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grosse Entgiftung: Gemüsesaftfasten, Darmreinigung
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benny



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BeitragVerfasst am: 18.09.2010, 23:18    Titel: grosse Entgiftung: Gemüsesaftfasten, Darmreinigung Antworten mit Zitat

Hi,

ich möchte endlich die Abkürzung zur Gesundheit nehmen und habe mich entschlossen eine Gemüsesaftfastenkur zu machen, meinen Darm intensiv zu säubern und die Energie und Vitalität zu gewinnen die eigentlich jedem Menschen zustehen sollte.

Insbesondere möchte ich durch die Gemüsesäfte den Körper entsäuern. Ich glaube ich habe auch als ich in den letzten Monaten roh gelebt habe noch zu oft säurebildende Stoffe (Nüsse Rosinen etc.) gegessen und so meinen Körper trotz Rohkost noch immer zu sehr im sauren Bereich gehalten.

Hat jemand Erfahrungen zu dem Thema, Anregungen, oder Empfehlungen?
_________________
-


in Gedenken an Jack LaLanne (1914 - 2011), frei übersetzt:
Du musst dich um 640 Muskeln kümmern, die beste Möglichkeit ist Bewegung. Du kannst dich perfekt ernähren, aber ohne Bewegung hast du Probleme. Einige Gesundheitsfanatiker essen nur Rohkost, aber machen keinen Sport und sehen schrecklich aus. Andere Leute treiben wie wahnsinnig Sport und essen Müll. Sie sehen gut aus, denn Sport ist der König. Ernährung ist die Königin. Verbinde sie und du hast ein Königreich!
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benny



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BeitragVerfasst am: 19.09.2010, 15:34    Titel: Antworten mit Zitat

So,

bin jetzt beim dritten Tag meines Gemüsesaftfastens. Ich habe zwar Lust länger zu fasten, um schnell ein besseres körperliches Level zu erreichen. Denn auch in den 4 Monaten Rohkost seit Anfang Mai habe ich das Gefühl gehabt noch nicht richtig entgiftet zu haben, hatte seither ja auch keine längere Fastenkur gemacht als 1 Tag am Stück. Ich habe das aber noch dringend nötig, ich weiß dass ich noch nicht beim Energielevel bin auf dem ich mal war daher habe ich es nun endlich geschafft mich dranzusetzen. Aber eine Zeitdauer habe ich mir nicht fix gesetzt. Bei einem Gewicht dass einem BMI von 18,5 entspricht wäre meine absolute Untergrenze. Naja mal sehen aktuell bin ich noch bei einem BMI von 20-21.

Mein Gemüsesaftfasten sieht folgendermassen aus:

- Ich trinke Wasser in Massen

- bis zu 2L frisch gepressten Gemüsesaft am Tag, mit frisch gepresstem Weizen/Gerstengras, Paprika, Gurke, Möhre, Rettich, Spinat, oder was halt sonst noch so da ist an Gemüse. Ich hab auch zusätzlich noch etwas Pampelmusensaft mit reingenommen, also Zitronen, Limetten und Pampelmusen sind die einzigen 3 Früchte die ich als Saft bei meinem Fasten mit dabei habe.

- Ich habe angefangen Einläufe zu machen. Eigentlich fand ich schon den Gedanken daran unangenehm, aber viele Leute die von Heilungserfolgen sprechen, überzeugten mich es zu probieren. Und siehe da: Unmittelbar nach dem 1. Einlauf fühlte ich mich wieder viel besser! Mein Kreislauf war zwar immer noch schwach, aber nicht mehr so sehr in negativer, unangenehmer Hinsicht, und ich hatte das Gefühl, dass auf einmal eine Menge von Giftstoffen ausgeschieden waren.

Wer hat schon mal längere Fastenkuren gemacht, und mit welchem Erfolg / Misserfolg?

Hat jemand noch Tipps was bei ihm/ihr vielleicht unterstützend bei der Entgiftung, Ausscheidung etc. geholfen hatte?
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Artur
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BeitragVerfasst am: 19.09.2010, 18:18    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Benny

Meine frühere Freundin hat reine Wasserkuren bis zu 20 Tagen gemacht, häufig 7-14 Tage, 3x 20 Tage. Getrunken hat sie dabei eher weniger als mehr. Kann aber sein, dass die Wassermenge in Kombination mit Säften nicht so wichtig ist, da die Gefahr der Ausschwemmung von Mineralien und Vitaminen dann nicht so groß ist. Gebracht haben ihr die Kuren meines Erachtens nur kurzfristige Erfolge. (So extreme) Fastenkuren bringen das Gleichgewicht durcheinander und langfristig kommt es ohnehin auf die ausbalancierte Alltagskost an und nicht auf (dann notwendige) Diäten.

Wie ist das zu verstehen, dass du denkst nach 4 Monate Rohkost noch nicht richtig entgiftet zu haben. Fühlst du dich schwach oder macht dir nur die Verdauung zu schaffen? Schwäche bzw. Kreislaufprobleme würde ich als eine mangelhafte Ernährung interpretieren und nicht als Entgiftung. Die Verdauung regelt man am schnellsten mit ausreichend langen Pausen zwischen den Mahlzeit. Auch kein Wasser zwischen den Pausen, außer natürlich man hat Durst.

Für die Zeit nach der Saftkur… Trockenfrüchte würde ich weglassen, zumindest jetzt zur Frischobstsaison, Nüsse nur wenn du merkst, sie nicht zu verdauen.

Wünsche dir viel Erfolg!
Artur
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benny



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BeitragVerfasst am: 19.09.2010, 21:18    Titel: Antworten mit Zitat

Artur hat Folgendes geschrieben:
Hi Benny

Meine frühere Freundin hat reine Wasserkuren bis zu 20 Tagen gemacht, [...] (So extreme) Fastenkuren bringen das Gleichgewicht durcheinander und langfristig kommt es ohnehin auf die ausbalancierte Alltagskost an und nicht auf (dann notwendige) Diäten.

Wie ist das zu verstehen, dass du denkst nach 4 Monate Rohkost noch nicht richtig entgiftet zu haben. Fühlst du dich schwach oder macht dir nur die Verdauung zu schaffen? Schwäche bzw. Kreislaufprobleme würde ich als eine mangelhafte Ernährung interpretieren und nicht als Entgiftung. Die Verdauung regelt man am schnellsten mit ausreichend langen Pausen zwischen den Mahlzeit. Auch kein Wasser zwischen den Pausen, außer natürlich man hat Durst.

Für die Zeit nach der Saftkur… Trockenfrüchte würde ich weglassen, zumindest jetzt zur Frischobstsaison, Nüsse nur wenn du merkst, sie nicht zu verdauen.

Wünsche dir viel Erfolg!
Artur
Hi du,

ja klar natürlich ist es vielleicht sogar besser wenn man eine Ernährung hat die quasi ein "permanentes tägliches Fasten" darstellt anstatt die Ausscheidung durch ein kurzzeitiges Programm zu fördern.

Nur, immer permanent wenig zu essen, gelang mir in den letzten Monaten oft nicht, ich habe oft denke ich noch zuviel gegessen. Besonders eben bei Früchten, Trockenfrüchten oder bei Nüssen halt. (Anmerkung am Rande: Im Buch "Die ph Diät" von Dr. Young schreibt er dass Früchte, Trockenfrüchte und Nüsse auch säurenbildend sind. Das hat mir auch nochmal die Augen geöffnet!)

Gelingt Dir das, oder anderen, immer so zu essen, dass man quasi täglich nur soviel isst dass der Körper auch entgiften kann? Was ist genügend Zeit zwischen den Mahlzeiten, und welchen Menge isst du dann?

Trockenfrüchte lasse ich definitiv dann weg. Und Nüsse, ja ich denke in der Tat dass ich sie nicht gut verdaue, fühle mich nach dem Konsum schwer, selbst nach "Mandelmilch".
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Artur
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BeitragVerfasst am: 20.09.2010, 00:04    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Benny

Mit ausbalancierter Kost meinte ich doch nicht "permanentes tägliches Fasten"! Du musst nur (...) die Rohkost für dich finden, welche dich satt macht, ohne mengenmäßig deine Verdauung zu überlasten.

Wir hatten hier erst vor kurzen einen Thread, in dem davon die Rede war, dass man bei einer einseitigen Ernährung von dieser große Mengen essen muss, um sich satt zu fühlen. Mit "satt" sind in diesem Zusammenhang dann nicht notwendigerweise Kalorien gemeint (obwohl das bei Rohkost mit vorwiegend Obst und Gemüse natürlich auch der Fall sein kann), sondern "satt" kann auch spezielle (benötigte) Nahrungsstoffe bedeuten.

Wenn man richtig großen Hunger ist es unmöglich ausschließlich von Wassermelone satt zu werden. Gleich gut (...schlecht) könnte man versuchen seinen Durst mit Bananen oder Avocados zu stillen, oder das Verlangen des Körpers nach etwas saurem (Vitamin C..?) mit Getreide. Das Phänomen ist kein speziell rohköstliches. Die Wissenschaft kennt es auch von fettleibigen Kochköstler, welche sich z.B. auf Grund von ausschließlich Junk Food einfach nie satt fühlen, obwohl sie es laut Waage schon längst sein müssten.

In den ersten Jahren meiner Rohkost aß ich im Durchschnitt 4-6kg Obst am Tag. Ich habe zum Glück eine gute Verdauung und wurde mit diesen Mengen gut fertig, fitter fühle ich mich aber ohne Zweifel jetzt, wo ich mit der halben Menge Nahrungsmenge zurecht komme und mein Körper nicht dauernd nach mehr verlangt.

Wie lange die Pausen zwischen den Mahlzeiten sein sollten, hängt von der Nahrung und der Nahrungsmenge ab. Nach einem Kilo Obst und 100g Nüssen, was etwa meinem Mittagessen entspricht, ist mein Magen mindestens 4 Stunden beschäftigt. Besser ist, wenn ich 6-8h bis zur nächsten Nahrungsaufnahme warte.

Viele Rohköstler essen ihre erste Mahlzeit nicht vor mittags. Nicht schon früh am Morgen zu essen ist für die Verdauung grundsätzlich gut. Für mich war das früher aber undenkbar. Meine letzte Mahlzeit am Tag zuvor hatte ich um ca. 18 Uhr und diese bestand in der Regel nur aus Obst. Aufgestanden bin ich oft um 5 oder 6 Uhr. Spätesten um 10 Uhr musste ich etwas essen, sonst wurde ich nervös und hatte einen solchen Heißhunger, dass ich kaum mehr zu sättigen war. Befreie dich von aufgeschnappten Theorien und höre ganz genau auf deinen Körper. Iss was du brauchst und wann immer du es brauchst! Nur dann wirst du dich so zufrieden fühlen, dass dein Körper nicht nach immer neue Nahrung schreit.

Und am besten du vergisst auch die Sache mit der Entgiftung. Altlasten in Form von Kochkost hin oder her, nach einigen Wochen ist in der Regel damit Schluss. Zumindest was die negativen Erscheinungen betrifft, womit ich sagen will, dass sich der Körper durch eventuell spätere Entgiftungen höchstens besser fühlt und nicht schlechter.

Liebe Grüße,
Artur
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Michelle
Gast





BeitragVerfasst am: 20.09.2010, 08:43    Titel: Re: grosse Entgiftung: Gemüsesaftfasten, Darmreinigung Antworten mit Zitat

benny hat Folgendes geschrieben:
Hi,

ich möchte endlich die Abkürzung zur Gesundheit nehmen und habe mich entschlossen eine Gemüsesaftfastenkur zu machen, meinen Darm intensiv zu säubern und die Energie und Vitalität zu gewinnen die eigentlich jedem Menschen zustehen sollte.

Insbesondere möchte ich durch die Gemüsesäfte den Körper entsäuern. Ich glaube ich habe auch als ich in den letzten Monaten roh gelebt habe noch zu oft säurebildende Stoffe (Nüsse Rosinen etc.) gegessen und so meinen Körper trotz Rohkost noch immer zu sehr im sauren Bereich gehalten.

Hat jemand Erfahrungen zu dem Thema, Anregungen, oder Empfehlungen?


Hey,

ich dachte, Rohkost ist per se basisch?
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benny



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BeitragVerfasst am: 20.09.2010, 09:17    Titel: Re: grosse Entgiftung: Gemüsesaftfasten, Darmreinigung Antworten mit Zitat

Michelle hat Folgendes geschrieben:
Hey,

ich dachte, Rohkost ist per se basisch?
Ist das so?

Ich bin mir sicher, dass alle fast alle Obst- und Gemüserohkost, die in keinster Weise vom Menschen überzüchtet sind, im Körper basisch wirken.

Dann ist nur die Frage, was man als Rohkost definiert. Und ich tue mich schwer damit viele der stark überzüchteten Früchte als reine "Rohkost" = Naturkost zu bezeichnen, da vom Menschen extrem stark gezüchtet, mit hohen Zuckerkonzentrationen die in der Natur in der Form so gut wie nie vorkommen.

Noch weniger gut sind meiner Meinung nach Trockenfrüchte, das sind sehr starke säurebildner, das habe ich auch bei mir selbst feststellen können.

Es ist also alles eine Frage der Definition, was man zur Rohkost zählt. Manche Leute deklarieren ja sogar sogenannte "Rohkostschokolade" als Rohkost...
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BeitragVerfasst am: 20.09.2010, 09:22    Titel: Antworten mit Zitat

@ arthur
um ehrlich zu sein, ich denke du hast recht wenn du sagst es ist gut wenn man eine Ausgeglichenheit in der Ernährung hat und ein Fasten somit überflüssig wird. Denn wenn man eine für einen passende Ernährung gefunden hat dann sollten ja auch keine Mangelerscheinungen auftreten.

Ich hatte auch überlegt heute wieder mit dem Essen anzufangen, hatte mir auch schon überlegt was ich alles leckeres Essen könnte.

Aber wenn ich ehrlich zu mir selbst bin, dachte ich heute morgen, dann habe ich noch gar keinen Hunger. Daher faste ich noch weiter. Warum sollte ich auch jetzt etwas essen, wenn ich keinen Hunger habe, es also meinem Instinkt zuwider ist? Dann würde ich ja auch nicht auf meinen Körper hören.

Ich habe mich entschlossen auf jeden Fall zu warten bis der Hunger wieder da ist bevor ich anfangen werde zu essen, also werde ich erst mal noch weiter fasten, keine Ahnung wie lange, halt einfach bis ich wieder hunger habe und nicht bloss appetit.

Daher würde ich mich auch sehr freuen wenn sich jemand zu Wort meldet der auch schon längere Fastenzeiten gemacht hat und vielleicht den ein- oder anderen Tip für mich hat.
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Michelle
Gast





BeitragVerfasst am: 20.09.2010, 09:27    Titel: Re: grosse Entgiftung: Gemüsesaftfasten, Darmreinigung Antworten mit Zitat

benny hat Folgendes geschrieben:
Michelle hat Folgendes geschrieben:
Hey,

ich dachte, Rohkost ist per se basisch?
Ist das so?

Ich bin mir sicher, dass alle fast alle Obst- und Gemüserohkost, die in keinster Weise vom Menschen überzüchtet sind, im Körper basisch wirken.

Dann ist nur die Frage, was man als Rohkost definiert. Und ich tue mich schwer damit viele der stark überzüchteten Früchte als reine "Rohkost" = Naturkost zu bezeichnen, da vom Menschen extrem stark gezüchtet, mit hohen Zuckerkonzentrationen die in der Natur in der Form so gut wie nie vorkommen.

Noch weniger gut sind meiner Meinung nach Trockenfrüchte, das sind sehr starke säurebildner, das habe ich auch bei mir selbst feststellen können.

Es ist also alles eine Frage der Definition, was man zur Rohkost zählt. Manche Leute deklarieren ja sogar sogenannte "Rohkostschokolade" als Rohkost...


Hey,

Wenn du merkst, dass es dir nicht gut tut, warum ißt du es dann?
Ab und zu kleine Mengen Trockenfrüchte oder "Rohkostschokolade" (wo gibts die?) werden dich doch nicht von der Klippe stürzen lassen?
Und wenn doch, warum?
Oder gibts welche, die nur sowas essen?

Was ist eigentlich mit "superfoods" gemeint?
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exciplex
Gast





BeitragVerfasst am: 20.09.2010, 09:42    Titel: Antworten mit Zitat

man kann ja auch ganz gut intermittent fasting machen.

das problem, nicht satt zu werden liegt wie artur schon gut ausgeführt hat, darin, dass man was anderes braucht als das, womit man den hunger zu stillen versucht. besonders das eiweiß ist hier ein thema, weil der körper genau dann sättigung signalisiert, wenn er genug eiweiß bekommen hat (ist ja auch am wichtigsten von den 3 makronährstoffen) - der eiweißhebeleffekt.
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Michelle
Gast





BeitragVerfasst am: 20.09.2010, 09:45    Titel: Antworten mit Zitat

Hey,

intermittet?

Zwischendurch? Das mache ich jeden Tag !
(Ach, ist wohl wieder was anderes gemeint)
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benny



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BeitragVerfasst am: 20.09.2010, 19:52    Titel: Re: grosse Entgiftung: Gemüsesaftfasten, Darmreinigung Antworten mit Zitat

Michelle hat Folgendes geschrieben:
Hey,

Wenn du merkst, dass es dir nicht gut tut, warum ißt du es dann?
Ab und zu kleine Mengen Trockenfrüchte oder "Rohkostschokolade" (wo gibts die?) werden dich doch nicht von der Klippe stürzen lassen?
Und wenn doch, warum?
Oder gibts welche, die nur sowas essen?

Was ist eigentlich mit "superfoods" gemeint?


Ja stimmt ab und zu kleine Mengen Schaden bestimmt nicht allzu sehr.

Aber ich bin eigentlich eh davon überzeugt, durch eigene Erfahrung als auch durch Literatur (Schatalova, Bragg, Ehret, Shelton, Walker etc. pp.), dass der "Mangel" an bestimmten Stoffen ein Auswuchs des Überschusses, also des Zuviels an Nahrung ist. Sprich, wenn der Körper nicht Mengenmäßig und / oder mit falscher Kost überernährt wird, laufen die Prozesse des Körpers einfach reibungsloser und effizienter ab. Wenn der Körper überernährt wird, fällt es ihm schwerer mit all den "Überschüssen" an Nahrung fertig zu werden, und er ist so überlastet damit dass er bestimmte Substanzen, die er sonst selbst bilden kann, nicht mehr selbst herstellen kann.

Das ist auch der Grund, warum es einem nach dem 3. oder 4. Fastentag (kann auch abweichen je nachdem wie "verschlackt", "überlastet" der Körper war) besser gehen kann als am 1. Tag vor dem Fasten.

Mir geht es z.B. aktuell auch selbst so. Eigentlich fing es schon am 3. Fastentag an, dass ich mich immer besser fühle, ich klarer denken kann und mich mehr im "Einklang" mit mir selbst fühle. Auch bin ich definitiv sensibler geworden war meine Körperwahrnehmung betrifft. An den ersten beiden (Saft-)Fastentagen habe ich noch Literweise Saft verdrückt, aber seit gestern sprich dem 3. Fastentag stellte ich fest dass selbst diese im Vergleich zu sonst eigentlich noch kleine Menge Nahrung sprich der Saft mir schon ab einem bestimmten Punkt zu viel wurde.

Daher kann ich mir auch gut vorstellen, auch noch weniger oder gar keinen Saft mehr zu trinken die nächsten Tage. Das werde ich instinktiv machen, genauso wie in Bezug auf die Dauer des Fastens. Ich werde genau dann auch wieder essen, wenn der Hunger wieder zurückkommt, nicht früher oder später.

Trotzdem würde ich mich freuen wenn noch jemand anderes mit Fastenerfahrung seinen Senf dazu beiträgt Regenbogen Durian engel Very Happy
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JuppZupp



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BeitragVerfasst am: 21.09.2010, 10:45    Titel: Antworten mit Zitat

Hast du den Gesundheitskonz da? Oder google mal nach fasten nach Konz. Steht vielleicht aber auch in einem meiner älteren Beiträge. Benutze mal die Suchfunktion, da gab es schon mal einen Austausch wegen Fasten.

Ansonsten kann ich Dir kurz meine Erfahrung nennen. Ich habe 14 Tage nach Konz gefastet und es war eine große Bereicherung für mich. Das große Problem beim Fasten mit mehr als nur Wasser ist das dein Hungergefühl nicht weg geht.

Ich halte Fasten mit einer Darmsanierung, während einer Ernährungsumstellung für äußerst Sinnvoll. Über den Rest kann man diskutieren.
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benny



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BeitragVerfasst am: 21.09.2010, 11:15    Titel: Antworten mit Zitat

JuppZupp hat Folgendes geschrieben:
Hast du den Gesundheitskonz da? Oder google mal nach fasten nach Konz. Steht vielleicht aber auch in einem meiner älteren Beiträge. Benutze mal die Suchfunktion, da gab es schon mal einen Austausch wegen Fasten.


Ja, ich hab "den Konz" zu Hause Wink. Hab auch vieles von dem Tausendseitenwälzer, wenn auch nich jede Seite darin. Das Internet habe ich auch schon vielfach durchsucht und auch dieses Rohkostforum mehrfach durchkämmt nach "Fasten", "Darmspülung", "Eintgiftung" etc. Es sind auch einige interessante Sachen dabei, aber es ist trotzdem in jedem Fall schön sich auszutauschen.

JuppZupp hat Folgendes geschrieben:
Ansonsten kann ich Dir kurz meine Erfahrung nennen. Ich habe 14 Tage nach Konz gefastet und es war eine große Bereicherung für mich. Das große Problem beim Fasten mit mehr als nur Wasser ist das dein Hungergefühl nicht weg geht.


Um ehrlich zu sein, das "Problem" habe ich nicht. Ich habe ja in den ersten Tagen noch einige Liter Gemüsesaft getrunken, dann aber festgestellt dass mir auch der Gemüsesaft dann zuviel war und den dann weggelassen. Jetzt trinke ich hauptsächlich Wasser. Hunger verspüre ich keinen. Ich habe heute sogar probiert wie es wäre wieder zu essen, ich bin ja nicht festgelegt was das Ende der Fastendauer angeht. Aber nachdem ich kurz lustlos auf einigen Sachen rumgekaut habe, ohne Genuss, Speichelfluss etc. hat sich mir nur noch mehr bestätigt dass ich wirklich keinen Hunger habe und daher noch weiter fasten werde.

Ich führe den fehlenden Hunger darauf zurück dass mein Körper noch immer überlastet ist mit Nahrung von Vor- und Vorvorgestern etc, so dass wahrscheinlich neue Nahrung nur zu einer weiteren Überlastung führen würde die mein Körper aber aktuell nicht haben möchte.

Dieses "Gefühl" ist jedoch sehr fein und es gelang mir in der Vergangenheit wahrscheinlich oft nich darauf zu hören, ich hätte wohl schon sehr viel eher weniger essen oder fasten sollen...
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BeitragVerfasst am: 23.09.2010, 10:04    Titel: Antworten mit Zitat

Protokoll 7. Fastentag

Ich bin jetzt am 7. Fastentag angekommen. Hunger verspüre ich definitiv nicht bisher. Ich weiß auch von vorherigen Fasten, dass der Hunger sich erst einstellt, wenn alle "Schlacken" aufgelöst sind (das sieht man ja an sich selbst, erst wenn der Bauch "flach" ist bzw. die Muskeln zum Vorschein kommen).

Ein wenig schlapp fühle ich mich in der Tat. Ich habe das Gefühl dass ich gerade stark ausscheide. Meine Frau meinte zu mir dass ich Mundgeruch hätte, also ein Zeichen dass einige Giftstoffe über die Lunge ausgeschieden werden. Gestern lag ich in der Sonne im Park, ich habe richtig gemerkt wie es im Bauch arbeitet.

Wenn die Schlappheit in Benommenheit wechselt, was ab und zu mal vorgekommen ist, dann habe ich eine Darmspülung gemacht. Sofort danach war die Benommenheit wieder weg! Klar dass der Kreislauf dann auch ein anderer war als sonst. Aber die leichten negativen unangenehmen Tendenzen waren mit dem Einlauf wie weggespült.

Ich trinke nach wie vor ein wenig frisch gepressten Saft, habe aber auch zusätzlich zum Gemüsesaft frisch gepresste Zitrusfrüchte mit dazu genommen. Aber jetzt max. 0,5 - 0,75 Liter Saft pro Tag, und Wasser nach Bedarf, aber nicht mehr als 1 oder 2 Liter aktuell.

Ich berichte über die weiteren Fastentage, denn es wird definitiv noch welche geben. Der "richtige Hunger" ist noch in weiter ferne...
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