Linos
Anmeldedatum: 19.11.2006 Beiträge: 1712 Wohnort: Im Herzen Bayerns oder Nähe des geographischen Mittelpunkt Bay.
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Verfasst am: 25.11.2008, 20:38 Titel: DU böses Getreide DU ! ... |
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PYTIN/ PHYTASE
Was ist die Phytase? Wirkt sie nur beim Einweichen des Getreides oder
sind dafür Kochen und Quellen erforderlich, wie es manche Kreise
empfehlen?
Bei welchen Getreidesorten gibt es die Phytase?
Die Phytase ist, wie die Endung -ase zeigt, ein Enzym, mit dem das
Phytin abgebaut werden kann. Da durch Veröffentlichungen von
verschiedenen Seiten über Phytin viel Unsicherheit entstanden ist,
möchte ich kurz das Grundsätzliche darstellen.
Phytin ist eine ringförmige Phosphorverbindung und kommt in fast allen
Getreidearten vor. Da man es nur in den Randschichten und im Keim findet
und nicht im Stärkekern, enthalten Auszugsmehle kein Phytin mehr.
Über seine spezifische Wirkungsweise ist noch relativ wenig bekannt. Es
kann u.a. auch etwas Mineralien an sich binden, was zu der irrtümlichen
Vorstellung geführt hat, daß man Phytin zerstören müsse, um die
Mineralien freizusetzen. Aber natürlich kommen im Getreide die
Mineralien auch frei, allso nicht an Phytin gebunden vor, so daß der an
Phytin gebundene Anteil unwesentlich ist.
Die Natur liefert für alle Stoffe auch die für den Abbau notwendigen
Enzymen mit, für die Cellulose die Cellulase, für die Hemicellulose die
Hemicellulase, für die Maltose die Maltase, für Saccharose die
Saccherase. So auch für das Phytin die Phytase.
Durch Erhitzen werden die Enzymaktivitäten herabgesetzt, so daß sie
unwirksam werden. Wenn die Getreidekörner eingeweicht werden, bleibt die
Phytase erhalten und das Phytin kann abgebaut werden. Die Warnung vor
dem Einweichen wird, wie gesagt, damit begründet, daß das Phytin
Mineralien an sich binde und es deshalb durch die Phytase zerstört
werden müsse, um die Mineralien frei zu setzen. Da aber der größte Teil
der Mineralien nicht an Phytin gebunden ist, ist diese Empfehlung
bedeutungslos bzw. falsch. Im übrigen stammen diese Vorstellungen aus
dem Labor und können nicht mit den Stoffwechselvorgängen im lebendigen
Organismus gleichgesetzt werden.
Da der Frischkornbrei eine zentrale Stelle für die Behandlung und
Heilung ernährungsbedingter Zivilisationskrankheiten einnimmt, lassen
Sie sich bitte durch die zahlreichen Versuche von verschiedenen Seiten,
den Frischkornbrei in Mißkredit zu bringen, nicht verunsichern. Die
Erfahrung und Beobachtung am kranken und gesunden Menschen steht über
den Theorien.
zitat ende
leider weiß ich den autor des buches im moment nicht, ....
Text stammt nicht von Linos
und
Durch den Zusatz von Vitamin C (Ascorbinsäure), Zitronensaft oder säuerlichem Obst zum Frischkornbrei oder Müsli wird das Phytin in Abhängigkeit von Zeit und Säuerung abgebaut. Dadurch erhält man wieder Lebensmittel, die ernährungsphysiologisch besonders empfehlenswert sind (Kategorie l)."
... auch das stammt nicht von mir.
Kollath oder Bircher Benner hatten damit Erfolg.
Warum?
Placebo?
Die Ernährung muß vollwertig sein und nicht belastend (Ballaststoff)
Für Getreide heißt das für mich:
nicht vollkörnig oder
grobkörnig oder
halb gekaut oder
zuviel davon oder
alt oder
oxidiert oder
ranzig oder
Auszugsmehl oder
kombiniert mit Zucker
kein Brot mit 150 erlaubten Zusätzen wie z.B. Gips
kein Brot mit Kunstsauer
kein Brot mit Backpulver
Und das ist das, was die Leute mit Getreide verbinden und dann sagen es ist ja soooo schlecht.
Wer einen göttlichem Spruch wünscht. "Der Mensch lebt nicht vom Brot (Getreide) ALLEIN"
Es gibt bestimmt auch Ausnahmen wie den Tiger, der nach meiner Auffassung schon in einem sehr desolaten Zustand begonnen hat. Vielleicht waren die Dünndarmzotten schon stark geschädigt und er konnte kein Eiweiß vom Getreide aufnehmen und und und.
Ich denke er hat ja dann auch entsprechende Enzympräparate erhalten für die Verdauungsunterstützung.
Oder etwas Frischkornbrei hilft nur bei 80% der überernährten Diabetikern und Bluthochpatienten oder bei Lebrakranken
Getreide richtig zubereitet oder verarbeitet und verwendet ist ein günstiger Ersatz für alle die gerne Vegan leben möchten.
Und zugern würde ich jetzt wissen was ein Dirk Bach zu frisst. Eines ist sicher. Nicht nach Kollath, Schnitzer oder Benner.
Grüsse, Linos
Zuletzt bearbeitet von Linos am 01.12.2008, 19:34, insgesamt einmal bearbeitet |
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Linos
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Verfasst am: 26.11.2008, 13:10 Titel: |
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Weil er soo groß ist und wahrscheinlich, falls er reiner Veganer wäre, Produkte mit hoher Nährstoffdichte isst. Obst und Gemüse hat ja weit weniger als Getreideprodukte und Fleischprodukte.
Ja und zufällig sah ich ihn im TV und deshalb mußte er jetzt herhalten.
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