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Petra2 Gast
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Verfasst am: 05.11.2006, 18:38 Titel: Borreliose |
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Hallo zusammen,
wie bereits hier http://www.rohkostszene.de/meine-rohkost-heute-t161.html erwähnt, bin ich vor Jahren an Borreliose erkrankt. Vor drei Wochen habe ich nun eine homöopatische Therapie begonnen.
Wie diese im Detail aussieht bzw. was ich an unterstützenden Maßnahmen so betreibe berichte ich in Kürze.
Meine Frage heute: Wer hat Erfahrungen mit dieser Krankheit? Vor allem im Zusammenhang mit Rohkost und alternativen Heilmethoden.
Eine schulmedizinische Behandlung kommt für mich nicht in Frage.
Liebe Grüße Petra  |
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Petra2 Gast
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Verfasst am: 21.11.2006, 10:31 Titel: |
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Hallo zusammen,
am Samstag sind nun die vierzig Tage der homöopatischen Ausleitungstherapie zu Ende. Meine persönliche Erfahrung diesbezüglich teile ich Euch nach Abschluß dieser noch mit.
Für heute: Mir geht es besser, jedoch schreibe ich den größten Erfolg, zum einen meiner Ernährung, meiner derzeitigen Lebensweise, aber auch der Karde zu. Mit der Tinktur beginne ich zwar erst am 28.11.06, dann ist sie fertig. Doch seit ich den Kaltansatz trinke hat sich nochmal einiges verändert.
Hier schon einmal für alle die es interessiert ein weiterer link über die Karde.
http://www.natuerlich-online.ch/upload/docs/docs/spezial/No1ACFCzZUj1.pdf
Liebe Grüße Petra  |
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Petra2 Gast
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Verfasst am: 11.02.2007, 15:47 Titel: |
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Hallo zusammen,
| Zitat: |
| am Samstag sind nun die vierzig Tage der homöopatischen Ausleitungstherapie zu Ende. Meine persönliche Erfahrung diesbezüglich teile ich Euch nach Abschluß dieser noch mit. |
Heute möchte ich Euch einen kurzen Zwischenbericht über meine nun doch langsam fortschreitende Genesung mitteilen:
O. a. beschriebene homöopathische isopathische Ausleitungstherapie nach Enderlein hat leider nicht den gewünschten Erfolg gebracht. Zumindest nicht bei mir. Hier kann ich nur die Kardetinktur empfehlen, jedoch sollte die Dosierung wirklich langsam gesteigert werden, da die Karde schon heftige Reaktionen hervorrufen kann.
Schlussendlich kann ich jedoch sagen, dass mir die klassische Homöopathie geholfen hat und es noch immer tut. Wenngleich sich dem Homöopathieunkundigen sicherlich die Frage stellen wird, was so ein kleines Kügelchen wohl bewirken kann, so kann ich von mir nur behaupten.
Sehr viel und zwar auf allen Ebenen – Körper – Geist – Seele. Es war das erste Mal, dass ich mit LM 18 Potenzen gearbeitete habe und es auch noch immer tue. Die Homöopathie heilt den Menschen und nicht die Krankheit. Deshalb spielt die Symptomschilderung bzw. Diagnose auch keine Rolle. Ich für mich bin jedoch zu der Überzeugung gekommen, dass jede Krankheit heilbar ist, da Krankheit eine Störung der Harmonie im gesamten System darstellt.
Jedoch möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass nicht jede Krankheit Folge einer falschen Ernährung sein muss bzw. eine Umstellung der Ernährung folglich auch zur Heilung führt. Wohl ist die richtige Ernährung sicherlich ein zu beachtender Mitspieler bei der Heilung, doch eben nicht ausschließlich.
In den letzten Monaten habe ich eine Wandlung vollzogen, wie ich es zuvor noch nie erlebt habe. Ich wurde bzw. bin völlig desillusioniert. Fast nichts ist mehr so, wie es vorher war. Was mir einst wichtig erschien, ist bedeutungslos geworden. Gefühle, Emotionen die ich für bestimmte Menschen, Lebensumstände oder Ideale empfunden habe wurden entkräftet bzw. entsprangen Illusionen meines damaligen Denkens.
Diese Erfahrungen, Erkenntnisse waren und sind nicht immer angenehm. Meine Persönlichkeit über die ich mich bis dato identifiziert habe trifft leider oder Gott sei Dank, wie auch immer, nicht mehr auf mich zu. Ich bin gerade dabei MICH neu kennen zu lernen. Hinzu kommt, dass die meisten Menschen mit denen ich in der Vergangenheit zu tun hatte, die glauben mich zu kennen, aufgrund der Erfahrungen, die sie mit mir gemacht haben, erstaunt sind, einen völlig fremden Menschen vorzufinden. Das macht mir die Veränderung noch einmal mehr bewusst.
Meine gesamten Werte sind nun wieder im Normbereich. Einzig meine Ausleitungsorgane (Leber; Niere, Blase usw.) sind noch völlig überlastet bzw. waren die ganze Zeit blockiert. Dies behebe ich nun mit Hilfe der Bioresonanz und indem ich wieder meiner Intuition vertraue, auch wenn diese meinen Verstand zur Zeit fast täglich herausfordert.
Wie schon an anderer Stelle erwähnt ziehen wir in wenigen Wochen in den 800 km entfernten Norden. Meine beiden ältesten Töchter (16/12) bleiben zunächst hier. Dies ist eine sehr große Herausforderung für mich: Loszulassen und zu erkennen, dass es gut ist, so wie es ist. Wären die Beiden nicht meine Töchter, so hätte ich sicherlich nicht viel mit ihnen zu tun, da wir so gut wie keine gemeinsamen Interessen haben, was sich in der Zukunft natürlich jederzeit wieder verändern kann.
Bei meiner Jüngsten Tochter (9), die ich u. a. auch 3 Jahre gestillt habe, sieht das schon wieder ganz anders aus.
Jetzt heißt es erst einmal wieder zu Kräften kommen. Die einzige Untersuchung die nun noch ansteht ist das Röntgen meiner Halswirbelsäule, da mein Homöopath, der auch Chiropraktiker ist, dort (anhand zwei Jahre alter Röntgenbilder) Kalkablagerungen an beiden Halsschlagadern entdeckt hat. Für den Schulmediziner war das natürlich meinem Alter entsprechender Verschleiß. Für mich als Gesundköstlerin (10 Jahre vegane Rohkost, seit Lebzeiten Sportlerin) natürlich ein Schock.
Vermutlich lässt sich dies jedoch auf meinen jahrelangen zu hohen Homocysteinwert zurückführen, der meistens parallel zu einem zu niedrigen B12 Wert besteht, was bei mir der Fall war.
Auch möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass ich durch den Verzehr von Knochenbrühe erstaunliche Kräfte wieder gewonnen habe, wenngleich ich deren Fettgehalt schon hoch fand. Besonders überrascht war ich über die Linderung meiner Muskelschmerzen nach deren Konsum.
Soweit erst einmal für Heute. Ich befinde mich jedoch mitten im Wandel und werde Euch zu gegebener Zeit weiterinformieren.
Liebe Grüße Petra  |
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sapotille
Anmeldedatum: 16.07.2009 Beiträge: 615 Wohnort: Österreich
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Verfasst am: 17.07.2009, 15:44 Titel: |
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Liebe Rohköstler. Nachdem ich in den letzten Tagen viel über Eure Beiträge gelesen habe, möchte ich (so kurz wie möglich) meine Erfahrungen mit Borreliose berichten.
Vor vier Jahren hat mit im Ausland eine Zecke gebissen. Sehr bald zeigte sich die klassische Wanderröte. Die Beschwerden wurden mir erst bewusst, als ich sie vom Arzt beschrieben bekam. Gelenkschmerzen, Hautirritationen, Kopfschmerzen, Genicksteife, temporäre Gefühlsunempfindlichkeit in Händen, Füssen oder Gesicht.
Da ich damals schon wie ein Schatzmeister auf meine Darmflora achtete, wollte ich natürlich das Breitbandpenicillin nicht nehmen, das die Hausärztin mir gab. Also ging ich ca ein Jahr lang durch die Hölle. Das grösste Thema war die Selbstverantwortung....konnte ich wirklich über mich und mein Leben die Verantwortung übernehmen? Wäre es nicht leichter diese an die Ärzte abzugeben, so wie es alle anderen machen? Ich war jedesmal psychisch am Ende, wenn die Ärztin mir sagte, dass ich wohl im Rollstuhl landen würde, wenn ich die Borreliose nicht behandlen würde. Ich setzte auf mein Immunsystem und versuchte fast hundert Prozent roh zu essen. Kombiniert mit positiven Gedanken, etc. Nachdem ich ein Jahr gekämpft hatte und zuletzt zwei grausame Abzesse sich im Nacken und Gesäss gebildet hatten, war nun zwei Jahre komplette Ruhe. Ich dachte die lieben Tierchen hätten sich durch das viele Eiter, das sich aus den Abzessen entleerte, verabschiedet.
Vor einer Woche nun wurde ich von einer Biene am Zeh gestochen. Großer Schmerz. Die Schwellung konnte ich verhindern, indem ich den Fuß gleich in kaltes Wasser steckte. Auch war ich in den letzten Wochen sehr nachlässig mit meiner Ernährung geworden. Ich ass manchmal abends sogar Salat mit Schafkäse oder gerösteten Sonnenblumenkernen. Was soll ich sagen. Vergangenen Sonntag hatte ich plötzlich das Gefühl ich werde ohnmächtig. Der Kopf tat weh, alles drehte sich. Ich konnte mich stunden lang nicht erholen. Die beiden darauf folgenden Tage passierte das gleiche. Inzwischen habe ich einige Symptome der Borreliose wiederentdeckt. Ich bin absolut antriebsschwach, habe temporär sehr starke Kopf- und Nackenschmerzen, die Haut kribbelt, meine Nieren "zittern", wenn ich aus der Wohnung gehe, meine ich umzufallen.....
Gott sei Dank habe ich hier im Forum über die Karde gelesen und auch einen Kräutergarten in Deutschland aufgetan, der mir diese Tinktur (gemischt mit anderen wichtigen Kräutern) und ein Mittel zur Nieren- und Leberstärkung zuschickt. Auf ärztliche Utnersuchungen und Panikmache lasse ich mich diesmal sicher nicht ein.
Natürlich weiss ich nicht hundert prozentig, dass ich Recht hab mit meiner Vermutung. Aber ich denke mit einem halben Jahr Entgiftung kann ich nicht allzu viel falsch machen. Bis die Kräuter aus Deutschland kommen (ich bin aus Österreich), versuche ich mich mit Mohn-Zimt-Öl drüberzuretten. Ich hatte vor vier Jahren von der Karde nichts gewusst und war bei Mazdaznan über das Mohn-Zimt-Öl gestossen, das angeblich auch wirken soll, wenn man bereits infiziert ist von der Zecke.
Liebe Grüße vorerst
von Ingrid |
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tiger_sr_373

Anmeldedatum: 31.12.2006 Beiträge: 1034 Wohnort: Gaia
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Irene
Anmeldedatum: 25.01.2008 Beiträge: 292 Wohnort: Schweiz
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Verfasst am: 17.07.2009, 19:01 Titel: |
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Hallo Ingrid
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| Auch war ich in den letzten Wochen sehr nachlässig mit meiner Ernährung geworden.Ich ass manchmal abends sogar Salat mit Schafkäse oder gerösteten Sonnenblumenkernen. |
So eine Ernährung finde ich nicht besonders ungesund.
| Zitat: |
| Was soll ich sagen. Vergangenen Sonntag hatte ich plötzlich das Gefühl ich werde ohnmächtig. Der Kopf tat weh, alles drehte sich. Ich konnte mich stunden lang nicht erholen. Die beiden darauf folgenden Tage passierte das gleiche. Inzwischen habe ich einige Symptome der Borreliose wiederentdeckt. Ich bin absolut antriebsschwach, habe temporär sehr starke Kopf- und Nackenschmerzen, die Haut kribbelt, meine Nieren "zittern", wenn ich aus der Wohnung gehe, meine ich umzufallen..... |
Für mich tönt das im höchsten Masse beunruhigend und würde dir deshalb empfehlen, einen Arzt aufzusuchen und das Blut zu untersuchen. Schon mancher Rohköstler ruinierte sich seine Gesundheit mit einer falsch praktizierten Rohkost oder weil er nicht zum Arzt ging.
Liebe Grüsse,
Irene _________________ sapere aude! |
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sapotille
Anmeldedatum: 16.07.2009 Beiträge: 615 Wohnort: Österreich
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Verfasst am: 18.07.2009, 12:23 Titel: |
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Hallo liebe Irene, natürlich habe ich wieder ein Blutbild machen lassen. Die Werte sind perfekt. Der praktische Arzt kann natürlich nur den Blutdruck messen und mich ins Labor schicken. Sicher werde ich die Odyssee nicht mehr durchmachen, die ich vor vier Jahren erlebte. Man wird von einem Arzt zum anderen geschickt. Jeder macht auf seine Art Panik. Nach einem Jahr hatte ich alle Spezialisten hier in Wien durch (inkl Dr. Stanek). Keiner konnte mir etwas sagen, was mir auch nur im Entferntesten weitergeholfen hat. Im Gegenteil. Ich war danach psychisch komplett fertig. Einzig meine Ernährung, die Konzentration auf Liebe in meinem Körper und das Vertrauen auf mein Immunsystem haben mir schlussendlich geholfen. Darauf setzte ich auch jetzt.
Du sagst, dass Du Salat mit Schafkäse nicht so ungesund findest. Ich ehrlich gesagt auch nicht. Dennoch habe ich den 7 Jahren Rohkost immer wieder gemerkt, dass ich mich nicht so wohl fühlte, wenn ich 1. mische und 2. salze und öle. Die Tatsache hat mich schon oft verzweifeln lassen, vor allem wenn ich mir ansehe, wie der Normalköstler isst und dem das offenbar gar nichts ausmacht. Auch nicht Zucker, Mehl und all die andere Sch.....
Ich esse jetzt seit 4 Tagen wieder 100 Prozent roh und mein Zustand stabilisiert sich. Heute habe ich sogar schon einen kleinen Spaziergang gewagt (unter Begleitung).
Viele liebe Grüße sendet Dir
Ingrid* |
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Irene
Anmeldedatum: 25.01.2008 Beiträge: 292 Wohnort: Schweiz
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Verfasst am: 18.07.2009, 19:28 Titel: |
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Liebe Ingrid
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| Du sagst, dass Du Salat mit Schafkäse nicht so ungesund findest. Ich ehrlich gesagt auch nicht. Dennoch habe ich den 7 Jahren Rohkost immer wieder gemerkt, dass ich mich nicht so wohl fühlte, wenn ich 1. mische und 2. salze und öle. |
Welche Art von Rohkost praktizierst du denn genau?
Eine gewisse Zeit lang habe ich auch nicht gemischt, gesalzt oder geölt, wobei mir dann halt einfach das Salz fehlte. Nun esse ich abends einen gemischten Salat mit Salz, Öl, Essig und etwas Tierisches dazu und fühle mich sehr wohl dabei.
Liebe Grüsse,
Irene _________________ sapere aude! |
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sapotille
Anmeldedatum: 16.07.2009 Beiträge: 615 Wohnort: Österreich
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Verfasst am: 19.07.2009, 08:14 Titel: |
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das kann ich eigentlich nicht beantworten. Ich glaube nicht, dass ich meine Art der Rohkosternährung einordnen kann. Am liebsten würde ich - theoretisch - Instinkto sein. Dazu fehlen mir aber die Ressourcen, wie zB ungetrübter Instinkt und ein entsprechendes Nahrungsangebot.
So versuche ich halt relativ instinktiv zu essen. Wobei ich gewisse Richtlinien bewusst und per Kopf einhalte. So zum Beispiel, dass ich ers Mittags esse. Dass es mir gut tut, wenn ich vormittags nichts esse, bzw. nur trinke, das hat sich in vielen, vielen Versuchen gezeigt.
Mittags esse ich Obst, wobei es mir wichtig ist, dass es süss ist und mir sehr gut schmeckt. Abends ist es dann recht unterschiedlich. Ich esse eventuell Obst, danach Petersilie oder Bittersalt, anschließend eingeweichte Nüsse (ein Beispiel).
Morgen gehe ich zu meinem alternativen Arzt. Seine Vertretung bei der ich letzte Woche war, war ein dicker und offenbar selbst recht kranker Mensch. Den konnte ich nicht viel fragen. Zwischenzeitlich bin ich gar nicht mehr so überzeugt, ob tatsächlich die Borrelien wieder aktiv sind, sondern ob mir nicht irgendwas fehlt oder zu viel ist. Nur, wie will ichdas erfahren. Die Schulmedizin beschränkt sich ja nur auf ein paar wissenschaftliche Daten wie eben Eisen, Vitamine, etc. Ich denke, dass das Wunderwerk Mensch viele "Nährstoffe" benötigt, die wissenschaftlich überhaupt nicht bekannt sind. Das macht mich vertrauen. Aber es verunsichert mich auch enorm. Wie will ich erkennen, was ich zu mir nehmen soll oder was ich weglassen soll, damit diese eigenartigen Beschwerden (Kraftlosigkeit, Kopf- und Nackenschmerzen, Hautkribbeln, temporäre Gefühllosigkeit in Händen, Füssen und im Gesicht).
Irene, jetzt hab ich mir ein bisschen was von der Seele geschrieben. Das tut gut
Viele liebe Grüße
Ingrid* |
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Gerald Site Admin

Anmeldedatum: 23.07.2006 Beiträge: 3271 Wohnort: Südliches Oberbayern
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Verfasst am: 19.07.2009, 08:35 Titel: |
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Liebe Ingrid,
hast Du B12 auch schon testen lassen?
An den Epstein-Barr-Virus sollte man vielleicht auch denken.
Ich halte das Camufit für eine sehr gute Möglichkeit, das Immunsystem zu unterstützen und evtl. Viren im Körper zu eliminieren (siehe Link vom tiger).
Ich wünsche Dir von Herzen, dass Du dich bald besser fühlst!
Liebe Grüße
Gerald _________________ www.roh-essen.de
www.bioinsel-shop.de |
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Hummelpups Gast
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Verfasst am: 19.07.2009, 12:44 Titel: |
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Nun, der Thread ist ja schon recht alt. Gibt es Petra noch?
Falls ja:
Petra, mein Sohn hat seit seinem 3. Lebensmonat mit Borreliose zu kämpfen. Seine Borreliose geht mit Epileptischen Anfällen einher. Weitere Details sind weder schön noch von Belang.
Jedenfalls kriegt er schon immer frisches Obst(brei). Wir haben uns von außen anfangs viel rein reden lassen, weshalb er Gekochtes bekam. Allerdings immer vegan und auch kein Getreide. Morgenstundbrei war das Geerdetste.
Doch seit Anfang des Jahres ist er zu hundert Prozent roh. Er ist jetzt 2 1/2 und hat noch immer die gleichen Symptome, wie vor 2 Jahren. Ich bin allerdings davon überzeugt, dass es ihm viel schlechter ginge, würde er sich nicht so gut ernähren. Was von dem Essen hält, können wir allerdings nicht sagen, weil er recht autistisch ist und sich nicht so arg um da kümmert, was wir ihm füttern. (er kann nicht kauen)
Nach schlechten Tagen, wenn er zu schwach ist zum sitzen/laufen(an Händen), kommt er immer zügig wieder auf die Beine. Führe ich ebenfalls auf die "leichte" Ernährung zurück......
So viel dazu.....
Ich glaube, dass die Rohkost dem Körper unheimlich hilft, mit so schweren Symptomen "leichter" fertig zu werden. Allerdings weiß ich nicht, ob sie heilt. Ich meine, AUSheilt......wir versuchen seit jeher alles, um ihn gesund zu kriegen. Die Medzin hat die Achseln gezuckt+abgewunken und einige Heiler haben wir auch verschlissen. Homöopathie kommt immer mal dazu, aber momentan sind wir bei einem Therapeuten, der sagt, dass er meinen Sohn gesund kriegt (der Erste, der es sagte!)... Er arbeitet sehr.....esotherisch würden die Meisten wohl sagen....geht auf Schwingungen von Pflanzen und sonstwas ein.... wir fragen da nicht so sehr nach dem wie, denn er hat schon kleine Erfolge erzielt. Im Prinzip versucht er den Körper so zu stabilisieren, dass er selbst gegen die Bakterien vorgehen kann. Fieber ist die richtige Reaktion des Körpers und eins hatten wir bereits. Danach hatte er einige Monate Ruhe....bis die Bakterien sich wieder vermehrt haben....wie dem auch sei.... zusätzlich haben wir vor 2 Wochen die MMS-Therapie begonnen. MMS ist ein Mittelchen, dass als "Allheilmittel" gegen alles bezeichnet wird. In meinem Bekanntenkreis haben es einige schon getestet und haben in der Tat krasse Ergebnisse erzielt. Mein Sohn hat ebenfalls auf das MMS reagiert. Zuerst mit einem Tag Verschlimmerung und dann hatte er deutliche Besserung. Die Epis sind viel seltener. Er scheint ihm gut zu tun.(Er spricht bisher nicht, unternimmt jetzt allerdings wieder Versuche, es zu lernen.)
Er hat keine negativen Symptome vom MMS..... Du kannst es ja mal Googlen. Es soll wirklich allen Menschen/Tieren helfen......
Alles Gute |
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sapotille
Anmeldedatum: 16.07.2009 Beiträge: 615 Wohnort: Österreich
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Verfasst am: 19.07.2009, 14:34 Titel: |
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Lieber Gerald, an den Epstein-Barr-Virus denke ich nicht, weil meine Lymphozyten komplett nieder sind. Überhaupt ist mein Blutbild ziemlich super. Ich denke da könnte manch Normalköstler neidisch werden......umso mehr bin ich verwundert, dass ich so viele Normalköstler scheinbar beschwerdelos herumwandeln sehe.
Vitamin B 12 - das wird in einem "normalen" Blutbild ja nicht erwähnt, bzw. nicht überprüft. Morgen frag ich mal meinen Arzt. Gestern hab ich mir aus der Bereitschaftsapotheke ein Präparat besorgt und habe am Abend eine Tablette genommen. Mir ging es daraufhin ziemlich schlecht die ganze Nacht. Der Kopf fühlte sich an, als wäre er mit heissem Wasser gefüllt und ich hatte Hallunzinationen.....Heute habe ich mich nicht mehr getraut, eine Tablette zu nehmen.
Was ich aber natürlich auch bedenke, ob Krankheitsbilder nicht vielleicht rein psychosomatisch sein können und wie man das erkennen könnte. Manchmal glaube ich, dass ich zu wenig geerdet bin. Durch meine Ernährung und auch durch meine "geistigen Interessen".
Weisst Du Gerald, mich beschäftigt schon sehr der Gedanke, dass es ja eigentlich unmöglich ist für einen sogenannten Schulmediziner aufgrund meiner Beschwerden (und wenn das Blutbild gut ist), aufgrund einiger wissenschaftlich bekannten Vitamine oder Mineralstoffe, mir zu sagen was mir fehlt. Gibt es nicht sicherlich tausende andere wichtige Nährstoffe, die gar nicht wissenschaftlich belegbar sind und an denen man ebenfalls mangeln könnte. Und eben die Tatsache, dass es auch möglich wäre, dass man "krank" wird, weil es um äußere Veränderung in der Lebensführung ginge.
Sind so meine Gedanken. Aber vielleicht fehlt mir tatsächlich nur Vitamin B 12.
Gruß und danke für Deine Gedanken
Ingrid* |
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sapotille
Anmeldedatum: 16.07.2009 Beiträge: 615 Wohnort: Österreich
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Verfasst am: 19.07.2009, 15:00 Titel: |
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Hallo Hummelpups. Ich werde dann gleich einmal nachsehen ob ich über Dich in der Vorstellunsecke Näheres finde. Jedenfalls spricht mich das Thema Kleinkinder und Ernährung natürlich sehr an. Ich glaube, du kannst nichts besseres machen, als Deinen kleinen Sohn so roh wie möglich zu ernähren. Die Auswirkungen der rohen Ernährung sind mir noch nicht ansatzweise bewusst. Ich habe das grosse Glück, dass meine Tochter während der Schwangerschaft mit ihrem ersten Kind und auch einige Zeit vorher (weil sie nicht schwanger werden konnte) hauptsächlich roh gegessen hat und eben meine ältere Enkelin nur mit Obst anfangs zugefüttert wurde, das sie ausgesaugt hatte (ganz reife Mangos z.B.). Die "Große" ist jetzt 2 3/4 Jahre alt und ißt noch immer am liebsten Obst und Gemüse. Natürlich kann sie in einer Nicht-Rohkost Familie nicht rein roh aufwachsen. Aber dennoch dürfte sie ziemlich geprägt sein durch die erste ausschliesslich rohe Zeit. Ein Baby, das nie verklebte Augen oder verklebte Nase hat...... das ist so toll anzusehen.... Ein großteils rohes Kind strahlt richtiggehend. Hätte ich zu meiner Zeit von roher Ernährung etwas gewusst. Rohe Ernährung ist Heil-Ernährung. Du machst das sicher super richtig. Es ist m.E. die einzige Möglichkeit selbstverantworlich dem Kind das Beste zu tun. Meine zweite Enkeltochter ist jetzt 9 Wochen und die Mutter isst ihrem Kind zuliebe hauptsächlich roh. Die Erfahrung beim ersten Kind hat sie überzeugt. Interessant finde ich, dass es offenbar leichter fällt, für "andere" roh zu sein, als für sich selbst.......Wenn es meiner Tochter einmal schlecht geht, weil sie Brot gegessen hat ausnahmsweise, dann ärgert sie sich nur. Wenn aber die Kleine dadurch Blähungen hat, dann kann meine Tochter das einfach nicht ertragen und stellt alles Unrohe sofort wieder ein
Frage: wann und wie wurde Dein Sohn mit Borreliose infiziert? Hat er Antibiotika bekommen?
Gruß von Ingrid* |
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Kati Gast
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Verfasst am: 19.07.2009, 17:50 Titel: |
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Mein Mann wurde vor ca. 20 Jahren mit Borreliose infiziert, nur wurde es erst vor ein paar Jahren festgestellt. Er hat immer wieder seltsame "Krankheiten", die sporadisch auftreten und die kein Arzt erklären kann. Er ist inzwischen überzeugt, dass das alles mit der Borreliose zusammenhängt, d.h. dass er sie nie mehr loswird. Muss allerdings sagen, dass er Kochköstler und leidenschaftlicher Fleischesser ist und auch nicht wegen so ner Borreliose die Rohkost ausprobieren will. Er leidet lieber.
LG
Kati |
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Irene
Anmeldedatum: 25.01.2008 Beiträge: 292 Wohnort: Schweiz
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Verfasst am: 19.07.2009, 21:26 Titel: |
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Liebe Ingrid
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| Mittags esse ich Obst, wobei es mir wichtig ist, dass es süss ist und mir sehr gut schmeckt. Abends ist es dann recht unterschiedlich. Ich esse eventuell Obst, danach Petersilie oder Bittersalt, anschließend eingeweichte Nüsse (ein Beispiel). |
Isst du keine tierischen Produkte? Falls nicht, würde ich dir wie Gerald raten, unbedingt dein Vitamin B12 testen lassen. Ist der Wert zu tief, können irreparable Schäden am Körper auftauchen.
| Zitat: |
| Wie will ich erkennen, was ich zu mir nehmen soll oder was ich weglassen soll, damit diese eigenartigen Beschwerden (Kraftlosigkeit, Kopf- und Nackenschmerzen, Hautkribbeln, temporäre Gefühllosigkeit in Händen, Füssen und im Gesicht). |
Das könnte Anzeichen für einen Vitamin B12-Mangel sein, aber das muss ein Arzt feststellen. Hier findest du mehr Infos dazu: http://de.wikipedia.org/wiki/Vitamin_B12#Mangelerscheinungen
Liebe Grüsse,
Irene _________________ sapere aude! |
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