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"Lichtnahrung"
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skipper



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BeitragVerfasst am: 31.08.2009, 09:26    Titel: "Lichtnahrung" Antworten mit Zitat

Was hält ihr von "Lichtnahrung"???
Ich kenn das Thema wohl schon seit ein paar Jahren. Hat jemand von euch schon das entsprechende Buch von Michael Werner gelesen?

Danke für eure Beiträge
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Waldelfe



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BeitragVerfasst am: 31.08.2009, 11:26    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo skipper,

das Buch von Michael Werner kenne ich nicht.

Nur von Licht, Luft und Liebe möchte ich eigentlich nicht leben.

Unter Lichtnahrung verstehe ich die Rohkost so wie wir sie essen, Bioware,
roh und gesund so in etwa:

Pflanzen können die Energien des Sonnenlichts direkt zum Aufbau ihrer Zellmoleküle verwenden, sodass die Sonnenlichtenergie in der Pflanze als ruhende, chemische Energie gespeichert wird, die dann beim Ernährungsvorgang wieder frei wird.

Daher sind das Obst u. Gemüse, Kräuter, die im Freien unter dem Sonnenlicht wachsen, roh gegessen, am gesündesten für uns, weil wir nicht nur die Nährstoffe, Vitamine, Vitalstoffe, Ballaststoffe,.... aufnehmen, sondern eben auch dieses wertvolle Licht, das die Nahrung erst richtig belebt.

Frischkost ist Lichtnahrung erster Ordnung. Tierische Produkte sind als Lichtträger wertlos.

Der Lebensbetrieb der Zellen wird durch die Lichtkraft gespeist. Sobald wir erhitzte Nahrung zu uns nehmen, wird auch das Leben in unseren Zellen und somit in unserem Gesamtorganismus dunkler. So gesehen, ist unser Leben ein Lichtgeschehnis.

Die Nahrung, die wir täglich zu uns nehmen, ist nicht Materie, sondern Sonnenlicht, eine energetische Organisation, mit der das Leben jene Gebilde herstellt, die wir Nahrung nennen. Die nährende Energie ist eine Komposition aus Lichtquanten. Licht ist der Treibstoff des Lebens.

Rohkost enthält wesentlich mehr gespeicherte Sonnenenergie als denaturierte Nahrung und das erklärt auch, warum man von Frischkost eine geringere Menge benötigt, um seinen Körper leistungsfähig zu erhalten. In allen Hochreligionen wusste man, dass die gesamte Schöpfung Seelenpartikel in sich trägt. Schon Paracelsus wusste, dass die Heilkraft der Pflanzen und auch der Mineralien in diesen Seelenpartikeln begründet liegt.

Das, was von Paracelsus die Seele, das Arkanum genannt wurde, wird von den heutigen Wissenschaftlern als "Biophotonen" bezeichnet. Der Biophysiker Prof. Popp wies nach, dass aus biologischen Systemen eine Lichtstrahlung ausgeht. Diese Biophotonen strahlen in lebenden Zellen wesentlich intensiver als in abgestorbenen Zellen. Dieses Licht, welches wir durch die vegetarische Rohkost vermehrt in uns aufnehmen, erfüllt wichtige Aufgaben in unserem Organismus. Die heutigen Wissenschaftler fanden heraus, dass dieses Licht der Kommunikation zwischen den Zellen dient. Dies mag eine primäre Erklärung für die Heilwirkung der Frischkost bei allen Krankheiten sein, da bei jeglicher Krankheit die Kommunikation zwischen den Zellen gestört ist. Beim Krebs ist dieser Informationsaustausch zwischen den Zellen in höchstem Grade in Unordnung.

Dass in Rohkost Licht enthalten ist, das ist für mich auch einer der Hauptgründe, warum ich die Rohkost für so gesund ansehe, ich meine die vegane Rohkost. Ich hoffe, die Fleischesser nehmen es mir nicht übel, aber sie essen doch selbst auch viel Gemüse u. Obst, Kräuter. Vielleicht liegt darin auch der Grund, warum kein Mensch überleben kann, wenn er ausschließlich Fleisch isst, weil das lebendige Licht fehlt.

Liebe Grüße,
Waldelfe
winke
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Andy



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BeitragVerfasst am: 31.08.2009, 20:56    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Skipper!

Ich habe das Buch von Michael Werner gelesen sowie ein Buch von Jasmuheen. Mich fasziniert das Thema Lichtnahrung auch sehr. Ich hab schon Leute kennen gelernt, die damit experimentiert haben.

Es gibt auch jemanden, der die 21-Tage-Prozesse (das ist der Prozess mit dem man die "Umstellung" vollzieht – für alle die das nicht wissen) professionell begleitet und das schon seit vielen Jahren mit sehr vielen Menschen gemacht hat.

Was die liebe Waldelfe geschrieben hat, sehe ich ganz genauso. Letztlich ernähren wir uns (so heißt es) nur von "Licht" (wobei dieses Wort ja nur eine Bezeichnung für eine Energie ist, die auch andere Namen trägt, wie Prana, Chi usw.). Wir gehen mit der festen Nahrung nur einen Umweg und machen uns das darin gespeicherte Licht verfügbar. Das ist wohl auch der Grund für die Vorteile der Rohkost und das gerade auch in spirituellen Dingen.

Gabriel Cousens meint in dem Buch "Ganzheitliche Ernährung und ihre spirituelle Dimension", dass wir ohnehin "nur" 20% unserer Energie aus der festen Nahrung beziehen und den Rest aus verschiedenen Energiequellen, wozu auch dieses ominöse "Licht" gehört.

Wie gesagt eine Spannende Angelegenheit, die mich auch schon seit längerem fesselt. Irgendwann, werde ich damit auch mal experimentieren, wenn die Zeit reif ist...

Liebe Grüße,

Andy Very Happy

P.S.: Mir ist durchaus bewusst, dass manche Leute bei diesem Thema die Hände über dem Kopf zusammen schlagen. Ich persönlich finde es jedoch ziemlich wichtig offen zu sein, was nicht einschließt unkritisch zu sein...
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skipper



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BeitragVerfasst am: 01.09.2009, 08:22    Titel: Antworten mit Zitat

@Andy:

danke für deinen beitrag - genauso sehe ich das auch! alles besteht aus energie (wie auch immer man diese nennen mag) und somit leben auch wir letztendlich durch ständigen austausch von energie. feste bestandteile (und schon gar nicht degenerierte nahrung) kann uns diese energie nicht liefern, aber - wie waldelfe schon richtig sagte - die gespeicherte energie in natürlicher nahrung! ich bin überzeugt von der vollkommenen versorgung mit dieser energie ohne aufnahme fester materie.

andy, hast du für mich auch ein paar infos dazu? danke.

freu mich auf weitere beiträge!
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Duriano



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BeitragVerfasst am: 01.09.2009, 08:28    Titel: Antworten mit Zitat

@Andy

meinst du diesen Autor?

http://www.info3.de/ycms/printartikel_1224.shtml
Auszug:
Zitat:
Trotz meiner Skepsis wusste ich durch meinen Freund von der Seriösität seines nahen Mitarbeiters und auch von dessen langjähriger intensiven Beschäftigung mit der Anthroposophie. Dr. Michael Werner, 1949 in Braunschweig geboren, war lange Jahre in der chemischen Industrie tätig und ist seit mittlerweile 15 Jahren Betriebsleiter bei der Hiscia. Es wäre mir als unverzeihliche Unterlassung erschienen, mir zu diesem Phänomen nicht aus eigener Anschauung ein Urteil zu bilden. Über Monate hinweg nichts mehr zu essen und dabei in einer verantwortlichen Stellung als ganz "normaler" und geschätzter Mitarbeiter tätig zu sein, dazu Familienvater und Wissenschaftler, ja sogar Chemiker, das schien mir eine echte Provokation. Kurzum, ich wollte dieser Sache seriös nachgehen und sie einer eingehenden Prüfung unterziehen - für mich persönlich und auch für einen größeren Kreis von Menschen. Das dafür ein Gespräch allein nicht genügen würde, war mir bald klar.


Sehr interessant. Exclamation

Liebe Grüße
Duriano
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skipper



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BeitragVerfasst am: 01.09.2009, 08:50    Titel: Antworten mit Zitat

ja von diesem michael werner ist die rede!

ich bin überzeugt, dass es auf der welt einige menschen gibt, die dies praktizieren - besonders aus anderen kulturen wie z.b. der indischen. in unseren breitengraden ist michael werner durch sein buch und auch dadurch, dass er sich 10 tage einer laborstudie unterziehen ließ, bekannt.
für mich ist das kein esoterischer oder anthroposophischer mystizismus, sondern unterliegt einfach den gott gemachten naturgesetzen!
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sapotille



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BeitragVerfasst am: 01.09.2009, 09:48    Titel: Antworten mit Zitat

Andy hat Folgendes geschrieben:



Wie gesagt eine Spannende Angelegenheit, die mich auch schon seit längerem fesselt. Irgendwann, werde ich damit auch mal experimentieren, wenn die Zeit reif ist...



Hi Andy. Hab mich anfangs meiner Rohkost natürlich auch mit Lichtnahrung beschäftigt. Auch Vorträge gehört und Menschen kennengelernt, die (mehr oder weniger) diese Ernährung praktiziert haben.
VORSICHT. In der Umstellungsphase sind schon einige Menschen gestorben. Ich glaube, man muss wirklich die geistige Entsprechung haben, damit Lichtnahrung körperlich funktioniert Teufel

Meine bescheidene Meinung: wenn man Licht in Form von natürlichen Lebensmitteln zu sich nimmt, braucht man sowieso immer weniger (Ihr merkt das doch auch?).
Wenn man sich geistig auch entsprechend weiterentwickelt, ganz, ganz ganz ganz wenig zu essen und der Übergang zur einen Lichtnahrung geht automatische.

Warnen würde ich davor als tlw Kochköstler die Umstellungsphase zur Lichtnahrung durchstehen zu wollen nono
Ingrid*
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Waldelfe



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BeitragVerfasst am: 01.09.2009, 10:26    Titel: Antworten mit Zitat

sapotille hat Folgendes geschrieben:

VORSICHT. In der Umstellungsphase sind schon einige Menschen gestorben. Ich glaube, man muss wirklich die geistige Entsprechung haben, damit Lichtnahrung körperlich funktioniert


Das sehe ich genauso. Um Lichtnahrung zu praktizieren, da muss man schon geistig u. spirituell sehr, sehr weit fortgeschritten sein und zudem lange Zeit als veganer Rohköstler gelebt haben.

Nur von Licht leben, möchte ich gar nicht, dazu schmecken doch all die köstlichen Früchte zu gut. Mr. Green

LG Waldelfe Razz
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exciplex
Gast





BeitragVerfasst am: 01.09.2009, 12:09    Titel: Antworten mit Zitat

ich habe vor etlichen jahren das buch von jasmuheen gelesen.

ich denke, man kann das machen, wenn man unbedingt will. für mich ist es aber eher sinnfrei. es ist zwar eine entsagung, aber es gibt in bezug aufs essen größere entsagung: die nahrung zuvor gott opfern und so in prasadam (karmafreie, spirituelle speise) verwandeln.

unser körper ist nun mal aus dem vorherrschenden element (erde) dieses planeten gebaut und daher ist es nur natürlich und meist auch gut/wichtig, zu essen. künstliche yoga-methoden wie lichtnahrung sind nicht unbedingt notwendig und sinnvoll. es gibt höheres.

ich möchte mal behaupten, spirituell sehr fortgeschrittene leute zu kennen (vaishnavas) - sie alle essen (lacto-vegetarisch, aber nur prasadam).
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sapotille



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BeitragVerfasst am: 01.09.2009, 12:38    Titel: Antworten mit Zitat

Waldelfe hat Folgendes geschrieben:


Nur von Licht leben, möchte ich gar nicht, dazu schmecken doch all die köstlichen Früchte zu gut. Mr. Green



YES Exclamation Exclamation Exclamation
winke
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Duriano



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BeitragVerfasst am: 01.09.2009, 14:00    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo skipper, sehr schön geschrieben.

Unbekannt hat Folgendes geschrieben:
Nur von Rohkost leben, möchte ich gar nicht, dazu schmecken doch all die köstlichen Gerichte zu gut.


Ich stelle mir vor, was mir verloren gegangen wäre, wenn ich als basischer Kochköstler nicht auch noch die Rohkost kennen gelernt hätte.

Noch heute entdecke ich viele neue Veränderungen an mir (sind ja erst 2,5 Monate) die ich als Kochköstler wohl nie wieder erfahren hätte.

Rohkost ist echt spannend.

Lichtnahrung ist eine völlig neue, genau so spannende Dimension.

Liebe Grüße
Duriano
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Lilith
Gast





BeitragVerfasst am: 02.09.2009, 11:24    Titel: Antworten mit Zitat

Mir gehts auch so, mich fasziniert das Thema sehr aber noch bin ich nicht so weit. Und mit Fasten ist es ja sicher nicht zu vergleichen.
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Andy



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BeitragVerfasst am: 02.09.2009, 11:46    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo zusammen!

skipper hat Folgendes geschrieben:
ich bin überzeugt von der vollkommenen versorgung mit dieser energie ohne aufnahme fester materie.


Ich bin auch überzeugt, dass das möglich ist. Aber wie sapotille auch richtig sagt:

sapotille hat Folgendes geschrieben:
Ich glaube, man muss wirklich die geistige Entsprechung haben, damit Lichtnahrung körperlich funktioniert


Was ich bei meinen bisherigen Recherchen so herausgefunden habe, geht es in erster Linie um die geistige Angelegenheit mittels der Durchführung des LNP. Die Tatsache keine feste Nahrung mehr zu brauchen ist dabei sozusagen ein Nebeneffekt.

Alles in allem kann ich aber selbst auch nur zur Vorsicht warnen, da ich keine eigenen Erfahrungen habe. Ich spreche lediglich von Dingen, die ich selbst nur gelesen habe.

sapotille hat Folgendes geschrieben:
Meine bescheidene Meinung: wenn man Licht in Form von natürlichen Lebensmitteln zu sich nimmt, braucht man sowieso immer weniger (Ihr merkt das doch auch?).


Also ich merke jetzt nicht, dass ich sooo wenig brauche. Jetzt ist aber die Frage wie man wenig definiert. Bei mir variiert das auch mit meiner Beschäftigung. In Zeiten großer sportlicher Belastungen brauche ich einfach mehr. Es gibt Menschen in meinem Umfeld die sagen dass ich echt viel esse und manche die erstaunt sind wie wenig ich esse – ist also alles relativ und hängt vom eigenen Standpunkt ab.

sapotille hat Folgendes geschrieben:
Wenn man sich geistig auch entsprechend weiterentwickelt, ganz, ganz ganz ganz wenig zu essen und der Übergang zur einen Lichtnahrung geht automatische.


Das ist dann wohl der sanfte Weg und nicht die Hammer-Methode durch den LNP. Jasmuheen hat ja auch ein weiteres Buch "Sanfte Wege zur Lichtnahrung" geschrieben, welches ich noch nicht gelesen habe und wo es auch darum geht erstmal mit Rohkost zu beginnen usw.

Pauschal die Lichtnahrung als sinnfrei bezeichnen würde ich nicht. Meine Erfahrung ist, dass es einfach Menschen gibt, die davon fasziniert sind und sich berufen fühlen dies auszuprobieren und dann, so denke ich, ist es auch richtig. Es gibt aber nicht wenige Menschen die gleich sagen, um himmels willen, das wäre gar nix für mich. Michael Werner betont auch immer wieder, dass es ihm nicht darum geht eine neue Nahrungsquelle aufzutun, sondern lediglich darum die Paradigmen der herkömmlichen Wissenschaft einzureißen, da diese uns nicht wirklich weiter bringen.

Wie der "Zufall" so will, habe ich dieser Tage einen Bericht zugeschickt bekommen. Ich habe ihn nicht gelesen, da er in etwa das enthält, was in dem Buch steht. Ich gebe ihn hier aber mal wieder. Das scheint übrigens aus einer Yahoo-Group zu sein, falls sich jemand dafür interessiert:

[Urkoestlich] LEBEN MIT LICHTNAHRUNG - GEHT DAS?
Urkoestlich@yahoogroups.de

Zitat:

Ein Mensch, der nicht mehr isst

Von Thomas Stöckli

Aus wissenschaftlichem Zweifel und Neugier heraus versuchte Michael Werner im Selbstversuch zu testen, was es mit der so genannten "Licht-Ernährung" auf sich hat. Mittlerweile lebt er seit fast drei Jahren ohne jeden Bissen - und fühlt sich besser denn je. Auch ein akademisches Forschungsprojekt wird sich demnächst des Falles annehmen. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass mit dem folgenden Bericht keinerlei Empfehlung für Nachahmungsversuche gegeben wird, da "Lichtnahrung" anstelle von regulärer Nahrungsaufnahme mit riskanten Folgen verbunden sein kann.

Seit Monaten lässt mich das Phänomen einer anderen Form von Ernährung nicht mehr los. Es begann mit einem intensiven Gespräch im Dezember vor zwei Jahren. Von einem Freund hatte ich seinerzeit erfahren, dass ein Mitarbeiter des anthroposophischen Vereins für Krebsforschung in Arlesheim bei Basel seit fast einem Jahr keine Nahrung mehr zu sich genommen habe und solche auch nicht mehr brauche. Seit der Beschäftigung mit dem Schweizer Mystiker Niklaus von Flüe, der sich über Jahre nur von der Hostie ernährt haben soll, rechnete ich damit, dass es Menschen gab und auch heute noch geben kann, welche sich anders als mit physischer Nahrung ernähren können. Ich hatte mittlerweile auch das Buch der Austra-lierin Jasmuheen über das Thema "Lichtnahrung" gelesen und wusste, dass es anscheinend heute wieder Menschen gibt, welche sich von "Licht", von "Prana", von "Aetherkräften" zu ernähren versuchen. Das Buch Lichtnahrung stieß mich jedoch vom Stil wie auch vom Inhalt her ab. Es wirkte auf mich wie ein esoterischer Mischmasch und erschien mir darüber hinaus als ein gefährlicher Ratgeber, weil dort ein "21-Tage-Programm" angegeben ist, wie man aufs Essen ganz verzichten könne. Vor dem Beginn soll demnach der Kandidat eine Art Selbstprüfung anhand einer Reihe von Fragen durchgehen und sich wenn möglich eine den ganzen Prozess begleitende Person mit der entsprechenden Erfahrung suchen. In völliger Ruhe und Abgeschiedenheit vom Alltag soll sich die drei Wochen dauernde "Umstellung" vollziehen können. Die ersten sieben Tage isst und trinkt der Kandidat gar nichts und pflegt sein inneres meditatives Leben. Dabei treten spürbare körperliche Veränderungen ein, welche in der Anweisung beschrieben werden, um sich auf sie einzustellen. Ab dem siebten Tag kann das erste Mal wieder getrunken werden, pro Tag mindestens 1,5 Liter Flüssigkeit, vom 7. bis zum 21. Tag. Der ganze Prozess soll - so die Hinweise - begleitet sein von einem inneren Vertrauen auf das höhere Selbst, auf den Selbstheilungsprozess des Körpers, indem das "Höhere Selbst" in den Leib einzieht und ihn "neu ausrichtet", begleitet von den höheren Wesen der geistigen Welt und dem "inneren Meister".


Trotz meiner Skepsis wusste ich durch meinen Freund von der Seriösität seines nahen Mitarbeiters und auch von dessen langjähriger intensiven Beschäftigung mit der Anthroposophie. Dr. Michael Werner, 1949 in Braunschweig geboren, war lange Jahre in der chemischen Industrie tätig und ist seit mittlerweile 15 Jahren Betriebsleiter bei der Hiscia. Es wäre mir als unverzeihliche Unterlassung erschienen, mir zu diesem Phänomen nicht aus eigener Anschauung ein Urteil zu bilden. Über Monate hinweg nichts mehr zu essen und dabei in einer verantwortlichen Stellung als ganz "normaler" und geschätzter Mitarbeiter tätig zu sein, dazu Familienvater und Wissenschaftler, ja sogar Chemiker, das schien mir eine echte Provokation. Kurzum, ich wollte dieser Sache seriös nachgehen und sie einer eingehenden Prüfung unterziehen - für mich persönlich und auch für einen größeren Kreis von Menschen. Das dafür ein Gespräch allein nicht genügen würde, war mir bald klar.


Mich motivierte dabei vor allem die Überlegung: Wenn es stimmt, dass jemand ohne zu essen und zeitweise sogar ohne zu trinken gesund und fit leben kann, dann widerlegt dies doch ganz praktisch unsere Vorstellungen darüber, was ein Mensch zum Leben braucht und stellt uns vor ganz grundsätzliche Fragen. Und anhand dieses besonderen Phänomens ließen sich dann auch erweiterte Ideen über die menschliche Ernährung gewinnen.

"Geht das wirklich?"

Michael Werner vollzog den Umstieg auf Lichtnahrung zum Jahresbeginn 2001. Der Ausgangspunkt war für ihn gewesen, dass eine ihm glaubwürdig erscheinende gute Bekannte von sich behauptete, ohne Nahrung auszukommen: "Dabei war offen gestanden mein Motiv die reine Neugierde," erzählt Werner. "Geht das wirklich - und auch bei mir? Und wenn ja - wie?" Nachdem ich noch Sylvester gefeiert, gut gegessen und getrunken hatte, zog ich mich ab dem 1. Januar für vier Wochen völlig zurück. Nur mein engster Familienkreis wusste, wo ich war - nämlich ganz allein in einem Ferienhaus - und vor allem wussten nur sie, was ich dort machte..."


Werner berichtet, dass ihm die Umstellung körperlich ausgesprochen gut getan habe. Sein Gewicht nahm um 20 Kilo ab - Werner war zuvor übergewichtig - bis es sich auf 68 Kilo bei einem Körpermaß von 1,74 einpendelte: "Dieses Gewicht ist nun stabil und ich habe das Gefühl, dass es mein gesundes und richtiges Gewicht ist." Seither fühlt sich der aktive Wissenschaftler "topfit", treibt Sport, nimmt pro Tag etwa einen halben Liter Flüssigkeit zu sich, trinkt auch Kaffee - aber verzichtet auf jede feste Nahrung. Bei gemeinsamen Mahlzeiten mit der Familie oder im beruflichen Rahmen sitzt er dabei, trinkt eine Kleinigkeit und freut sich mit den anderen. "Sozial gesehen hat die Lichternährung zweifellos auch eine problematische Seite", erklärte Werner jüngst anlässlich eines Vortrages in Soloturn. "Gemeinsam zu essen ist ein wertvoller gemeinsamer Akt. Das ist auch der Grund, warum ich noch trinke, obwohl ich auch dies nicht müsste, aber so kann ich an der Tischgemeinschaft teilnehmen."


Wie "funktioniert" nun das Prinzip Lichtnahrung? Für Michael Werner bleiben hier durchaus noch Fragen (siehe auch Kasten). Auch im Werk Steiners hat er keine direkten Erklärungen gefunden: "Ich finde noch am ehesten eine Brücke im vierten Vortrag von Steiners "Offenbarungen des Karma", wo er sagt, Materie sei "geronnenes Licht". Stofflichkeit ist also Licht, und es gibt verschiedene Wege aus Licht Stoff zu machen. Licht würde ich dabei nicht zu eng fassen, es ist die ganze ätherische Umwelt, die wir mit unserem ganzen Sinnesorganimus "einatmen" können, wie dies Steiner verschiedentlich ausführte. Das wäre dann "Lichternährung". Beim Essen und Trinken von festen Stoffen baut unser Körper ja die Stoffe ganz ab - und sie werden dann alle neu strukturiert und belebt. Sie helfen dem Körper, dass er seine Ordnungsprinzipien aufrecht erhalten kann. Lichtnahrung wäre dann so etwas wie eine Vereinfachung, indem der Leib keine feste Stofflichkeit braucht und seine aufbauenden Stoffe und ordnenden Kräfte aus anderen Quellen direkt erhält."


Den eigentlichen Vorgang der Ernährung erlebt er nicht als punktuelle Zufuhr von Energie, sondern eher als ständiges Leben in einer Energie: "Eine ätherische Energie, welche mich und alles umgibt und wenn man diese einmal "angezapft" hat, dann fließt sie kontinuierlich. Auch wenn wir es der Einfachheit halber "Lichternährung" nennen, es geht ja dabei nicht um die Wirkungen des physischen Lichtes, Licht selber ist sowieso unsichtbar. Es geht um das ganze Energieumfeld, das wir auch mit dem Begriff Aetherkräfte bezeichnen könnten."

Neue Möglichkeit

Am besten kann er das Besondere der Lichternährung im Gegensatz zum Fasten erklären: "Beim Fasten mobilisiert der Körper Reservestoffe und -kräfte, fasten kann man nicht beliebig lang und ohne zu trinken geht es auch nicht. Dies hier ist ein mentales-geistiges Phänomen und braucht eine andere innere Gestimmtheit. Eigentlich gibt es dafür nur eine Bedingung: Dass ich mich dem Gedanken öffnen kann, dass ich ernährt werden kann von Licht, vom Aetherischen, von Prana oder wie immer ich es nennen will. Dies ist die Brücke, die es braucht. Dann passiert "es"- ich erlebe es als ein Angebot der geistigen Welt." Werner ist überzeugt davon, dass es sich hierbei um ein neues Phänomen handelt, dass sich im geistigen Gesamthaushalt der Welt eine neue Möglichkeit aufgetan hat: "Seit etwa 15 bis 20 Jahren leben wir in einem andern Energiefeld mit neuen Möglichkeiten. Natürlich, es gab immer herausragende Persönlichkeiten wie Niklaus von Flühe oder Theresia von Kornesreut, auch Yogis - aber für ganz normale Leute wie mich war das früher außerhalb des Erreichbaren. Das ist neu und eine besondere Maßnahme der geistigen Welt."


Wichtig ist für Michael Werner bei all dem, dass es sich nicht um einen sensationellen Effekt handelt, nicht um ein spektakuläres Phänomen, sondern dass hier praktisch etwas gezeigt wird, was für unser gesamtes derzeitiges Weltbild von entscheidender Bedeutung ist: "Zentral ist die evidente Erfahrung, dass das allgemein geglaubte stofflich- materielle-physische Weltbild nicht stimmt!", erläutert Werner. "Das materialistische Weltbild lässt sich wohl theoretisch widerlegen - aber das genügt heutzutage nicht mehr. Es braucht den praktischen, den ganz konkreten Beweis. Und plötzlich haben auch mir ganz vertraute Menschen ein Problem."

Positive Reaktionen

Meine erste Begegnung hatte im Dezember 2001 stattgefunden, im September 2002 erschien ein Artikel darüber.1 Seither stehe ich mit Michael Werner in Kontakt und frage ihn regelmäßig, wie es ihm ergeht und welches Echo er auf den Artikel erlebt. Er habe darauf durchgehend positive Reaktionen erhalten, weiß er zu berichten, sowohl in seinem direkten Umfeld wie auch von Unbekannten. Er erhielt zahlreiche Zuschriften und Anfragen, darunter waren bisher sieben Personen, welche aufgrund des Artikels ebenfalls "umstellten" - alle von ihnen sind in der einen oder anderen Weise mit der Anthroposophie verbunden. Seither wurde Michael Werner auch verschiedentlich eingeladen, zu dem Phänomen "Lichternährung" zu referieren, so vor Kursen im Priesterseminar der "Christengemeinschaft" in Stuttgart und des Waldorflehrerseminars in Mannheim, vor Ärzten in verschiedenen anthroposophischen Kliniken und in verschiedenen anthroposophischen "Ernährungs"-Zusammenhängen.


Die Reaktionen stimmten uns insgesamt beide recht positiv. Denn was wir mit der ersten Veröffentlichung hauptsächlich erreichen wollten, hat sich mittlerweile konkretisiert: Ein wissenschaftliches Projekt befindet sich bereits in der Endphase der Planung. An einer Universität soll in den nächsten Monaten eine Einzelfallstudie durchgeführt werden. Unter streng definierten und eindeutig kontrollierten Bedingungen soll zehn Tage lang eine dokumentierte Nahrungslosigkeit unter permanenter medizinischer-physiologischer und psychologischer Überwachung durchgeführt werden. Das Ergebnis soll dann in einer anerkannten wissenschaftlichen Fachzeitschrift publiziert werden. Parallel dazu ist eine Buchpublikation geplant, in welcher wir das ganze Phänomen und die begleitende Untersuchung reflektieren und gedanklich vertiefen wollen.

Fußnote:1. DasGoetheanumNr.34/352002


Michael,Werner,über,Lichtnahrung


Wir Menschen leben mit unseren körperlichen Stofflichkeiten in einem ständigen Fließgleichgewicht, d. h. wir nehmen normalerweise mit der Nahrung feste Stoffe wie Mineralien, Kohlenhydrate, Fette oder Eiweiße sowie große Mengen an Wasser auf. Davon wird ein Teil über Darm und Blase umgehend wieder ausgeschieden. Der kleinere Rest wird mittels sehr umfangreicher und komplizierter biochemischer Stoffwechselketten in Lymphe, Blut, Leber usw. auf Organ- , Zell- und Molekülebene be- und verarbeitet. Dazu kommt die Atmung, mit der wir Sauerstoff aufnehmen und Kohlensäure sowie Wasser ausscheiden. Durch diese Prozesse kann sich unser Körper ständig verändern und verwandeln. Haare, Nägel, Hautschuppen, Schweiß sowie Wachstums- und Alterungssymptome legen offensichtliches Zeugnis davon ab. Dies alles entspricht im Wesentlichen den Vorstellungen der modernen Physiologie und wird ergänzt durch die von Rudolf Steiner geschilderten ätherischen Assi-milations- und Verwandlungsprozesse.


Dabei gibt es große und kleine, schnelle und langsame Kreisläufe, die uns durch ihr stetiges Fließen am und im physischen Leben halten. Durch Lichternährung werden diese Prozesse neu gestaltet und dabei im Wesentlichen wohl am Ausgangspunkt der Fließgleichgewichte verändert, denn diese sind offensichtlich lebensnotwendig. Lichtnahrung bedeutet deshalb nicht nur, dass eine neue Energiequelle erschlossen wird - das wäre noch relativ leicht zu denken - sondern es müssen Stoffe durch Verdichtung kondensiert werden, denn die messbaren Stoffbilanzen sind ohne diese Annahme nicht zu erklären. Allein dass man ohne jegliche Nah-rungsaufnahme bei minimaler Flüssigkeitszufuhr über Monate ein konstantes Körpergewicht halten kann, ist bei herkömmlicher Denkweise schon unmöglich. Aber es geht - sogar problemlos. Die dabei gemessenen, recht umfangreichen physiologischen Daten geben erstaun-licherweise bisher keinerlei Hinweise auf Unre-gelmäßigkeiten oder Besonderheiten.


Dies alles wirft natürlich mehr Fragen auf, als es beantwortet. So ist es ein persönliches Anliegen von mir, mich diesen Fragen zu widmen und mich für Beobachtungen und Untersuchungen zur Verfügung zu stellen.


Planung und Vorbereitung der erwähnten wissenschaftlichen Untersuchungen gehen jetzt in die Endphase. Leser, welche Interesse an mehr Details haben beziehungsweise durch eine Spende helfen wollen, dass die Sachkosten des Versuches gedeckt werden können, wenden sich bitte an : Asta Blumfeldt Stiftung, Gempenring 79, CH-4143 Dornach ; e-mail : asta.blumfeldt@tiscalinet.ch
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Rawboy
Gast





BeitragVerfasst am: 02.09.2009, 12:03    Titel: Antworten mit Zitat

Andy hat Folgendes geschrieben:

...nimmt pro Tag etwa einen halben Liter Flüssigkeit zu sich, trinkt auch Kaffee...


Mr. Green Wink
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sapotille



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BeitragVerfasst am: 02.09.2009, 15:24    Titel: Antworten mit Zitat

hier ein kurzer Auszug aus "Sonnendiät" von David Wolfe

"Lass dich nicht täuschen! Aus der Nahrung beziehen wir nur relativ wenig Energie. Nahrung wirkt in erster Linie stimulierend.
Energie kommt zu allererst aus dem Geist und dann vor allem aus der Luft, aus Sauerstoff! Sauerstoffmangel schwächt die Menschen und so greifen sie zum Essen, um sich zu kräftigen und sich zu stimulieren.
Beginne bewusst zu atmen, wenn du mehr Energie haben willst!
Die Luft enthält das Lebensprinzip (Prana und Chi), das den menschlichen Körper funktionieren lässt. Je mehr Sauerstoff unseren Zellen zur Verfügung steht, desto mehr Energie haben wir zur Erreichung unserer Ziele und desto weniger feste Nahrung brauchen wir....."

@ Andy - ich kenne diesen Herrn nicht. Ich habe im Zuge der Vorträge (und der Kreise, in denen ich mich zeitweilig aufgehalten habe Rolling Eyes ) Menschen kennengelernt, die sagten sie leben von Lichtnahrung. Unter der Hand erzählten sie aber, dass sie sehr wohl essen (und das gar nicht so gesund...). Einfach, weil es ihnen schmeckt. Aber sie wissen, dass sie es nicht bräuchten...... Teufel

die Euphorie von Duriano kann ich absolut nachvollziehen. Am Anfang meiner Rohkost wollte ich auch sofort noch weiter was Neues ausprobieren....... eine Steigerung sozusagen.....

I* winke
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