JuppZupp
Anmeldedatum: 29.06.2009 Beiträge: 238 Wohnort: Meerbusch
|
Verfasst am: 07.12.2010, 20:56 Titel: Natron |
|
|
Die größte Bedeutung im Säure-Basen-Haushalt haben doch die Hydrogenkarbonationen, die im Körper selbst gebildet werden, aber auch mit entsprechenden Minerwässern oder mit basisch wirkenden Natronsalz (Natriumbikarbonat = Natriumhydrogenkarbonat) zugeführt werden können. Löst man dieses Salze in Wasser auf, zerfällt es in Natriumionen (Na+) und den basischen Mineralsalzrest, die Hydrogenkarbonationen (=Bikarbonationen). Die Natriumionen sind nun ebenso wenig wie alle anderen Mineralionen in der Lage, Säuren zu puffern. Anders verhält es sich jedoch mit dem basischen Mineralsalzrest, den Hydrogenkarbonationen, die das beste Puffersystem für unser Blut darstellen. Man kann daher Säuren im Blut oder im Magen mit Natron puffern. Will man die Magensäure mit Natron binden, so nimmt man das Natron nach den Mahlzeiten auf, wodurch es sich mit dem Mageninhalt vermischt und die Magensäure reduziert.Will man hingegen die Säuren im Blut neutralisieren, trinkt man das Natronwasser auf leeren Magen. So gelangt es direkt in den Darm, wo die Ionen ins Blut resobiert werden und die Säurekonzentration verringern. Ich denke eine gesunde Ernährung hält normalerweise den pH-Wert des Blutes und des gesamten Körpers im Gleichgewicht, so dass die Anwendung von Natron nur bei stärker übersäuerten Menschen sinnvoll ist.
Bullrichsalz und Natron bzw Kaisernatron sollten doch das selbe sein oder? Ionisiertes Wasser soll ja auch basisch sein, wobei mir hier die Wirkungsweise noch nicht klar ist. _________________ Roh seit Feb. 09
51°25' N 6°71' O |
|