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benny



Anmeldedatum: 14.01.2010
Beiträge: 669
Wohnort: Essen

BeitragVerfasst am: 11.04.2011, 23:41    Titel: Antworten mit Zitat

Zorro hat Folgendes geschrieben:
Bonni hat Folgendes geschrieben:
Urkost ohne Tropenfrüchte funktioniert nicht. Wir sind halt darauf geeicht, weil der Mensch ursprünglich aus den Tropen kommt. Es ist also nur natürlich und unabdingbar die Früchte aus diesen Regionen in den Speisenplan aufzunehmen.


Klingt einleuchtend Rolling Eyes


Ja, danke für die tolle beschreibung! Finde ich auch, hört sich gut an! Daumen

Wobei ich das glaube ich nicht komplett praktizieren möchte da ich zu gerne meine technischen Hilfsmittel wie Entsafter und Mixer nutze.
_________________
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in Gedenken an Jack LaLanne (1914 - 2011), frei übersetzt:
Du musst dich um 640 Muskeln kümmern, die beste Möglichkeit ist Bewegung. Du kannst dich perfekt ernähren, aber ohne Bewegung hast du Probleme. Einige Gesundheitsfanatiker essen nur Rohkost, aber machen keinen Sport und sehen schrecklich aus. Andere Leute treiben wie wahnsinnig Sport und essen Müll. Sie sehen gut aus, denn Sport ist der König. Ernährung ist die Königin. Verbinde sie und du hast ein Königreich!
-

Die Tandem Weltreise von Mandy und Benny
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nashorn



Anmeldedatum: 28.03.2011
Beiträge: 12

BeitragVerfasst am: 12.04.2011, 10:38    Titel: Antworten mit Zitat

Bonni hat Folgendes geschrieben:
Bär hat Folgendes geschrieben:
Aber nochmal meine Frage: Was ist denn nun der Unterschied zwischen veganer Rohkost und sog. Urkost? Auf diesen Unterschied wurde ja sehr viel Wert gelegt.

Hallo Bär,

ich bin zwar noch nicht lange bei der Urkost und bin auch noch in der Umstellung, aber zur Urkost lässt sich einiges sagen.

Die Urkost ist die einzige naturgemäße Nahrung des Menschen. Sie beinhaltet alles so, wie es die Natur für den Pflanzenesser Mensch vorgesehen hat. Die Umstellung erfordert sehr viel Geduld, weil der Mensch durch Industrienahrung süchtig und abhängig gemacht wurde (Industriezucker, Salz, Alkohol, Zigaretten und "Schweinebraten"). Davon wieder los zu kommen, ist manchmal so, als würde ein Junkie auf Entzug sein.

Urkost bedeutet zu JEDER Mahlzeit Wildgrün zu essen. Wildgrün ist gesättigt mit allen Vitalstoffen, die der Mensch für eine gesunde Ernährung benötigt. Gerade die Bitterstoffe, die Anfangs gewöhnungsbedürftig sind, sind es, die so wertvoll sind.

Urkost ohne Tropenfrüchte funktioniert nicht. Wir sind halt darauf geeicht, weil der Mensch ursprünglich aus den Tropen kommt. Es ist also nur natürlich und unabdingbar die Früchte aus diesen Regionen in den Speisenplan aufzunehmen.

Urkost ist aber nur ein Baustein der Urmethodik. Urmethodik bedeutet im Einklang mit der Natur zu leben. Jedenfalls so weit, wie es in unserer industriealisierten und vergifteten Umwelt noch möglich ist. Die Urmethodik beinhaltet:
- tägliche Übungen, die den Körper fit halten (Ursport),
- keine Giftspritzen, die unserem Körper schaden zufügen,
- gesundes Misstrauen der Schulmedizin gegenüber und den Schulmedizinern, die letzten Endes alle von den Pharmakonzernen bezahlt werden
- keine Strahlenbelastung durch Mobiltelefone, Sendemasten, Mikrowellen usw. Werft eure Handies weg, niemand braucht so etwas.
- natürliche Geburten, am besten Hausgeburten, eventuell begleitet von einer naturkundlichen Hebamme,
- keine Verwendung von Plastik oder Autos. Das unterstützt so Ölkonzerne wie BP, die unsere Umwelt zerstören,

Das ist nur ein kleiner Ausschnitt dazu, was Urkost bedeutet. Wird die Urmetodik regelgerecht angewendet, wirst du bis ins hohe Alter gesund und fit sein.

Auch von mir ein nettes Dankeschön für diese gute Beschreibung. In einem Punkt möchte ich aber widersprechen. Ich kenne viele Frutarier, die es ablehnen, Gemüse und Wildgrün zu essen und sich sehr guter Gesundheit erfreuen, teilweise sind das sogar Leistungssportler.
Die notwendigen Aminosäuren holen sie sich aus Früchten, Nüssen und Samen, allerdings essen sie davon nicht so wenig, wie manche hier, die ihre viel zu geringe Nahrungszufuhr sogar in einen Blog stellen. Confused
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Bär



Anmeldedatum: 11.01.2009
Beiträge: 35

BeitragVerfasst am: 22.05.2011, 22:36    Titel: Antworten mit Zitat

Bonni hat Folgendes geschrieben:
Bär hat Folgendes geschrieben:
Aber nochmal meine Frage: Was ist denn nun der Unterschied zwischen veganer Rohkost und sog. Urkost? Auf diesen Unterschied wurde ja sehr viel Wert gelegt.

Hallo Bär,

ich bin zwar noch nicht lange bei der Urkost und bin auch noch in der Umstellung, aber zur Urkost lässt sich einiges sagen.

Die Urkost ist die einzige naturgemäße Nahrung des Menschen. Sie beinhaltet alles so, wie es die Natur für den Pflanzenesser Mensch vorgesehen hat. Die Umstellung erfordert sehr viel Geduld, weil der Mensch durch Industrienahrung süchtig und abhängig gemacht wurde (Industriezucker, Salz, Alkohol, Zigaretten und "Schweinebraten"). Davon wieder los zu kommen, ist manchmal so, als würde ein Junkie auf Entzug sein.

Urkost bedeutet zu JEDER Mahlzeit Wildgrün zu essen. Wildgrün ist gesättigt mit allen Vitalstoffen, die der Mensch für eine gesunde Ernährung benötigt. Gerade die Bitterstoffe, die Anfangs gewöhnungsbedürftig sind, sind es, die so wertvoll sind.

Urkost ohne Tropenfrüchte funktioniert nicht. Wir sind halt darauf geeicht, weil der Mensch ursprünglich aus den Tropen kommt. Es ist also nur natürlich und unabdingbar die Früchte aus diesen Regionen in den Speisenplan aufzunehmen.

Urkost ist aber nur ein Baustein der Urmethodik. Urmethodik bedeutet im Einklang mit der Natur zu leben. Jedenfalls so weit, wie es in unserer industriealisierten und vergifteten Umwelt noch möglich ist. Die Urmethodik beinhaltet:
- tägliche Übungen, die den Körper fit halten (Ursport),
- keine Giftspritzen, die unserem Körper schaden zufügen,
- gesundes Misstrauen der Schulmedizin gegenüber und den Schulmedizinern, die letzten Endes alle von den Pharmakonzernen bezahlt werden
- keine Strahlenbelastung durch Mobiltelefone, Sendemasten, Mikrowellen usw. Werft eure Handies weg, niemand braucht so etwas.
- natürliche Geburten, am besten Hausgeburten, eventuell begleitet von einer naturkundlichen Hebamme,
- keine Verwendung von Plastik oder Autos. Das unterstützt so Ölkonzerne wie BP, die unsere Umwelt zerstören,

Das ist nur ein kleiner Ausschnitt dazu, was Urkost bedeutet. Wird die Urmetodik regelgerecht angewendet, wirst du bis ins hohe Alter gesund und fit sein.

Danke dir - etwas verspätet - für die Auskünfte. Alle diese Dinge konsequent einzuhalten, dürfte aber auf Dauer schwierig sein, oder? Woher soll z.B. ein normaler Mensch in Deutschland jeden Tag beachtliche Mengen an essbaren Wildpflanzen her kriegen? (Mal davon abgesehen, dass der Mensch von Natur aus eben ein Gemischtköstler ist...) Was die Bitterstoffe angeht, esse ich gerne Rucola.
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Gerald
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BeitragVerfasst am: 23.05.2011, 04:51    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Bär,

Zitat:
Woher soll z.B. ein normaler Mensch in Deutschland jeden Tag beachtliche Mengen an essbaren Wildpflanzen her kriegen?


Außer im Winter oder wenn jemand in der Stadt lebt, sehe da ansonsten kein Problem, denn die wachsen ja an sehr vielen Stellen.
Das Problem ist eher, wer hat die benötigte Zeit diese täglich zu sammeln? Allgemein nimmt doch der Alltagsstreß immer mehr zu als ab.
Natürlich ist oftmals auch eine gewisse Trägheit dabei, da muss ich mich an die eigene Nase fassen, wobei ich das Grün nun mehr in flüssiger Form zu mir nehme.

Liebe Grüße
Gerald
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Anja1



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BeitragVerfasst am: 24.05.2011, 07:26    Titel: Antworten mit Zitat

Bär hat Folgendes geschrieben:
Alle diese Dinge konsequent einzuhalten, dürfte aber auf Dauer schwierig sein, oder? Woher soll z.B. ein normaler Mensch in Deutschland jeden Tag beachtliche Mengen an essbaren Wildpflanzen her kriegen?


Das ist doch eine Frage des Interesses. Wenn ich etwas wirklich möchte, schaffe ich auch die Umsetzung. Wir verplempern täglich so viel Zeit für unnütze Dinge, wenn man da ein bisschen umdenkt und sich anders organisiert, dürfte es in den meisten Fällen kein Problem sein, sich ausreichend Wildpflanzen zu beschaffen. Wobei ich persönlich nicht besonders erpicht darauf bin, dass sehr viele Menschen dies tun ;)...

Bär hat Folgendes geschrieben:
...(Mal davon abgesehen, dass der Mensch von Natur aus eben ein Gemischtköstler ist...)


Das sehen einige hier anders...
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Anja1



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BeitragVerfasst am: 24.05.2011, 07:30    Titel: Antworten mit Zitat

Gerald hat Folgendes geschrieben:
Das Problem ist eher, wer hat die benötigte Zeit diese täglich zu sammeln? Allgemein nimmt doch der Alltagsstreß immer mehr zu als ab.


Bei mir gehören tägliche Spaziergänge in der Natur zum Tagesprogramm, und die lasse ich mir auch nicht nehmen. Sie sind seit Jahren fest integriert und werden nicht in Frage gestellt, auch wenn es manchmal lästig ist oder ich lieber die Faulheit Oberhand gewinnen lassen würde. Die Wildpflanzen esse ich dann übrigens immer direkt in der Natur, da schmecken sie mir besser als zuhause.

Gruß. Anja
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Moose



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BeitragVerfasst am: 24.05.2011, 08:17    Titel: Antworten mit Zitat

moin,
also ich für meinen teil versuche sie in meinem garten gedeien zu lassen bzw.
meine kleingarten nachbarn nicht zu sehr nervös zu machen, manches gilt ja immer noch als unkraut in kleingartenanlagen ;)
dieses jahr haben wir schon viele gemüse und kräuter angebaut und es spriest.
mal sehen wie weit wir noch kommen?
lg thomas
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Etwas, das man in seiner ursprünglichen Form nicht essen kann, soll man nicht essen.
Mahatma Gandhi


Die Natur kann von keinem belehrt werden, sie weiß immer das Richtige.
Hippokrates
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Gerald
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BeitragVerfasst am: 24.05.2011, 18:06    Titel: Antworten mit Zitat

Anja G. hat Folgendes geschrieben:

Bei mir gehören tägliche Spaziergänge in der Natur zum Tagesprogramm, und die lasse ich mir auch nicht nehmen. Sie sind seit Jahren fest integriert und werden nicht in Frage gestellt, auch wenn es manchmal lästig ist oder ich lieber die Faulheit Oberhand gewinnen lassen würde. Die Wildpflanzen esse ich dann übrigens immer direkt in der Natur, da schmecken sie mir besser als zuhause.


So ist es natürlich richtig! Daumen
Das Traurige bei mir ist, dass ich eigentlich nur ca. 50m bis zum Wald habe. Embarassed

Liebe Grüße
Gerald
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Bär



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BeitragVerfasst am: 26.05.2011, 19:04    Titel: Antworten mit Zitat

Gerald hat Folgendes geschrieben:
Hallo Bär,
Zitat:
Woher soll z.B. ein normaler Mensch in Deutschland jeden Tag beachtliche Mengen an essbaren Wildpflanzen her kriegen?

Außer im Winter oder wenn jemand in der Stadt lebt, sehe da ansonsten kein Problem, denn die wachsen ja an sehr vielen Stellen.

Hallo Gerald,
Du bist ja gut! Mr. Green Die meisten Menschen leben in Städten, und auch das sog. Land ist heute ausgeräumte Feldflur. Auch möchte ich eher kein Grün von Straßenrändern, Mittelstreifen oder zweifelhaften Brachflächen essen, jedenfalls nicht in größeren Mengen.

Zitat:
Das Problem ist eher, wer hat die benötigte Zeit diese täglich zu sammeln? Allgemein nimmt doch der Alltagsstreß immer mehr zu als ab.

Zum einen das, zum anderen ist es generell kaum zumutbar, täglich mehrere Stunden mit Weidegang beschäftigt zu sein. Das kann eigentlich nur jemand konsequent durchhalten, der weder Erwerbsarbeit noch Familie hat.

Täglich "Wildgrün" in größeren Mengen steht somit nur Menschen zur Verfügung, die inmitten einer extenstiv bewirtschafteten Agrarlandschaft oder am Waldrand wohnen. Oder einen eigenen größeren Garten haben. Oder mit dem Auto jeden Tag ins Grüne fahren.

A propos größere Mengen: Gesetzt den Fall, nur 5% der Bevölkerung würden "Urköstler", dann müsste man das "Wildgrün" auf jeden Fall landwirtschaftlich anbauen, weil sonst buchstäblich alles abgegrast wäre...

Beste Grüße, Bär
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Bär



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BeitragVerfasst am: 26.05.2011, 19:07    Titel: Antworten mit Zitat

Anja G. hat Folgendes geschrieben:
Bär hat Folgendes geschrieben:
...(Mal davon abgesehen, dass der Mensch von Natur aus eben ein Gemischtköstler ist...)

Das sehen einige hier anders...

Das ist ihr gutes Recht, nur ändert es nichts an den Tatsachen. Wink
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Inger



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Beiträge: 432
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BeitragVerfasst am: 30.05.2011, 10:34    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Zusammen,

im Finnland kan man unmöglich Urköstlich (nach Konz Wink meine egenen Urkost funtioniert hier bestend-es heisst das was meine Urväter hier in die Realität gegessen haben) Leben. Ziemlich traurige Weltanschauung die nur fuer einige ausgewählte funktioniert. Im Deutschland egentlich auch nur mit teuren Tropenobstversendern.
Wage die realität in Auge zu sehen liebe Leute.
Im Finnland wo ich mich die ganzen Winter ueber befindet habe gibt es kein einzigen gruenen Blatt weit und breit etwa 5 Monate lang. Obst oder Beeren erst im Herbst.

Liebe Gruesse,
Inger
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Etwa 90% Tierische Ernährung/Ketogen seit Dezember 2009 Roh seit Augusti 2006.
34 jahre, 166 cm / 55 kg.
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