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Raas Gast
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Verfasst am: 16.10.2006, 10:15 Titel: Rohkost und Zähne |
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Hallo Mitlesende!
Oft diskutiert, grundsätzlich unterschiedlich umgesetzt, so scheint es mir, ist dieses Thema eines DER rohköstlichen Themen überhaupt. Warum?
- Beanspruchung der Zähne durch Rohkost ist weit aus grösser als bei Kochkost
- Folgen unausgeglichener Rohkost können(!) drastisch sein
- Schwermetall haltige Füllungen können(!) massiv den Verlauf der rohköstlichen Praxis beeinflussen
- Zähne scheinen (eigenem Erleben nach) in tiefer Wechselwirkung zum restlichen Organismus zu stehen .
Wie, falls das für Euch überhaupt relevant war oder ist, habt ihr diese Problematik bewältigt, welchen Weg gewählt (und warum)?
Zu mir:
Viele Füllungen, einige mittlerweile ausgetauscht, restlichen folgen. Kunststoff oder Keramik, je nach Kavität, als Füllmaterial, zum Teil mit prov. Zementfüllungen vorweg.
Mittlerweile bin ich fast schon soweit wie Stefan aus dem "Rohkostforum.de" - alte Füllungen raus und KEINE neuen rein. Warum? Weil das die einzige Möglichkeit ist (und wohl auch war), die aussschliesst in eine neuerliche Falle zu laufen, die bei schlechtem Verlauf in Extraktion endet. Aber dafür fehlt mir im Moment noch ein wenig der Mut.
Bin gespannt, was ihr so erlebt und umgesetzt habt!
Gruss
Raas |
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Gerald Site Admin

Anmeldedatum: 23.07.2006 Beiträge: 3271 Wohnort: Südliches Oberbayern
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Verfasst am: 17.10.2006, 20:54 Titel: |
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Hallo Raas,
| Zitat: |
| - Beanspruchung der Zähne durch Rohkost ist weit aus grösser als bei Kochkost |
.....wenn man zu viel säurehaltiges Obst isst, evtl. noch unreif. Ziehen an den Zähnen sind ein Warnsignal.
| Zitat: |
| - Folgen unausgeglichener Rohkost können(!) drastisch sein |
Ja.
| Zitat: |
| - Schwermetall haltige Füllungen können(!) massiv den Verlauf der rohköstlichen Praxis beeinflussen |
Können das ganze Leben beeinflussen.
| Zitat: |
| - Zähne scheinen (eigenem Erleben nach) in tiefer Wechselwirkung zum restlichen Organismus zu stehen . |
Glaube ich auch daran, eigene tatsächliche Erfahrungen fehlen mir aber weitgehendst.
Ich persönlich würde meine Löcher nicht offen lassen.
Ein schwieriges Thema.  _________________ www.roh-essen.de
www.bioinsel-shop.de |
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Raas Gast
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Verfasst am: 17.10.2006, 22:38 Titel: Tja, wie entscheiden. |
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Hallo Gerald,
magst Du das noch eetwas weiter ausführen?
Was hast Du, sofern Du jemals Hg-haltige Füllungen hattest, mit diesen
gemacht, gegen was ausgetauscht, wie ausgeleitet?
Nach einigen unangenehmen Erfahrungen mit möglichen Alternativen bin ich sehr kritisch geworden. Allein die brüchigen Zementprovisorien - argh.
Das Entfernen und nicht Versorgen von Zähnen ist mit Sicherheit ein Wagnis ohne Gleichen und für den behandelden ZA wohl ein Grund, die geistige Gesundheit des Patienten in Zweifel zu ziehen. (Was mir allerdings keine Probleme bereiten würde.)
Dagegen spricht für mich, dass empfindliche Zähne (nach dem Entfernen von Amalgam) dann vlt. noch heftiger reagieren und somit die MÖglichkeit der irreparablen Schädigung weit aus höher ist. Andererseits habe ich bei meinen offenen Zähnen keine neg. Erfahrungen gemacht. Die kamen erst mit dem Versorgen durch Füllungen/Inlays.
Ich weiss nicht, ich weiss nicht.
Gruss
Raas |
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Gerald Site Admin

Anmeldedatum: 23.07.2006 Beiträge: 3271 Wohnort: Südliches Oberbayern
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Verfasst am: 17.10.2006, 23:05 Titel: |
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Hallo Raas,
gerne gehe ich ausführlicher darauf ein.
Ich hatte/habe sehr schlechte Zähne (Vererbung und ganz schlechte Ernährung).
13 Amalgamfüllungen hatte ich im Mund.
Leider gab es damals noch nicht sooo gute Alterntiven, so ließ ich mir in insgesamt 4 Sitzungen das Amalgam mit Kofferdamm entfernen und Steinzement einfüllen.
Leider mit Fehlern und Folgen:
Abstände zwischen den Sitzungen waren zu kurz.
Mir ging es dann auch teilweise sehr schlecht (aber erst so nach 2 Wochen).
Nächster Fehler: Nach 4 Wochen fastete ich nur mit Wasser 4 Tage, was dazu führte, dass ich völlig am Ende war. Allein der Gang zur Toilette war für mich ein Kraftakt sondersgleichen.
Ich brauchte Wochen, um mich davon zu erholen.
Steinzement erwies sich als ganz schlechter Füllstoff. Er hielt (wohl auch auf Grund der großen Löcher) nur ein paar Wochen. Stückchen für Stückchen pröckelte er raus.
Leider ging ich nicht gleich wieder zum Zahnarzt und hatte offene Löcher.
Und ich aß viel zu viel Obst, auch zu oft, d.h. der Zahnschmelz konnte sich gar nicht richtig erholen zwischen den Mahlzeiten.
Somit bildete sich erneut Karies.
Am Schneidezahn brach sogar ein Stück ab!
Die Zähne wurden vorne direkt durchsichtig, Folge von einer falschen Ernährung.
Sarnierung mit Füllungen, die aus Kunstoff-Keramik-Gemisch bestanden. Schon damals wurde mir geraten, einige Kronen zu machen, was ich aber wegen den hohen Kosten ablehnte.
Vor über 2,5 Jahren Komplettsarnierung der Zähne. 4 oder 5 Kronen aus Vollkeramik ohne Metall.
Ein Implantat aus Titan. Diese würde ich wohl nicht mehr machen, da es doch ein massiver Eingriff darstellt (Reinbohren in den Kieferknochen), auch wenn ich bis jetzt nichts negatives spüre.
Probleme verspüre ich bis jetzt nicht, kein Ziehen oder ähnliches. Ich hoffe, dass auch keine größeren Probleme mehr kommen werden.
Mit dem Zahnarzt bin ich im Nachhinein nicht zufrieden, er arbeitet anscheinend nicht so genau.
So sieht es bei mir aus.
Offene Löcher funktioniert wohl nur, wenn man konsequent bei seiner Ernährung ist (nicht zu viel Obst, nicht zu oft essen) und vor allem der Speichel nicht sauer ist, so dass er nicht die eigenen Zähne schädigen kann ( ist ja relativ oft der Fall, dass der Speichel stark sauer ist, z.B. bei falscher Ernährung oder auch bei Entgiftung).
| Zitat: |
| Andererseits habe ich bei meinen offenen Zähnen keine neg. Erfahrungen gemacht. Die kamen erst mit dem Versorgen durch Füllungen/Inlays. |
Also wenn es bei Dir gut klappt, dann spricht wohl nichts dagegen, es weiter zu probieren, oder?
Bei mir würde es gar nicht gehen, wegen der zu großen Löcher, da ist kein Halt mehr vorhanden, d.h. die Wände (eigentlich Ruinen, so hat es der Zahnarzt bezeichnet) würden abbrechen.
Es besteht ja auch die Möglichkeit, dass ich wieder Zahnschmelz bilden kann. Wurde hin und wieder berichtet.
Dass es nach der Sarnierung zu Schmerzen konnen kann, ist "normal", das war bei mir auch der Fall und ich war richtig geschockt, aber nach 3-4 Wochen war der Spuk dann auch vorbei. Ist ja auch kein kleiner Eingriff. _________________ www.roh-essen.de
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mfs
Anmeldedatum: 27.09.2006 Beiträge: 123 Wohnort: Schleswig-Holstein
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Verfasst am: 19.10.2006, 13:13 Titel: Einige "Märchen" zu Zähne und Gesundheit |
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Hallo
ich verfolge schon eine ganze Weile die Diskussionen von Rohkost und Zähne. Vielleicht sollte man mal einige Gedanken dazu äußern. Da ich nicht der liebe Gott bin, kann ich mich natürlich auch irren. Aber von dem was ich weiss sehe ich es so:
1) Eine Füllung wird immer in den Zahnschmelz gemacht. Dieser ist nicht mit Blutgefäßen oder Nerven durchsetzt. Irgendwelche Schwermetallverbindungen können daher, wenn überhaupt nur langsam in den Schmelz übergehen aber nicht in das Nervensystem oder den Blutkreislauf. Die "Ausspülung" dieser Stoffe findet daher zum überweigendem Teil über den Speichel statt. Jeder Mensch reagiert unterschiedlich auf eine Belastung.
2) Eine Entfernung der Almaganfüllungen ist sicher sinnvoll. Bei fachgerechter Entfernung ist die Belastung sehr gering. Jeder vernünftige Zahnarzt füllt die Löcher dann erstmal mit Stoffen, die evtl. Reste "aufsaugen" und macht nicht sofort eine endgültige Füllung.
3) Ein Loch offen zu lassen ist meiner Meinung die schlechteste Lösung, aus verschiedenen Gründen. Unter anderem ist der Zahnschmelz nicht oder kaum vorhanden und daher ist der Restzahn wesentlich gefährdeter für erneute Karies. Außerdem besteht die Gefahr, das der Zahn bricht, zumindest wenn das Loch größer ist. Die Reinigung ist schwerer und von der Optik und dem Kauverhalten mal ganz abgesehen.
4) Sich Zähne ziehen zu lassen, weil man Angst wegen angeblicher Vergiftung hat ist völlig falsch. Das gesamte Gebiss verzieht sich und das überträgt sich auf das gesamte Knochengerüst. Dieser Schritt ist nicht umkehrbar und man sollte solche Ratschläge aus dem Internet sehr skeptisch aufnehmen (mach dir doch eine Vollprothese....").
5) Es wird zwar immer vor Gold gewarnt aber Gold ist ein Edelmetall was mit ziemlicher Sicherheit neutral ist und auch wenn immer wieder andere Meinungen im Internet auftauchen. Ich halte das für Panikmache. Gold ist optisch allerdings nicht so besonders (abgesehen wenn man Pirat ist).,
6) Ich halte Porzellan (Keramik) Inlays für die beste Lösung. Die Belastung durch den Komponentenkleber ist zu vernachlässigen und das Material selbst sehr haltbar, zahnähnlich und neutral.
7) Auch wenn Keramik teuer ist, sollte man das in Angriff nehmen. Und wenn man nach und nach saniert und zwischenzeitlich mit Kunstoff füllt.
Man sollte bei dieser ganzen "Panik" nicht vergessen, dass die Belastung der Umwelt durch Autos und Industrie und Baustoffe ein Vielfaches beträgt. Ich kann Menschen, die in der Großstadt leben (als Rohköstler) nicht verstehen, die über Zahnfüllungen zetern und behaupten, diese vergiften den Körper und verhindern 100% Rohkost. Das ist Schwachsinn hoch drei. Denn die Luftbelastung in der Großstadt wie Berlin, Hamburg oder München belasten den Körper wesentlich mehr als evtl. in den Zahnschmelz eingebettetes Quecksilber. Von den Belastungen in einer herkömmlichen Mietwohnung oder einem normalen Haus ganz abgesehen. Ebenso ist die Belastung durch Elektrosmog mit Sicherheit ebenfalls ein Faktor, der nicht zu vernachlässigen ist.
Grundsätzliches noch zu der Pflege.
Ich kann aus Erfahrung nur empfehlen, sich eine Munddusche zu kaufen und evtl. Zahnseide zu benutzen. Wenn man Obst isst, dann sollte man danach den Mund mit Wasser ausspülen aber nicht mit der Bürste putzen. Der Zahnschmelz wird durch die Säuren zwar weich, baut aber nicht unbedingt ab. Erst wenn man den angeweichten Schmelz mit der Bürste bearbeitet, dann schrubbt man ihn weg. Ob durchsichtige Zähne durch Obst kommen kann ich nicht beurteilen. Ich habe in den Phasen, in denen ich nur Obst gegessen haben, keine Verschlechterung bemerken können. Ich stelle aber fest, dass Zahnfleisch und Zähne bei Mischkost stärker beansprucht werden.
Ich habe sehr oft das Gefühl, jemand der Rohkost macht, glaubt "er sei unverwundbar" und daher vernachlässigt er die Körper- und Zahnpflege und wundert sich dann, dass die Zähne leiden.
Meine beiden ältesten Söhne die immerhin schon 27 und 25 Jahre alt sind, haben keinerlei Löcher und erstklassige Zähne trotz relativ langer veganer Rohkostzeit. Warum? Weil sie es gelernt haben, wie man Zähne behandelt, damit diese lange halten.... Der älteste hat damals Fluortabletten bekommen, der zweitälteste überhaupt nicht. Auf Karies hatte das kein Einfluss. (Als Baby denn da hatten wir noch keine Ahnung...)
Zur Entgiftung werde ich in Kürze auch was schreiben, da ich glaube auch hier gibt es einige "Märchen". Der Begriff Entgiftung hat sich sehr beliebt gemacht, da man damit alles und nichts erklären kann....... Aber dazu später was.
Ich hoffe, einigen hilft, der obige Text mal ein wenig Nachzudenken.
Manfred |
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Raas Gast
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Verfasst am: 19.10.2006, 15:19 Titel: Vielschichtigkeit |
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Hallo Manfred!
Ich nehme mir mal einige Deiner "lauten Gedanken" und setze meine noch dazu.
1. Durch Entnahme einiger Füllungen bin ich innerhalb von wenigen Wochen komplett aus einem damals einigermassen wieder hergestellten körperlichen Gleichgewicht geraten und ringe seit 2 Jahren nun schon mit der "Wiederherstellung". Und alle relevanten möglichen weiteren Faktoren haben letztlich nur gezeigt, dass als einziger Auslöser eben die Entfernung 2'er Füllung (der weitere folgten) in Frage kommen kann.
Mir ist es im Allgemeinen seit dem total unwichtig, was wer wann und wie deutet, sagt, glaubt bewiesen zu haben oder an angeblich schlüssigen Fakten aufweist um meine "Behauptung" zu widerlegen, denn ich erfuhr und erfahre weiterhin, was da alles geschehen kann.
2. Ein anderer Punkt ist dann jedoch das Feld der "Gegenmassnahmen", um die mögliche Schwermetallbelastung zu beseitigen.
3. Keramik ist genau so wenig wie jedes andere Füllmaterial 100%ig, denn das Klebeverfahren birgt einige nicht gerade kleine Probleme (zB das Ätzen), die keineswegs relativ unproblematisch sind. Einer meiner mit Inlay versehenen Zähne hat sich davon immer noch nicht erholt und wenn das noch einige Wochen so weiter geht, dann muss der Zahn raus, denn ein weiterer Zahn mit Wurzelbehandlung kommt mir nicht mehr in den Mund.
4. Wenn ich von "offen lassen" schreibe, dann auf dem Hintergrund meiner Erfahrungen mit 15 Füllungen, die nach und nach entfernt wurden, teils weil darunter Karies sich gebildet hatte, teils weil nach den ersten Entfernungen meine Gesundheit den Bach runter ging.
Das das, wie schon geschrieben, erst einmal verrückt klingt, weiss ich und meine Zweifel beschrieb ich. Wenn allerdings das eigene Gebiss nach und nach zum "Minenfeld" mutiert und Kunstoffüllungen rausfallen, Zement zerbröckelt und/oder Inlays gr. Probleme bereiten, dann bleiben nicht mehr viele Optionen, die noch annehmbar erscheinen (ausser dem Wechsel des Zahnarztes).
5. Zu guter letzt kann ich voll der Überzeugung hier schreiben, dass jedes weitere Metall, oder metallhaltiger Zahnersatz bei gleichzeitig vorhandenen Amalgamfüllungen o.ä. der schiere Wahnsinn ist. Ich hatte über Monate einen Metallgeschmack in meinem Mund, Zungenbrennen und schon fast so etwas wie "Strahlung", welche es mir zunehmend schwieriger machte, noch an einen "Zufall" zu glauben, wenn ich ähnliches in Büchern usw. las. Erst als der Problemzahn lokalisiert und gezogen wurde, hatte ich wieder meine Ruhe (wenn auch eingeschränkt). Gott sei Dank. (habe neben den Hg-haltigen Füllungen noch einen Titanstift + Palladiumverschluss = Katastrophe)
6. Das reine Ziehen der Zähne auf blossen Verdacht hin, ist schiere Dummheit. Ist allerdings jemand, auf Grund bestätigter Vermutungen - und hier ist immer die Frage wem man glaubt und welche Erfahrungen man selbst macht - nach der Extraktionen (oder gar nach dem Ausschälen des Kiefers) von Leiden befreit, rechtfertigt dies nahe zu jede Massnahme. Über Sinn und Unsinn entscheidet schliesslich nicht eine wissenschaftliche Studie oder der subjektive fehlende Glaube sondern einzig die Wirkung.
Das Thema ist ja gerade deswegen so "heiss", weil jeder etwas anderes sagt und alle dann wiederum nur eines wollen, sofern wirklich betroffen, gesunden. Und wenn, wie bei uns (im Gegensatz zu Russland zB, oder Skandinavien), die möglichen gesundheitlichen Risiken durch Amalgam nahezu tot geschwiegen werden (obwohl diese schon im 19 Jhrd. propagiert wurden, also bekannt waren), aber mit der Zeit immer mehr Menschen zusammen finden, die ihre vielschichte Krankheitsgeschichte der Zahnfüllungen zu orden können, dann muss ein gesunder Zweifel die Folge sein und darauf eine breite Diskussion entstehen. Genau das eben, was in Deutschland immer intensiver geschieht.
Gruss
Raas |
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mfs
Anmeldedatum: 27.09.2006 Beiträge: 123 Wohnort: Schleswig-Holstein
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Verfasst am: 19.10.2006, 16:25 Titel: |
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Hallo Raas
niemand kann sich in einen anderen hineinversetzen. Das ist nun mal so. Ich kann auch nur von meinen "Erfahrungen" berichten. Und die ist nun mal, nachdem ich alles Metall aus dem Mund hatte und dafür Keramik, habe ich keinerlei Probleme mehr mit meinem Gebiss und das seit Jahren. Auch ROhkost hat dies nicht verschlimmert.
Bei einem sind wir uns ja einig. Metall im Mund ist schlecht (auch wenn ich geschrieben habe, Gold scheint neutral zu sein).
Wenn nun ein Zahn keine Füllung mehr hat und trotzdem Probleme macht, wie auch immer die aussehen, dann stellt sich mir die Frage, wieso und was bedeutet das?
Es gibt dann zwei Möglichkeiten: a) Der Zahn IST das Problem oder b) der Zahn macht Probleme, weil es WOANDERS ein Problem gibt. Walker schrieb mal, wenn ich mich erinnere, dass jemand Zahnprobleme hatte, weil sein Darm Probleme hatte. Nachdem dieser mehrmals gereinigt wurde, verschwanden die Zahnprobleme.
Wenn a zutrifft, dann muss man sich fragen, was für ein Problem kann ein Zahn machen? 1) Er ist Entzündet. Lösung: Entzündung ausheilen, geht am schnellsten mit Fasten 2) Er ist verseucht durch Almagan und gibt Almagan laufend in den Blutkreislauf ab (halte ich für fast unmöglich und wahrscheinlich nicht für beweisbar). Lösung: Sanieren? Frag nicht wie, weiss ich nicht oder ziehen..(wenn man daran glaubt, wahrscheinlich eine Lösung....) 3) Er ist schmerzempfindlich weil zuwenig Substanz. Lösung: Mit einer vernünftigen Füllung verschließen. usw. Es MUSS eine URSACHE geben. Und die muss man finden. Manchmal (siehe weiter unten) ist die Ursache nicht der Zahn sondern eine Entzündung, Vergiftung ganz woanders, da alle Nerven miteinander verbunden sind.
Wie sagt mal so treffend: Es gibt keine Krankheiten, sondern nur Vergiftungen, es gibt keine Medikamente sondern nur Entgiftung. Wie kann man entgiften? Durch Fasten, auch wenn das hart klingt.
Hast du es eigentlich schon einmal damit (einige Wochen) probiert? Es hat schon bei schlimmeren Dingen geholfen.
Das würde vielleicht helfen, die Ursachen zu beseitigen.
Aber wie auch immer, letztendlich kann man viel schreiben, wenn man nicht selbst die Probleme hat. Ich wünsche Dir in jedem Fall die richtigen Entscheidungen.
Ein letztes dazu: Das Ziehen und noch radikalere Methoden beseitigen vielleicht die Probleme im Mund aber nicht die Ursache. Und anschließend hast du für den Rest deines Lebens andere Probleme.
Manfred |
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Gerald Site Admin

Anmeldedatum: 23.07.2006 Beiträge: 3271 Wohnort: Südliches Oberbayern
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Verfasst am: 19.10.2006, 23:43 Titel: |
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Hallo,
Eure Beiträge finde ich sehr interessant.
Zum Gold möchte ich noch hinzufügen, dass es da große Unterschiede gibt, denn in den meisten Goldfüllungen stecken noch etliche andere Metalle drin, so dass es wiederum zu Problemen kommen kann.
Ich bin mir nicht sicher, aber ein Inlay, das nur aus Gold besteht, gibt es gar nicht!? Wer weiß mehr? Weil es vielleicht zu "weich" wäre, nicht genug bissfest?
2 verschiedene Metalle im Mund bedeutet Stromfluss, man hat praktisch eine Batterie im Mund, was nicht gerade gesundheitsfördernd sein kann. Evtl. kann dadurch sogar weiteres Karies entstehen.
Wir drei sind uns wohl einig: Unsere Zähne sollten amalgamfrei sein! Denn gerade bei Rohkost mit vielen Früchten wird sich evtl. noch mehr Quecksilber durch die Fruchtsäure lösen, auch weil man bei Rohkost mehr kauen muss (was ja ansonsten sehr positiv ist). _________________ www.roh-essen.de
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Raas Gast
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Verfasst am: 22.10.2006, 11:20 Titel: Zähne, Fasten und Vorgehensweisen |
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Hallo Manfred,
Du schreibst:
| Zitat: |
| Es gibt dann zwei Möglichkeiten: a) Der Zahn IST das Problem oder b) der Zahn macht Probleme, weil es WOANDERS ein Problem gibt. Walker schrieb mal, wenn ich mich erinnere, dass jemand Zahnprobleme hatte, weil sein Darm Probleme hatte. Nachdem dieser mehrmals gereinigt wurde, verschwanden die Zahnprobleme. |
und dem kann ich nur voll zustimmen! Vor kurzem habe ich mich von einer Kinesiologin beraten lassen, um mir weitere Behandlungsmöglichkeiten zu erschliessen. Im Grunde bestätigte sie mir nur meine Erfahrung - die auch Du hier beschreibst. Sowohl entfernte Zähne als auch ein akutes Problem, welches ich schon mal angedeutet habe, könnten in Zusammenhang mit einer deutlichen Überlastung verschiedener Organe stehen.
Als ich eine heftig-eitrige Wurzelentzündung hatte und dann wg. nicht mehr zu ertragender Schmerzen diesen Zahn erst wurzelbehandeln und dann entfernen liess, hatte ich gleichzeitig (und vlt. sogar vorher "unbemerkt") Probleme mit den Organen, die dem Zahn zugeschrieben wurden. Und diese Zusammenhänge werden mir durch akute, oder vergangene Probleme immer deutlicher.
| Zitat: |
Er ist Entzündet. Lösung: Entzündung ausheilen, geht am schnellsten mit Fasten |
Fasten, immer eine Woche, habe ich schon mehrmals ausprobiert und es hat mir immer gut getan. Im Moment scheue ich dies allerdings, da ich so vielfältig beansprucht bin, dass ich mir meine Energie einteilen muss und nicht riskieren kann, durch etwaiges Fasten noch zusätzlich Energie verlieren zu können. Allerdings faste ich jetzt sontags immer und erhoffe mir dadurch schon ein wenig Entlastung, vor allem was den Darm aber auch andere Organe betrifft. Sollte sich hier keine Verbesserung einstellen , dann werde ich das "Heilfasten" wohl doch noch durch führen.
Das Thema "Entgiftung" allerdings behandel ich sehr vorsichtig.
Im letzten Dezember fastete ich, eigentlich krankheitsbedingt, einige Tage. Diese jedoch waren dermassen heftig und zerrend, dass ich irgendwann unterbrechen musste - ich entgiftete vor alle über die Galle entgiftete, dies wurde aber immer unangenehmer. Hier darf nicht vergessen werden, dass ich durch die scheinbare Schwermetallbelastung heftigst vorbelastet bin und trotz diverses Vorgehensweisen immer nur schrittweise vorgehen kann. Ein "zuviel" haut mich regelrecht aus den "Latschn".
Allerdings - ich kann das mittlerweile entspannter sehen und angehen - schliesslich bleibt mir gar nichts anderes, als viel viel Geduld zu haben. Und für diese bin ich auch sehr dankbar. Alles zu seiner Zeit.
Gruss
Raas |
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exciplex Gast
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Verfasst am: 10.02.2007, 19:37 Titel: |
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ich möchte an dieser stelle von meinen zähnen berichten
und zwar habe ich als kind zwar täglich, aber immer nur 1 mal (abends) die zähne geputzt. NACH dem zähneputzen brachte mir meine mutter jeden abend einen apfel ans bett.
ich habe nie löcher oder probleme gehabt!
löcher habe ich erst im alter über 20 bekommen, und das auch nur, weil ich mit der bürste nicht gut genug zwischen die zähne gekommen bin und so sich karies dort entwickelt hat.
ich habe 3 kunsstoffüllungen und versiegelte backenzähne.
wandmaker schreibt, dass fruchtsäuren niemals die zähne angreifen. das kann ich mir gut vorstellen. wenn man aber schon dementsprechend lange durch kochkost geschädigt ist (zähne und knochen mineralisch ausgelaugt und somit anfällig), sieht es vielleicht anders aus. ich habe da wohl eine "gute genetik", was die zähne angeht.  |
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Moni
Anmeldedatum: 17.11.2006 Beiträge: 45
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Verfasst am: 10.02.2007, 19:48 Titel: |
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Hallo Exiplex,
Helmut Wandmaker irrt sich, wenn er sagt, die Fruchtsäure würde niemals die Zähne angreifen. Wenn man zuviel oder unreifes Obst isst, kann leicht der Zahnschmelz angegriffen werden.
Wenn ich zuviel Obst esse, tun mir die Zähne weh.
Man sollten den Körper nicht einseitig mit Obst überlasten, sonst hat man bald Zahnweh.
Lg, Moni |
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exciplex Gast
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Verfasst am: 10.02.2007, 20:31 Titel: |
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hi moni,
da hast du bestimmt nicht unrecht.
allerdings ist ja immer die frage: was ist zuviel?
ich bin mit relativ wenig obst schon ganz glücklich.
außerdem kann man ja mit einem teststreifen messen, wie lange der speichel braucht, um wieder basisch zu sein.
außerdem hat ja nicht jedes obst säure. |
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Linos
Anmeldedatum: 19.11.2006 Beiträge: 1712 Wohnort: Im Herzen Bayerns oder Nähe des geographischen Mittelpunkt Bay.
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Verfasst am: 12.02.2007, 21:20 Titel: |
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Mir tuen die Zähne durch saures Obst nicht weh. Schließlich esse ich nicht mehr wie 2 oder max. 3 Orangen oder 2 Äpfel. Es sei denn ich hocke auf einem Kirschbaum. Dann pflücke und esse und pflücke und esse und esse bis ich schon mal rülpsen mußte. Dann tuen mir die Zähne weh :-)
Säuren sind auf jedenfall schlecht wenn man z.B. gleich zwei verschiedene Metalle im Mund hat. wie Gold und Amalgamfüllung . Zusammen mit der Säure ist das wie eine Batterie. (Autobatterie = 2 verschieden Metalle als Pole und dazwischen die Säure)
Sehr schlimm ist es enn der Körper übersäuert ist und der Speichel einen sauren PH-Wert hat. Also unter 7 PH. Und das betrifft nicht nicht Kochköstler sondern Schlechtköstler. Auch ein Rohköstler kann übersäuert sein !!! Also einfach mal Speichel messen wer Ph-Streifen zu hause hat. Weiß jemand aus was Speichel hauptsächlich gewonnen wird? Erzeugen die Speicheldrüsen es aus dem Blut oder der Lymphe ? Ich könnte mir jetzt gut vorstellen, da wir mehr Lymphflüssigkeit im Körper haben wie Blut, das es evtl. aus der Lymphe kommt. Wäre dies dann sauer dann wäre der Puffer Lymphe überversäuert. Könnte da was dran sein?
Ich putze meine Zähne auf jedenfall nicht mit Salz und nicht mit Heilerde. Ich benutze meistens nur die elektrische Zahnbürste und wenn dann eine Bio-Getreidezahnpasta mit Minze. Einfach samt den aufgewirbelten normalen Mundhöhlenbakterien runtergeschluckt.
Gruß Linos |
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Essigessenz

Anmeldedatum: 07.11.2007 Beiträge: 22 Wohnort: NRW, Much
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Verfasst am: 07.11.2007, 13:33 Titel: |
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Ich wollte einfach mal nachforschen wie sich das mit der Säure im Mund verhält, da das Thema ja öfter mal, auch länger diskutiert wird.
Dabei habe ich folgendes festgestellt:
PH – Werte von Nahrungsmitteln: (umso niedriger der Wert umso saurer)
Zitrone 2
Apfel 3
Banane 5
Weintraube 4
Birne 5
Ananas 4
Möhre 6
Hirse 6
Getreide (nach ca. 5 Sekunden kauen) 6
Essig 3
Joghurt 4-5
Honig 5
Ach ja und das wichtigste: Speichel PH 6
Das sind einfach ein paar Nahrungsmittel die grad zur Verfügung standen....
Mein Experiment begann ich mit einem Sauren Apfel, ich presste etwas Saft heraus auf einen Teller und mischte den Saft 50 zu 50 mit Speichel.
Das Ergebnis war nach wie vor sauer, ungefähr die Säure eines Apfels alleine, ohne Speichel.
Dann kaute ich ein Stück Apfel 3-4 Sekunden lang und spuckte den Brei auf einen Teller, das Ergebnis war PH – 6
Also basisch wie die Spucke vorher.
Das würde bedeuten das die Säure des Apfels nur 3-4 Sekunden lang zeit hat in unserem Mund irgendeinen Schaden an zu richten, wenn sie das überhaupt tut, da gehen ja die Meinungen auseinander...
Aber interessant ist auch das der Speichel nach dem verzehr eines ganzen Apfels auf einem PH-Wert von ca 8 ist, was bedeutet noch basischer als normalerweise, wenn man nichts isst.
Auch bei einer Möhre die einen PH-Wert von 6 hat, was ungefähr dem Speichel entspricht kann man diese Erscheinung beobachten.
(ich habe für den PH – Test, Farbteststreifen aus der Apotheke verwendet) _________________ Es geht nicht darum besser zu sein als Jemand anders.....
Es geht darum die eigenen Grenzen zu erforschen! |
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Peter
Anmeldedatum: 26.09.2007 Beiträge: 30
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Verfasst am: 07.11.2007, 13:52 Titel: |
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Heute hatte ich meinen jährlichen Zahnarzt-Termin und mein Zahnarzt wehklagte wieder einmal, dass man an mir einfach nix verdienen könne. Noch nicht einmal die Praxisgebühr durfte er behalten, die musste die Sprechstundenhilfe mir zurückgeben. In fast 56 Lebensjahren habe ich mir eine (!) Krone zugelegt, und das auch nur, weil vor 16 Jahren dort Amalgam entfernt wurde. Ansonsten sind meine 32 Zähne füllungs- und kronenfrei, sprich: TOPGESUND.
Und das trotz sehr gesunder Ernährung und 80% Rohkost (davon mindestens zwei Drittel OBST!)
Schönen Gruss
Peter |
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