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Ist das wirklich normal?
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Susi



Anmeldedatum: 22.04.2008
Beiträge: 512

BeitragVerfasst am: 19.08.2008, 12:58    Titel: Ist das wirklich normal? Antworten mit Zitat

Hallo alle miteinander,

vor ein paar Tagen erzählte mir eine Kollegin, dass sie ihrer 3jährigen Tochter auf Reisen Schlafmittel gibt, damit sie im Flugzeug schläft und nicht herumläuft.
Mich hat das zugegebenerweise etwas schockiert, doch ich dachte mir, dass liege vielleicht an der Kollegin, die meiner Meinung nach sowieso etwas schräg drauf ist ("ich stille nicht, ich bin ja keine Kuh", "ich esse keinen Salat, ich bin keine Kuh", "ich schimpfe meine Tochter, wenn sie sich weh tut, dann passt sie nächstes Mal besser auf" etc, etc,...).
Doch ich habe das einer anderen Kollegin berichtet, die meiner Meinung nach etwas mütterlicher ist und sie hat mir nur geantwortet, dass sie ihren 3 Kindern während längerer Autofahrten auch immer Schlaftabletten gäbe!

Ich habe von so etwas noch nie gehört - ausser einmal. Einer Freundin von mir wurden als Baby von ihrer Mutter auch Schlaftabletten gegeben, wenn diese ausgehen wollte. Allerdings wurde dieser Mutter das Pflegerecht entzogen!
Ich verstehe das einfach nicht. Schön langsam glaube ich wirklich, ich bin hier auf einen anderen Planeten gelandet. In meinem (deutschen) Bekanntenkreis gibt niemand seinen Kindern Schlaftabletten, um während einer Reise seine Ruhe zu haben. Die meisten, denen ich davon berichtet habe waren sogar ausgenommen schockiert, so wie ich.
Ist es wirklich Gang und Gebe, seine Kinder unter Drogen zu setzen, um eine stressfreie Autofahrt zu erleben?!?
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Brandi



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Beiträge: 639

BeitragVerfasst am: 19.08.2008, 14:34    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Susi,

sowas habe ich noch nie gehört. Shocked
In welchem Land hältst du dich denn auf, dass das da scheinbar häufiger vorkommt?
Ich fand das Reisen mit meinen Kindern noch nie sonderlich stressig. Entweder man fährt, wenn sie eh bald schlafen oder macht entsprechend Pausen. Auf ewig lange Autofahrten verzichte ich auch einfach, das hat mit Urlaub imho eh wenig zu tun.

LG Brandi
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Susi



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Beiträge: 512

BeitragVerfasst am: 19.08.2008, 14:57    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
In welchem Land hältst du dich denn auf, dass das da scheinbar häufiger vorkommt?


In Frankreich. Rolling Eyes
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Gerald
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BeitragVerfasst am: 19.08.2008, 20:51    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Susi,

ich denke mal, den Müttern ist nicht bewusst, was sie ihren Kindern da antun. Für mich grenzt sowas schon an Körperverletzung, ganz ehrlich. Confused

Für solche Menschen wäre es wohl besser, wenn sie keine Kinder hätten. nono

Deine Erzählung hat mich ganz schön geschockt.

Liebe Grüße
Gerald
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Susi



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BeitragVerfasst am: 20.08.2008, 10:04    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Brandi und Gerald,

ja, ich glaube, für uns Deutsche ist das schockierend, für viele Französinnen scheinbar gar nicht.
Ich habe gestern nochmals mit einer deutschen Freundin darüber gesprochen, auch allgemein über die Unterschiede in der Kindererziehung und Lebensweise in Frankreich und Deutschland.
Wahrscheinlich haben Franzosen allgemein eine andere Einstellung zu Medikamenten und Psychopharmaka. Viele Leute aus meinen Bekanntenkreis hier nehmen regelmäßig Antidepressiva und Schlafmittel. Unter Kolleginnen hatten wir auch schon mal über den Konsum von Psychopharmaka gesprochen, es stellte sich heraus, dass mind. 9 von 10 Kolleginnen bereits über einen längeren Zeitraum solche Mittelchen einnahmen. Eine meiner Kolleginnen zieht auch immer ihre Xanax-Schächtelchen aus der Tasche wenn's hier im Büro stressig wird. Da ist die Hemmschwelle wahrscheinlich einfach geringer, Pillchen auch an seine Kinder zu verfüttern....

Andere Länder, andere Sitten. nixweiss
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Gerald
Site Admin


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Beiträge: 3271
Wohnort: Südliches Oberbayern

BeitragVerfasst am: 20.08.2008, 12:39    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Susi,
Zitat:

Unter Kolleginnen hatten wir auch schon mal über den Konsum von Psychopharmaka gesprochen, es stellte sich heraus, dass mind. 9 von 10 Kolleginnen bereits über einen längeren Zeitraum solche Mittelchen einnahmen.


Das ist nur noch krass!!!! Shocked Confused
Übrigens, auch die Einstellung der meisten Franzosen zu Atomkraftwerken.
motz
Liebe Grüße
Gerald
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Chaja



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BeitragVerfasst am: 21.08.2008, 13:25    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Susi,
Für viele Franzosen ist es weit aus schlimmer sein Kind länger als ein halbesJahr zu stillen, es auf seinem Rücken herumzutragen, es in der Natur frei aufwachsen zu lassen, mit ihm nicht zu schimpfen, wenn es macht was es fühlt, es nicht schon mit zwei/drei Jahren in die Schule zu schicken, es in einer Jurte leben zu lassen, es mit mehrheitlich (unverdaubaren !!) Rohkost zu füttern, es ohne Windeln zu lassen,...usw., statt es mit Medis und Antibiotika vollzustopfen Shocked Shocked Shocked !
Zum Glück, habe ich aber mit keinem dieser extremen Franzosen näheren Kontakt und es gibt noch enorm viele die anders denken und anders leben (aber es halt nicht so offensichtlich zeigen oder es sogar versteckt unter grösster Vorsicht leben)! Very Happy
Ich kann mir aber vorstellen, dass es im Norden Frankreichs noch heftiger ist als hier...

Liebe Grüsse von Chaja

P.S. Anderseits verstehe ich aber die dass es Eltern gelegen kommt, ihr Kind "ruhigzustellen" Confused , vor allem wenn es normal gekocht isst...
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Susi



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BeitragVerfasst am: 21.08.2008, 13:54    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Zum Glück, habe ich aber mit keinem dieser extremen Franzosen näheren Kontakt


Seine Kollegen kann man sich nun mal nicht aussuchen...

Zitat:
es gibt noch enorm viele die anders denken und anders leben (aber es halt nicht so offensichtlich zeigen oder es sogar versteckt unter grösster Vorsicht leben)!


Schade, dass sie sich verstecken, ich würde gerne ihre Bekanntschaft machen! Very Happy

Zitat:
Ich kann mir aber vorstellen, dass es im Norden Frankreichs noch heftiger ist als hier...


Das Gefühl habe ich auch ein Wenig.

Zitat:
P.S. Anderseits verstehe ich aber die dass es Eltern gelegen kommt, ihr Kind "ruhigzustellen" , vor allem wenn es normal gekocht isst...


Die Ernährung spielt gewiss auch eine Rolle, doch in meinem (Kochkost-)Bekanntenkreis kann ich feststellen, dass die Mutter-Kind-Beziehung auch eine große Rolle spielt.
Nun kann man aber kaum noch von einer Mutter-Kind-Beziehung reden, wenn das Kind bereits mit 6 Wochen 5 Tage die Woche in eine Krippe oder zu einer Tagesmutter abgeschoben wird, nachts nicht schreien darf, da Mama ja früh raus muss und sie abends und am Wochenende auch nicht richtig entspannt erlebt... nixweiss

Liebe Grüße nach Südfrankreich!
Susi
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Chaja



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BeitragVerfasst am: 21.08.2008, 18:57    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Susi,
Das Beobachten der Kinder und Tiere, ist für mich ein weiterer Grund, warum ich so überzeugt von der Rohkost bin Very Happy !!

Liebe Grüsse ins Zentrum der Franzosen Wink Chaja
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Susi



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BeitragVerfasst am: 22.08.2008, 10:14    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Das Beobachten der Kinder und Tiere, ist für mich ein weiterer Grund, warum ich so überzeugt von der Rohkost bin !!


Huch, hört sich jetzt aber doch ganz so an, als hättest du das Gefühl deine Rohkost verteidigen zu müssen, obwohl du das in einem anderen Post abstreitest. Wink
Was für "Beobachtungen" (klingt ein bisschen unschön finde ich, so als würde man über irgendwelche Versuchskaninchen sprechen) machst du denn?
Ich selbst habe nur ein richtiges Rohkostkind gekannt, das war damals 1 Jahr alt. Ein ruhiges, süßes, zufriedenes und dickes Kind - wie es sie allerdings auch unter den Kochkostkindern gibt.
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Chaja



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Wohnort: Südfrankreich

BeitragVerfasst am: 22.08.2008, 16:15    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Susi,
Hier wollte ich mich nicht verteidigen, sondern es lediglich mitteilen. Wobei ich aber im anderen Post, doch das Gefühl hatte die Rohkost verteidigen zu müssen Wink (wenn es dasjenige ist, welches ich meine). Ich habe doch geschrieben, dass ich es interessant finde. dass man in einem Rohkostforum die Rohkost verteidigen muss.
Von wegen Versuchskaninchen: es wissen heutzutage auch Kochkosteltern nicht mehr, ob die Ernährung ihrer Kinder was gutes bewirkt oder eher schadet, denn es ist innerhalb kurzer Zeit so vieles anders geworden auf der Erde und in den Einkaufläden Confused Daher sind Kinder heutzutage alle irgendwie Versuchskaninchen
In der Tat beobachte ich sehr gerne Menschen und die Natur sehr genau, bevor ich über etwas meine Meinung bilde.
Ich stelle fest, dass Rohkostkinder oft sehr selten krank sind und wenn, dann in sehr leichter Form. Dann sind sie viel weniger anfällig für diverse Allergien und sonstige "leichte" Beschwerden. Sie schlafen in der Regel viel weniger als Kinder die auch noch gekochte Nahrung bekommen. In der Regel sind sie viel ruhiger, ausgeglichener und zufriedener. Sie sind aber meist auch sehr sehr stark und wissen genau was sie wollen und was nicht! Oft sind sie wunderschön mit auffallend klaren Augen. Sie bekommen eigentlich keinen Sonnenbrand. Sie sind körperlich sehr fit und haben einen guten Intelekt. Sie lieben es zu essen. Sie verschlucken sich nicht lebensgefährlich obwohl sie alle Möglichkeiten dazu hätten. Wunden heilen auffallend schnell und Insektenstiche jucken nicht bis wenig.
Vielleicht finde ich mal noch mehr oder wir können einen eigen Thread dazu aufmachen: Unterschiede und Gemeinsamkeiten Rohkostkinder und auch gekocht essende Kinder.

Liebe Grüsse von Chaja
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Susi



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BeitragVerfasst am: 25.08.2008, 09:27    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Von wegen Versuchskaninchen: es wissen heutzutage auch Kochkosteltern nicht mehr, ob die Ernährung ihrer Kinder was gutes bewirkt oder eher schadet, denn es ist innerhalb kurzer Zeit so vieles anders geworden auf der Erde und in den Einkaufläden Daher sind Kinder heutzutage alle irgendwie Versuchskaninchen


Da hast du (leider) Recht.
Leider nicht, weil du es sagst, sondern weil in unsere Nahrung soviele kuriose Substanzen gesteckt werden, deren genaue Auswirkung auf uns noch gar nicht bekannt ist.
Leider auch, weil ich den Eindruck habe, dass sich die Menschheit fest vorgenommen hat, sich selbst und ihren Lebensraum zu zerstören...


Zitat:
Ich stelle fest, dass Rohkostkinder oft sehr selten krank sind und wenn, dann in sehr leichter Form. Dann sind sie viel weniger anfällig für diverse Allergien und sonstige "leichte" Beschwerden. Sie schlafen in der Regel viel weniger als Kinder die auch noch gekochte Nahrung bekommen. In der Regel sind sie viel ruhiger, ausgeglichener und zufriedener. Sie sind aber meist auch sehr sehr stark und wissen genau was sie wollen und was nicht!


Da gibt es allerdings auch Kochkostkinder, bei denen das so ist.


Zitat:
Oft sind sie wunderschön mit auffallend klaren Augen.


Wunderschön - da haben wohl auch die Gene ihr Wörtchen mitzureden.
Das mit den Augen habe ich allerdings auch schon gehört.
Das soll ja auch bei Erwachsenen nach Entgiftungskuren so sein. Question
Allerdings finde ich, dass das bei Magersüchtigen auch oft der Fall ist - womit ich nicht sagen will, dass Rohkostkinder unterernährt sind.


Zitat:
Sie bekommen eigentlich keinen Sonnenbrand. Sie sind körperlich sehr fit und haben einen guten Intelekt.


Das kann gut sein - solange die Rohkost ausgeglichen ist.

Zitat:
Sie lieben es zu essen.


Das tun wohl viele Kochkostkinder auch! Very Happy


Code:
Vielleicht finde ich mal noch mehr oder wir können einen eigen Thread dazu aufmachen: Unterschiede und Gemeinsamkeiten Rohkostkinder und auch gekocht essende Kinder.


Das ist doch eine gute Idee.

LG
Susi
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Chaja



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BeitragVerfasst am: 25.08.2008, 11:02    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Susi,
Ich habe noch was vergessen betreffend Rohkostkinder. Dafür gibt es aber Instinctokinder, die dazu neigen sich wie ein ADSL-Kind zu verhalten. Ich stellte fest, dass dies vor allem Kinder sind, die alles durcheinander, jederzeit und sehr sehr viel zuckerhaltiges und Fleisch essen.
Auch unter den Kochkostkinder gibt es sehr ausgeglichene Kinder, das ist klar. Doch ich bevorzuge deutlich die ausgeglichen (es dürfen auch Regeln sein!) roh ernährten Kinder; die haben einfach so was... Very Happy ...; wunderbares engel !
Ich bin mir sicher, dass man in jedem Fall sehr aufpassen muss, denn man kann sehr schnell in eine Mangelernährung rutschen. Man muss vor allem als Eltern enorm offen und bewusst sein. Ich sage dir; im Alltag mit Kindern keine einfache Sache Exclamation

Liebe Grüsse von Chaja
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BeitragVerfasst am: 25.08.2008, 13:11    Titel: Kinderladen Antworten mit Zitat

Hallo Chaya,

es ist bestimmt nicht leicht, mit Kindern und Rohkost alles richtig zu machen - man hat ja selbst schon manchmal seine Mühe... Wink
Aber ich glaube, dass Thema Essen ist auch in vielen nicht rohköstlichen Familien ein Problem.
Wie hältst du das denn mit den Regeln? Was für Regeln sind das zum Beispiel?

Code:
Dafür gibt es aber Instinctokinder, die dazu neigen sich wie ein ADSL-Kind zu verhalten. Ich stellte fest, dass dies vor allem Kinder sind, die alles durcheinander, jederzeit und sehr sehr viel zuckerhaltiges und Fleisch essen.


Das ist interessant, aber auch etwas schockierend.
Hast du das bei mehreren Kindern beobachtet? Waren das wirklich Kinder, die nur roh gegessen haben?
Die Instinkto-Familie, die ich damals kannte, hat zu Hause auch gar nicht gekocht. Der "Kleine" hat sich daheim nur mit Bananen und Datteln versorgt, unterwegs hat er sich allerdings mit Bäckerzeugs, Pizza&Co zugestopft.
Die zwei älteren Schwestern haben versucht, roh zu bleiben. Das hat aber gar nicht gut geklappt. Wenn sie roh aßen, hatten sie immer wahnsinnige Blähungen und dann litten sie wieder unter gekochten Fressattacken, bei denen sie es schafften, einen ganzen Laib Brot in einer Mahlzeit zu essen. Shocked
Wenn ich mir solche Familien anschaue, denke ich mir oft, dass es vielleicht doch besser wäre, wenn die Mütter für die Kinder kochen würden - alleine schon, damit sie in keine Essstörung hinein rutschen.
Ich glaube, dass war bei den beiden größeren Schwester der Fall : gekochter Fressanfall - Wasserfasten, um sich davon "zu reinigen" - Rohkost.... und das Ganze nochmal von vorne... etc. Ein wahrer Teufelskreis.
Meiner Beobachtung nach war der größte Fehler, den Kindern einzubleuen, Gekochtes sei "Gift". Das ruft nur Schuldgefühle hervor, wenn dann doch mal gekocht gegessen wird.

Liebe Grüße
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Chaja



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BeitragVerfasst am: 25.08.2008, 14:37    Titel: Antworten mit Zitat

Uiuiuih...! Shocked
Also das klingt nicht gesund ist bereits ein grosse Essstörung, nach meiner Meinung. Es ist aber echt nicht einfach und man sollte diese Familie nicht verurteilen.
Das Kind war drei Jahre alt und extrem in dieser Zeit (es spielen natürlcih auch andere Faktoren eine Rolle!). Nun mit vier einhalb Jahren ist er etwas ruhiger und die Eltern merken langsam dass dieses Übermass an Früchten und Fleisch ihnen nicht so gut gut (aber ob sie etwas ändern??).
Ja ich habe mehrere Instinktokinder erlebt.
Einige Eltern dieser Kinder fingen an deren Kinder gemischte Salate anzubieten, Säfte zu mixen usw. Und ich frage mich mittlerweile auch schon, ob es nicht besser ist, seinem Kind ab und zu etwas gekochtes Gemüse, gekochter Quinoa, gekochter Buchweizen,...anzubieten als sich täglich mit grossen Portionen Früchte zu überlasten...?! nixweiss Aber das gekochte ist halt auch nicht so das...

Von wegen Regeln: Wir geben halt auf gewisse Dinge acht, wo wir bereits Erfahrungen gemacht haben und Reaktionen beobachtet haben. Die können aber natürlich jeder Zeit wieder etwas änderen.

Liebe Grüsse von Chaja
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