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Michelle
Gast





BeitragVerfasst am: 09.11.2010, 22:08    Titel: Antworten mit Zitat

Hey,

geil!
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Michelle
Gast





BeitragVerfasst am: 10.11.2010, 08:23    Titel: Antworten mit Zitat

Hey,

finde ich echt genial: http://de.wikipedia.org/wiki/Citratzyklus#Rolle_im_Stoffwechsel

Vielleicht leben Lichtköstler ja dann doch nicht nur vom Licht, sondern brauchen den Sauerstoff, weil sie nur Kohlenstoff, Wasserstoff und die anderen Elemente aus den Photonen generieren können.
Wenn aber Sauerstoff notwendig ist, vielleicht braucht es dann doch auch Schwefel und Selen.
Soll ja ohnehin gut bezüglich Entgiften (Alkohol, Tabak, uvm) sein.
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Rawboy
Gast





BeitragVerfasst am: 10.11.2010, 09:33    Titel: Antworten mit Zitat

Michelle hat Folgendes geschrieben:

Vielleicht leben Lichtköstler ja dann doch nicht nur vom Licht, sondern brauchen den Sauerstoff, weil sie nur Kohlenstoff, Wasserstoff und die anderen Elemente aus den Photonen generieren können.


um festzustellen, wieviel Lichtenergie man braucht, um ein Gramm Materie, gleich welcher Art, zu erzeugen, kann man einfach die berühmte Formel E=m*c*c verwenden:
wir setzen ein: Masse m=0,001kg, Lichtgeschwindigkeit c=299 792 458 m / s
und erhalten für die Energie E schlappe
89.876.000.000.000 Joule (knapp 90 Trillionen Joule)
Das sind
376.048.000.000 kcal (ca. 376 Milliarden Kilokalorien)

Für 270g Kohlenstoff, die ein Durchschnittsmensch so täglich abatmet bräuchte man also Lichtenergie in der Höhe von
101.533.000.000.000 kcal (ca. 101 Trillionen Kilokalorien)

Laut Wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/Sonnenenergie hat man in der Sahara eine Energieeinstrahlung der Sonne von 2.350 kWh pro Quadratmeter und Jahr.
Das sind
35.397.489,54 kcal (ca. 35 Millionen kcal)
Am Tag sind das also pro Quadratmeter ca. :
96.979 kcal

Um also die Energie zur Herstellung von 270g Kohlenstoff aus Sonnenstrahlung zu gewinnen, bräuchte man (bei einem Wirkungsgrad von 100%) in der Sahara eine der Sonne zugewandte Körperoberfläche von
1046 Quadratkilometern (zum Vergleich: Berlin hat ca. 892 Quadratkilometer)
So dick ist keiner der Lichtesser, mal abgesehen davon, dass es ziemlich uneffizient wäre,
101 Trillionen Kilokalorien einzusetzen, um nicht mal 3000 rauszubekommen.

Darüberhinaus hat der Mensch ja nicht nur einen Energiestoffwechsel, sondern auch einen Erhaltungsstoffwechsel. Zellen sterben ab, und müssen erneuert werden. Oder wachsen die Haare und Fingernägel der Lichtesser nicht?
Schwitzen die nicht?
Verlieren die keine abgestorbenen Hautschuppen? (wieviel das ist, weiß jeder, der mal einen Gips hatte).
Alles Dinge, die man relativ einfach messen kann, wenn man denn will.
Die abgegebene Materie muss ja irgendwo herkommen, aus Photonen herstellen geht schon von der Energiebilanz her schlecht, wie obige Rechnung zeigt.

Die einzigen bekannten Lebewesen, die Lichtenergie nutzen, bewegen sich nicht besonders schell und haben auch kein energieintensives Nervensystem.
Dennoch müssen auch Pflanzen Materie (Wasser, Stickstoff, Mineralien) von außen zuführen, auf kargen Böden fressen die sogar teilweise Fleisch.
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Farawla



Anmeldedatum: 10.12.2010
Beiträge: 140
Wohnort: Erfurt

BeitragVerfasst am: 07.03.2011, 14:04    Titel: Antworten mit Zitat

hat von euch schonmal jemand den lichtnahrungsprozess probiert?
_________________
We are light, we are endless consciousness...
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Waldelfe



Anmeldedatum: 30.12.2007
Beiträge: 963
Wohnort: auf der Frühlingswiese

BeitragVerfasst am: 08.03.2011, 20:58    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe den Lichtnahrungsprozess noch nie probiert und möchte es auch gar nicht. Dafür esse ich zu gerne. Ich sehe auch gar keine Notwendigkeit dazu.

Was will man denn damit erreichen? Dass man keine Nahrung mehr kaufen braucht und Geld sparen kann? Oder will man etwas "Besonderes" werden und Aufsehen damit erregen?

Um sich geistig weiterzuentwickeln braucht man die Lichtnahrung jedenfalls nicht. Das geht auch so. Und da gibt es viele Sachen, die viel wichtiger sind.
_________________
Geduld ist der halbe Weg.
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