Antworten mit Zitat

Absolut. Ich las einmal in einem Artikel, dass ein B12-Mangel Nervenschäden verursachen kann, ohne dass eine Blutarmut vorliegt!
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sapotille



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Beiträge: 615
Wohnort: Österreich

BeitragVerfasst am: 21.07.2009, 14:32    Titel: Antworten mit Zitat

was hast Du dann dagegen übernommen, wenn ich fragen darf?
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Anne



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Beiträge: 512

BeitragVerfasst am: 21.07.2009, 17:07    Titel: Antworten mit Zitat

Ich esse nun nach Möglichkeit mehrmals wöchentlich Tierisches (in aller Regel Wassertiere) und nahm vorübergehend ein B12-Präparat. Bei beängstigenden Symptomen würde ich es aber jedenfalls mit Spritzen versuchen (Hydroxocobalamin).

LG, Anne
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Angelika
Gast





BeitragVerfasst am: 21.07.2009, 18:29    Titel: Antworten mit Zitat

Anne hat Folgendes geschrieben:
sapotille hat Folgendes geschrieben:
Mein alternativer Arzt hat hat mir gestern klar gesagt, dass ich "kein Opfer für die Schulmedizin bin". Find ich irgendwie lustig den Ausspruch. Obwohl es mir nicht weiterhilft. Ausser, dass ich bestärkt bin in meiner Selbstverantwortung. Er hat ganz klar einen Vitamin B 12 Mangel ausgeschlossen.


Hallo Sapotille,

Wie genau will der Arzt denn B12-Mangel ausgeschlossen haben? Mein Blutbild war an sich auch sehr gut (außer Eisen), hat dem Arzt geradezu Entzückungsschreie entlockt (z. B. die Cholesterinwerte), insbesondere gab es auch absolut keinen Hinweis auf Blutarmut; dennoch war der B12-Wert, auf dessen Untersuchung ich drängen musste, niedrig. Ärzte untersuchen das B12 oft nicht "freiwillig" und z. T. nur dann, wenn man massiv darauf drängt, da ein Mangel bei Nicht-Rohköstlern anscheinend selten ist. Neben B12 auch andere Indikatoren für einen B12-Mangel untersuchen lassen, z. B. Homocystein, das im Falle eines B12-Mangels (oft) erhöht ist.

Ist aber deine eigene Verantwortung.

LG, Anne


Anne hat Folgendes geschrieben:
Ich esse nun nach Möglichkeit mehrmals wöchentlich Tierisches (in aller Regel Wassertiere) und nahm vorübergehend ein B12-Präparat. Bei beängstigenden Symptomen würde ich es aber jedenfalls mit Spritzen versuchen (Hydroxocobalamin).

LG, Anne



Da habe ich sehr ähnliche Erfahrungen gesammelt.
B12 ist bei mir ok, da ich schon vor der Rohkost darauf achtete. Aber dennoch habe ich hier generell stark meine Praxis angepaßt, um nicht auf Medikamente (wie Neurobion = B2-B6-B12 - Kombi) angewiesen zu sein.
Dazu gehört auch - so komisch sich das vielleicht liest, das Beachten der Lebensmittel, die Traubenzucker/Stärke von Natur aus behalten wie Feigen (nicht die aus dem normalen Handel), Süßgrass wie Schilf usw.
Weil sich auf solchen Lebensmitteln auch jene kleinen Lebewesen mit Vorliebe ansetzen, die B12 erzeugen. Exclamation

Ohne dass ich mit meiner Familie extra darüber rede .. sie haben sich heute Heilbutt für ihr Abendessen besorgt. Scheinbar ist der (Zucht-) Lachs nun doch nicht mehr das Non-Plus-Ultra. Ich denke, das ist Tarierung.

Beim Eisen kann man es auch gut an (kantigen) Augenringen erkennen.

So eine Situation kann sich gerade bei Eisen recht schnell entwickeln bin ich darauf gekommen und es ist nicht so leicht wegzubekommen, weil immer nur geringe Dosen aufgenommen werden.

Daher esse ich über das ganze Jahr hinweg wenn irgendwie geht täglich auch rote Beerenfrüchte bzw Granatapfel.
Damit habe ich die besten Erfahrungen in dieser Richtung.

LG Angelika
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sapotille



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BeitragVerfasst am: 22.07.2009, 14:57    Titel: Antworten mit Zitat

woher bezieht Ihr das Süßgras? Rolling Eyes ?????

Ja, ich möchte mich auch daran gewöhnen, wenigstens einmal in der Woche getrockneten Fisch zu essen.
An Wildkräuter komm ich nicht gut ran. Ich glaube, dass Salate nicht annähernd die Inhaltsstoffe aufweisen. Da esse ich noch lieber Petersilie. Die schmeckt lecker.
Vorerst nehme ich ein Präparat aus dem Bioladen. Nachdem ich ein Präparat aus der Apotheke gekauft hatte (ein Achtel des Preises .......) hatte ich nach nur einer Tablette die ganze Nacht Hallunzinationen. Ehrlich!
Das Präparat aus dem Bioladen tut mir gut glaube ich. Habe es jetzt drei Mal eingenommen.
Es bleibt mir nichts anderes übrig als zu experimentieren. Aber das mach ich eh schon seit Jahrzehnten. nixweiss
Schön dass ich mich mit Euch austauschen kann und immer wieder Hinweise kriege oder finde. Auch die Links find ich immer wieder genial.
Ingrid*
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Anne



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BeitragVerfasst am: 22.07.2009, 19:33    Titel: Antworten mit Zitat

Falls du dich zum Spritzen entschließen kannst, könntest du es z. B. mit "Vitamin B12-Depot-Injektopas" versuchen. Vorteile sind:

- enthält B12 in einer natürlichen und gänzlich ungiftigen Form (Hydroxocobalamin),
- enthält ansonsten nur Wasser und Kochsalz.

Spritzen wirken viel rascher als die Einnahme von B12. Ist dein B12 auch hoch genug dosiert?

LG, Anne
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Anne



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BeitragVerfasst am: 22.07.2009, 20:02    Titel: Antworten mit Zitat

Wie ich gerade lese, ist ein B12-Mangel auch bei (vegetarischen) Kochern nicht eben selten:

Zitat:
Vegetarier haben ein hohes Risiko, einen B12-Mangel zu entwickeln, weil tierische Lebensmittel als hauptsächliche B12-Quellen gelten. Ein funktioneller B12-Mangel (erniedrigtes Holo-TC, erhöhtes MMA und Homocystein) ist bei Vegetariern häufig und abhängig von der Dauer und Form der vegetarischen Diät. In einer Untersuchung an Lacto- und Lacto-ovo-Vegetariern wiesen 63 % der Probanden erhöhtes MMA (> 271 nmol/L), 73 % einen erniedrigten Holo-TC-Spiegel (<35> 12 µmol/L) auf. Bei Veganern fand man bei 86 % erhöhtes MMA, bei 90 % erniedrigtes Holo-TC und eine Hyperhomocysteinämie bei 55 %


Und, wie ich bereits schrieb:

Zitat:
Die bei B12-Mangel beobachteten psychiatrischen wie neurologischen Erkrankungen und kognitiven Störungen, Depressionen oder Demenz können Monate bis Jahre hämatologischen Anomalien vorausgehen beziehungsweise solche treten gar nicht auf.


http://www.aerzteblatt.de/V4/archiv/artikel.asp?id=61696
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sapotille



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Beiträge: 615
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BeitragVerfasst am: 21.08.2009, 13:59    Titel: Antworten mit Zitat

@ all: nachdem ich mir hätte Flüssigkeit aus dem Rückenmark entnehmen lassen müssen, damit die Borreliose nachgewiesen werden kann oder nicht und ich das entschieden abgelehnt habe, habe ich mich über das Netz etwas schlau machen wollen.

Fazit: Meine Symptome gehen/gingen mehr oder weniger mit folgenden Diagnosen konform (Schwindel, Kopfschmerzen, Atemnot, Hautirritationen, Gelenkschmerzen) :

- Borreliose
- MS
- Kreislaufinstabilität
- Depression
- tlw. Angina Pektroris
- Panikattacken

wenn ich noch weiter suchen würde, ich würde sicher noch die eine oder andere Diagnose finden. Aber mir reicht es.
Die Symptome zeigten sich vor Jahren nach dem Zeckenbiss stark. Am stärksten immer dann, wenn ich beim Arzt war. Nun dachte ich, dass diese Borreliose-Symptome wieder aufflackern, nachdem ich von einer Biene gestochen wurde vor einigen Wochen.
Es ging mir sehr schlecht einige Wochen lang. Inzwischen fühle ich mich wieder recht gut.

Max Gerson hat bereits vor 150 (?) Jahren gesagt, dass ein Schnupfen und Krebs die selben Ursachen hat.....

Nun lese ich im Buch "Das Entspannungsprogramm" von Stangl folgendes:

"Wenn sich die Spannkraft des Organismus auflöst oder wenn der Mensch verpannt ist, wird er unweigerlich krank. Am Ort des geringsten Widerstandes - meist an seinem schwächsten Organ - wird es sich äußern. So gesehen gibt es nicht viele einzelne Krankheiten, sondern nur eine einzige. So gesehen ist die Heilung dann im Prinzip auch denkbar einfach. Mit der Wiederherstellung des Spannungsausgleichs wird der Kranke gesund werden müssen. In weiten Teilen Asiens heilten die Ärzte seit Jahrtausenden in diesem Sinn. Ohne allzuviel medizinische Detailkenntnisse. Bezeichnend, dass der Arzt im alten China sein Honorar nur bekam, wenn er seine Aufgabe erfüllte, die von ihm betreuten Menschen gesund zu erhalten......Das ärztliche Instument war nichts anderes als die hoch ausgeildete Fähigkeit und Technik, Störungen im Spannungszustand schon im Frühstadium der Entstehung zu erkennen."

Whow. Ich denke, ich lasse mich nicht auf eine Diagnose reduzieren Mr. Green .
Ingrid*
_________________
Gehe nie einen Weg, als gäbe es nur den einen. Damit du nie an einen Punkt kommst, an dem nur eine einzige Reaktion möglich ist. Der Weg allein ist schon eine Begrenzung .....
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