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radler
Anmeldedatum: 04.07.2008 Beiträge: 6
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Verfasst am: 22.05.2009, 15:14 Titel: Rhesogam / Anti-D Immunglobulin b verschiedenen Rhesusfaktor |
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Hallo ihr lieben,
hat jemand eine fundierte Meinung zum Thema Verabreichung von Anti-D Immunglobulin in der Schwangerschaft? Das wird ja im allgemeinen gemacht, wenn der Rhesusfaktor der Eltern unterschiedlich ist, also die Frau Rhesus negativ, aber der Mann rhesus positiv. Jetzt bildet ja nun mal der Blutkreislauf der Mutter bei der Geburt wenn es zu einer Blutübertragung kommt Antikörper, was dann zu Problemen bei einem eventuellen zweiten Kind führen kann.
Um dem Vorzubeugen, wird ja im allgemeinen gesagt dass Rhesogam oder etwas ähnliches mit Wirkstoff Anti-D Immunglobulin verabreicht wird ab der 28. Schwangerschaftswoche.
Aber da dass ja auch so etwas ähnliches wie eine Impfung ist: Sollte man so was machen lassen oder eher nicht? Was passiert wenn man das nicht macht und man später mal ein zweites Kind zusammen haben will? VIelleicht hat sich ja mal jemand mit dem Thema beschäftigt.
Vielen Dank und lieber Gruss! |
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Hummelpups Gast
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Verfasst am: 19.07.2009, 18:23 Titel: Re: Rhesogam / Anti-D Immunglobulin b verschiedenen Rhesusfa |
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Hallo Radler,
Ich habe keine fundierte Meinung. Jedenfalls nicht das Fundament, was du suchst. Ich habe nur das Problem, von dem du sprichst. Allerdings erst nach der Geburt meines Sohnes erfahren. Es ist etwas konfus, weil ich 0+ und er A+ hat. Seine Angabe ist auf die Kenntnis seiner Mutter gestützt und nicht nach geprüft. (Allerdings ist sie sich so sicher, dass ich mir nicht sicher bin, ob mit der ganzen Geschichte etwas nicht stimmt. Unser Krankenhaus Aufenthalt war nicht so lustig---VEGANISMUS!) Jedenfalls ist diese Rhesusgeschichte ein Grund, warum ich kein zweites Kind möchte. Ich will keine Anti-D Immunglobulin verabreicht kriegen. Da krieg ich beim Gedanken dran schon Pickel.
Ich bin da auch total emotional, habe nicht nach dem Medikament recherchiert oder mich anderweitig auf das Thema einlassen können. Ich bin also keine Hilfe. Ich hatte letztens einen Arzt gefunden, der Geburten begleitet und extrem unärztlich ist. Blöderweise habe ich die Homepage weder gespeichert noch behalten. Ich glaube, ich würde mir so jemanden suchen und hoffen, dass dir jemand sagen kann, dass es nicht so schlimm ist....
Gruß |
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Hummelpups Gast
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Verfasst am: 19.07.2009, 18:24 Titel: |
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| Das erste Er, sollte mein Mann heißen....sorry fürs Wirrwarr... |
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Irene
Anmeldedatum: 25.01.2008 Beiträge: 292 Wohnort: Schweiz
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Verfasst am: 21.07.2009, 09:22 Titel: Re: Rhesogam / Anti-D Immunglobulin b verschiedenen Rhesusfa |
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Hallo Hummelpups
| Zitat: |
| Allerdings erst nach der Geburt meines Sohnes erfahren. Es ist etwas konfus, weil ich 0+ und er A+ hat. |
Warum sollte das ein Problem sein? Wenn die Frau positiv ist, dann darf der Mann auch negativ sein bzw. das Baby. Bei meinem ersten Kind war das so, weil ich 0 positiv bin, der Vater B negativ und die Tochter leider 0 negativ. Sollte sie einmal schwanger werden und der Vater positiv sein, dann müsste sie aufpassen.
Das Problem entsteht nur, wenn die Frau negativ ist. Wenn eine Frau mit Rhesusfaktor negativ nur ein Kind will, dann kann sie auf die Einnahme von Anti-D Immunglobulin verzichten, da die Probleme erst mit dem 2. Kind entstehen können. Will die Frau mehr als ein Kind, so würde ich persönlich die Anti-D Immunglobulin nehmen, da mir das Risiko zu hoch wäre, dass es Probleme mit dem Baby geben könnte.
Liebe Grüsse,
Irene _________________ sapere aude! |
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Hummelpups Gast
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Verfasst am: 21.07.2009, 09:37 Titel: Re: Rhesogam / Anti-D Immunglobulin b verschiedenen Rhesusfa |
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| Habe ich das richtig verstanden? Wenn die Mutter einen positiven Rhesusfaktor hat, ists NIE ein Problem? (außer für Töchter, die negativ werden und später Kinder wollen) |
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Irene
Anmeldedatum: 25.01.2008 Beiträge: 292 Wohnort: Schweiz
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Verfasst am: 21.07.2009, 13:39 Titel: Re: Rhesogam / Anti-D Immunglobulin b verschiedenen Rhesusfa |
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Hallo Hummelpups
| Zitat: |
| Habe ich das richtig verstanden? Wenn die Mutter einen positiven Rhesusfaktor hat, ists NIE ein Problem? (außer für Töchter, die negativ werden und später Kinder wollen) |
Ja, das hast du richtig verstanden, da nur Mütter mit negativem Rhesusfaktor Antikörper gegen das Blut des Babys bilden, wenn dieses positiv ist und ab dem 2. wird's ein Problem. Wie das im Detail genau ist, weiss ich nicht mehr, da wir das vor vielen Jahren im Biologieunterricht behandelten und ich mich nicht mehr so genau daran erinnere.
Das sollte dir auch jeder Arzt bestätigen können.
Liebe Grüsse,
Irene _________________ sapere aude! |
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snafu

Anmeldedatum: 09.06.2007 Beiträge: 19 Wohnort: Marburg/Hessen
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Verfasst am: 22.07.2009, 14:18 Titel: |
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Vor dieser Frage/dem Problem stehe ich auch gerade.
Das betrifft wirklich nur Rhesus negative Frauen.
Und auch nur dann, wenn der beteiligte Vater positiv ist. Dann stehen die Chancen, daß das Kind der negativen Mutter positiv ist etwa 50:50.
Bei zwei negativen Elternteilen käme zu 99% nix positives bei raus, außer durch spontane Mutation. ;)
(Allerdings sind nur 15% der Deutschen Rhesus negativ.)
Nachdem ich das hier:
http://www.octapharma.de/mmedia/2008.12.16/1229417135.pdf
gelesen habe, ist mir richtig übel geworden.
Inzwische lehne ich Impfungen jeglicher Art ab, hatte schon genug Impfschäden in meinem Leben.
Krass was einem so alles routinemäßig gespritzt werden soll.
Spielt auch nur für das nachfolgende Kind eine Rolle. Wenn die Familienplanung nach dem ersten abgeschlossen ist, kann man sich diesen Antikörper-Mix sowieso sparen...oder wenn man grundsätzlich nicht an die ganze Immunisierungstheorie glaubt.
Ich frage mich, was sich die Natur wohl dabei gedacht haben mag...kommt mir irgendwie sehr seltsam vor, daß Mütter angeblich bei falscher Blutgruppe Antikörper gegen ihre eigenen Kinder bilden sollen....das klingt nicht wirklich logisch für mich.... |
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