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Lupine

Anmeldedatum: 27.09.2006 Beiträge: 198
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Verfasst am: 17.12.2006, 15:50 Titel: Schlafen bei 2jähriger |
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Meine Tochter wird demnächst 2 (Jahre, nicht Monate ) und schläft in der Nacht immer noch schlecht. Schlecht bedeutet in meinem Fall, dass sie immer noch zwischen 5 und 10 Mal in der Nacht stillt. Sie isst viel, aber nicht hauptsächlich Rohkost. Ich auch. Ihr Hauptnahrungsmittel ist aber immer noch Mumi.
Mache ich was falsch? Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?
Bin für Erfahrungsberichte und Tipps dankbar.
Liebe Grüße
Lupine |
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Apfelblüte

Anmeldedatum: 12.12.2006 Beiträge: 79
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Verfasst am: 26.12.2006, 12:11 Titel: |
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Ich kenne das, von meinen beiden.... :-)
Zum teil ist es auch normal, dass Kinder nachts aufwachen. Solange es für Euch kein problem ist, dann würde ich es einfach ignorieren.
Meine Kinder haben (in dem Alter) gerne in unserem Bett mitgeschlafen.
Und DURCHgeschlafen.
Ich werde Dir aber dennoch mal Schüßler Salze nennen, die bei
Durchschlafbeschwerden angebracht sind.
Die Nr. 2 in D6 (Calciumphosphoricum). Kinder benötigen davon besonders viel zum Wachsen. Tagsüber 7 bis 12 Tabletten im Schüsselchen hinstellen
und lutschen lassen. Kinder wissen, wieviel sie davon brauchen. Am besten
nicht mehr nach 15 Uhr geben, weil es ein "Energiesalz" ist.
Die Nr. 7 in D6 (Magnesiumphosphoricum). Bei Erwachsenen und Kindern
ab 3 Jahren als "heiße 7" zubereitet. Kleineren Kindern vorm zu Bettgehen 2-3 Pastillen zum lutschen geben.
Ein abendliches Ritual (Baden, massieren, oder Fußmassage?, Geschichte
vorlesen und ein Lämpchen brennen lassen kann schon viel helfen)
Erzähl mal, wie´s weitergegangen ist!
Deine Apfelblüte _________________
Unsere Taten müssen vor allem ein Ausdruck der Freiheit sein, sonst gleichen wir Rädern, die sich drehen, weil sie von außen dazu gezwungen werden. |
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Lupine

Anmeldedatum: 27.09.2006 Beiträge: 198
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Verfasst am: 26.12.2006, 12:31 Titel: |
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Hallo Apfelblüte,
meine Tochter schläft seit ihrer Geburt bei mir. Sie kennt es nicht anders als an mich gekuschelt, stillend einzuschlafen. Sie schläft so problemlos und relativ schnell ein. Mich stört es nicht besonders, dass sie nächtens noch stillt, allerdings frage ich mich schön langsam, ob sie mit 6 Jahren nächtens auch noch stillen will, wenn ich nichts unternehme. Von selber reduziert sie die Stillfrequenz jedenfalls bis jetzt nicht.
Das mit den Schüssler Salzen werde ich probieren. Danke!
Liebe Grüße
Lupine |
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Apfelblüte

Anmeldedatum: 12.12.2006 Beiträge: 79
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Verfasst am: 26.12.2006, 22:35 Titel: |
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Hallo Lupine!
Einen Säugling stillend einschlafen zu lassen ist/war wohl nicht die
"Beste" Idee.... Sorry, meine ich net böse oder so....
Meine beiden habe ich gestillt und noch aufstoßen lassen und anschließend in ihr Bett gebracht, damit sie lernen alleine einzuschlafen ohne Nuckelhilfe.
Dies hat auch super geklappt. Erst mit dem "größerwerden" so ca. mit 2
Jahren, wenn die Phantasie größer wird und die Angst vor Geistern
kommt. Ab da kamen sie ins Bett gekrochen. Aber nach ca. einem
halbem Jahr, verflog es wieder und sie schlafen im eigenen Bett durch.
Ich habe selber lange gestillt. Darum kann ich aus Erfahrung schreiben, es ist wirklich besser, das Kind daran zu gewöhnen ohne Nuckelhilfe (Brust)
einzuschlafen....
Aber nun ist es bei dir nunmal so. Und Du suchst nach einem Ausweg....
Ein Nuckeltuch?
Einen Schnuller würde ich in dem Alter nicht einführen.
Das abgewöhnen kann zum Kampf werden....
Versuche in Zukunft Dein Kind (ist ja schon 2) in sein Bett schlafen zu legen. Ohne Brust genuckel. Oder Stille in Deinem Bett, aber lege es noch wach in sein Bett rüber, damit es lernt einzuschlafen.
Bestimmt werden ein paar anstrengende Abende und Nächte bevorstehen.
Zeitgleich würde ich aber die Nr. 7 geben, damit das kind sich besser
beruhigt. Ein Buch mit schlaf Geschichten, wo Kinder im eigenen Bett
schlafen könntest du schonmal einführen. So als Vorbereitung. Dann
kannst Du abends damit beginnen es in sein Bett zu bringen.
Aber viele Wege führen nach Rom! Verlasse Dich dabei auf dein Gefühl.
bleibe aber konsquent, sonst wirst du dein kind verunsichern. Es muss
wissen "Mami macht das richtige und Mami ist davon überzeugt".
Grüße!
Die Apfelblüte _________________
Unsere Taten müssen vor allem ein Ausdruck der Freiheit sein, sonst gleichen wir Rädern, die sich drehen, weil sie von außen dazu gezwungen werden. |
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Lupine

Anmeldedatum: 27.09.2006 Beiträge: 198
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Verfasst am: 27.12.2006, 08:14 Titel: |
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Hallo Apfelblüte,
warum ist stillend einzuschlafen nicht die beste Idee? Ich finde es sehr natürlich, da das Baby das einforderte und wollte. Alleine einschlafen geht doch sehr in Richtung "Jedes Kind kann schlafen lernen", einem Buch, das meiner Meinung nach schon viele Kinderseelen geschädigt hat. Ich bin mir ehrlich gesagt nicht sicher, ob ich sie jetzt zwingen möchte nicht mehr an der Brust einzuschlafen. Ich hätte mich über Erfahrungsberichte gefreut, wo es ähnlich wie bei uns ist und wo es dann von selber besser wurde.
Trotzdem danke für meine Antwort. Ich behalte das im Hinterkopf und besorge mir die Schüssler Salze.
Liebe Grüße
Lupine |
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Sandra Gast
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Verfasst am: 27.12.2006, 08:18 Titel: |
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Hallo Apfelblüte,
ich finde, deine 1. und deine letzte Antwort widersprechen sich etwas? Im 1. empfiehlst du, das Kind im Bett schlafen zu lassen und im letzten sagst du, es soll ausziehen. Warum sollte ein Kind aus dem Elternbett ausziehen, wenn es erst 2 Jahre ist? Ich kenne deine Tipps aus dem Buch "Schlaf Kindlein, verflixt nochmal" und sehe sie als Notlösung für Mütter, wenn die Mutter wirklich fertig ist oder so. Aber das scheint ja hier bei Lupine ganz und gar nicht der Fall zu sein. Wenn ich sie richtig verstanden habe, macht ihr nicht das nächtliche Stillen zu schaffen, sondern sie fragt sich lediglich, ob ihr Kind von sich aus das Stillen reduziert, wenn sie nichts tut.
Lupine, ich weiß nicht, ob dein Kind mit 6 noch stillt, aber ich kann dir aus meiner Erfahrung berichten: Saphira war eine Dauernucklerin, wie sie um Buche steht. Sie hat sich 4,5 Jahre gestillt. Jetzt ist sie 6 und glaube mir, sie hat alles Mögliche im Kopf, aber stillen gehört nicht dazu Alles hat seine Zeit und Bedürfnisse müssen gestillt werden. Das Gehirn ist mit ca. 3 Jahren so weit, dass die Kinder auch durchschlafen können. Was ich dir aber empfehlen würde: Versuche herauszufinden, wann sie Nachts wirklich stillen will und wann sie vielleicht einfach nur kuscheln will.
Die ganzen Sachen: ruhige Atmospäre schaffen, keine Reizüberflutung usw. sind natürlich wichtig, aber trotzdem werden immer Sachen bleiben, die die Kinder Nachts verarbeiten, Entwicklungsschübe lassen sie unruhiger schlafen usw. Sensible Kinder wachen oft häufiger auf als "robustere". Das sind alles Sachen, die einfach so sind und die man nicht "wegtherapieren" kann. Das Einzige, was einfach schief läuft ist, dass in den allermeisten Fällen (fast) alles an der Mutter hängen bleibt und das ist das, was manchmal schlaucht. Nicht das Stillen, sondern die fehlende Unterstützung, wie sie eigentlich natürlich wäre.
Ich nehme an, dass dir meine Antwort jetzt auch nicht weiter hilft, aber ich kann dir nur empfehlen, die Situation so anzunehmen (vor allem nicht zu zählen, wie oft ihr Nachts wach werdet ) und darauf zu vertrauen, dass dein Kind genau weiß, was es braucht. |
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Lupine

Anmeldedatum: 27.09.2006 Beiträge: 198
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Verfasst am: 27.12.2006, 10:18 Titel: |
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Liebe Sandra,
danke, genau das wollte ich hören. Leider gibt es in real so wenig Vorbilder, dass man auf virtuelle Unterstützung angewiesen ist.
Liebe Grüße
Lupine |
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Apfelblüte

Anmeldedatum: 12.12.2006 Beiträge: 79
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Verfasst am: 27.12.2006, 10:58 Titel: |
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Hi Sandra!
Hi Lupine!
Ich selber bin eine von den Müttern, wie Sandra schon schrieb, die immer
alles alleine machen mussten.... :-(
Mein Mann arbeitet jeden Tag 12 Stunden und meine Familie empfand
es als "pervers" ein Kind länger als einige Wochen zu stillen.
Ich musste mich gegen vieles durchsetzten und mir gelang es auch
mein Kind 12 Monate voll zu stillen, dies auch mit nur 1er Brust. (Brustkrebs)
Da aber zur der Zeit, in der ich mein Baby stillte, die "Große" (damals 28 Mon.) bei uns im Bett mitschlief hatte ich in unserem 1,40m Bett kein Platz um das Baby mitschlafen zu lassen und habe sie dann nach dem Stillen in ihr Bettchen gebracht. Daran hat sie sich nicht gestört und hat auch einen
besseren Schlafrythmus als meine Erstgeborene, die als Baby und Kleinkind viel öfter (ja, fast regelmäßig) in unserem Bett mitschlief.
Worauf ich hinauswill, die Erfahrung hat mich also gelehrt, dass es keineswegs schlimm für ein Baby ist in seinem Bettchen zu schlafen und
dass es auch keine seelischen Schäden davon bekommt.
So, wie ich´s eben mit meiner 2. Tochter gemacht habe. (musste)
Als ich dann im 12 Stillmonat eine Darmgrippe bekam und die Milch versiegte und meine Kleine musste sich anders ernähren, "feierten" die Omis schon fast ein Freudenfest! (Übrigens hat sie ab dem Tag durchgeschlafen)
Ich habe nur geheult.....
Ich denke, dass meine absichtlichen kotroversen Beiträge
Lupine weitergeholfen haben.
Lupine, bist Du nun nicht bestärkter zu wissen, dass es für Dich und Deine Tochter der richtige weg ist, bei Dir zu schlafen?
Und weißt Du nun, dass Du eigentlich "gar nichts" ändern
musst?
-Ich denke, Du bist nun bestärkt Deinen "Weg" weiterzugehen.
Wie ich nun schreib: Höre auf Dein Gefühl. Du musst "wissen" dass
Du das richtige machst. Dies ist das wichtigste!
Alles Liebe und Gute!
Deine Apfelblüte _________________
Unsere Taten müssen vor allem ein Ausdruck der Freiheit sein, sonst gleichen wir Rädern, die sich drehen, weil sie von außen dazu gezwungen werden. |
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Lupine

Anmeldedatum: 27.09.2006 Beiträge: 198
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Verfasst am: 27.12.2006, 11:14 Titel: |
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Liebe Apfelblüte,
ich habe es da doch wesentlich leichter als du. Auch mein Mann arbeitet viel, aber es kommt bei mir kaum Kritik aus der Umgebung, dass ich noch stille. Das mit dem Gefühl finde ich zwar absolut richtig, wie du das schreibst, aber ich denke, es ist in unserer Gesellschaft schwieriger geworden, da einfach die Vorbilder fehlen, die einem ein gutes Gefühl geben das richtige zu machen.
| Zitat: |
Worauf ich hinauswill, die Erfahrung hat mich also gelehrt, dass es keineswegs schlimm für ein Baby ist in seinem Bettchen zu schlafen und
dass es auch keine seelischen Schäden davon bekommt.
So, wie ich´s eben mit meiner 2. Tochter gemacht habe. (musste) |
Ich glaube, dass es Kinder gibt für die es nicht schlimm ist im eigenen Bettchen zu schlafen. Ich glaube aber auch, dass es sensible Kinder gibt für die es sehr schlimm ist.
Liebe Grüße
Lupine |
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Großstadtpflanze Gast
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Verfasst am: 02.01.2007, 23:11 Titel: |
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Hallo Lupine,
meine Tochter ist 19 Monate alt und wird ebenfalls noch gestillt, Tag und Nacht. Sie trinkt im Schnitt alle 2 Std. (auch nachts) und diesen Rhythmus hat sie im Grunde, seit sie 3 Monate alt ist.
Ich denke auch oft, irgendwann muss sich das doch mal ändern... und es gibt manchmal Phasen, wo sie tatsächlich mal 3-4 Std. nicht nach Mumi verlangt... aber dann wechselt sie doch wieder zu ihrem bisherigen Rhythmus.
Sie hat sehr spät angefangen zu essen. Wir haben versucht, ab 6 Monate mit Beikost anzufangen, weil "man das eben so macht". Aber sie hat alle Beikostversuche abgelehnt, entweder ging der Mund erst gar nicht auf oder sie hat das Gegessene wieder erbrochen. Sie war einfach noch nicht soweit.
Eine Woche vor ihrem ersten Geburtstag fing sie an zu essen. Ich dachte, jetzt müsste sich doch allmählich in Sachen Stillen was verändern... denkste. Sie isst jetzt zwar (keine große Mengen), aber ihre Hauptnahrung ist nach wie vor Mumi.
Einschlafen tut sie seit diesem Sommer nicht mehr ausschließlich an der Brust. Davor gab es gar nichts anderes, als Einschlafstillen. Aber seit Juli schläft sie dabei nicht mehr garantiert ein. Dann leg ich mich halt mit ihr ins Bett (wir praktizieren von Anfang an "Mutter-Kind-Bett"), mache Licht aus und warte, dass sie von alleine einschläft. Das kann unter Umständen sehr lange dauern (wir hatten schon 1,5 Std.) , wobei sie noch im Bett herumturnt und Geschichten erzählt, oder auch sehr schnell, innerhalb von 10 Minuten, gehen. Am Stillen in der Nacht hat sich aber nichts geändert.
Am liebsten ist mir eigentlich immer noch, sie schläft beim Stillen ein. Weil es so schön einfach, ruhig und friedlich ist. Ich wüßte gar nicht, wieso ich das Stillen vom Einschlafen hätte trennen sollen. Und vor allem, wie hätte ich das machen sollen? Dann hätte ich sie ja durch Ansprechen oder Rütteln am Einschlafen hindern oder sie sogar wieder aufwecken müssen?!? Warum so schwierig, wenns auch einfach geht?
Ich kenne ein Kind, das ein halbes Jahr älter als meine Tochter ist. Und auch sie wird noch gestillt, auch nachts.
Wir sind nicht allein
Liebe Grüße
Großstadtpflanze |
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Lupine

Anmeldedatum: 27.09.2006 Beiträge: 198
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Verfasst am: 03.01.2007, 10:09 Titel: |
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Hallo Großstadtpflanze,
danke für deine Antwort.
| Zitat: |
Wir sind nicht allein  |
Und genau das will ich hören. Danke!
Ganz liebe Grüße
Lupine |
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Apfelblüte

Anmeldedatum: 12.12.2006 Beiträge: 79
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Verfasst am: 03.01.2007, 11:04 Titel: |
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Hallo Ihr Lieben!
Meine Tochter hatte auch im Alter von 6 Monaten noch keine "Beikost"
essen wollen. Ich habe sie auch 12 Monate voll gestillt.
Ihr Rythmus war aber bedeutend länger, als nur 2 Stunden.
Meistens hat sie alle 4 oder 5 Stunden gefuttert. Das längste war 1x
!!!! 10 !!!! Stunden. Zwischen den Mahlzeiten hat sie auch fast nie
geschlafen. Sie hat mit mir gespielt, oder ein Bilderbuch geschaut oder
eben die Hausarbeit wie Geschirrspülen zugesehen.
Mit 8 oder 9 Monaten konnte sie schon Lieder singen. Mit Vorliebe
beim Windelwechsel.... Das war echt komisch.... :-)
Sie hat am Nachmittag 2 Stunden (von 13 uhr bis 15 uhr) in ihrem
Zimmer geschlafen und danach wieder am Familien Leben beteiligt.
Da sie schon so früh sprechen konnte, hat sie sogar gesagt, dass sie
müde ist und schlafen möchte.
Und so konnte sie eben ganz Relaxt ohne Brust einschlafen.
Stillen war bei uns in dem Alter (tagsüber) immer im Wohnzimmer im Sitzen. Dann im Bad Schlafanzug und Windeln und ab in die Kiste....
Auch wenn sie sich mal weh gemacht hatte, bekam sie die Brust nicht zum Trost. Sondern ehrlichen Trost, mit Anteilnahme und lieben Worten.
Wenn ich mal traurig bin, dann will ich von mienem Mann auch keine Schokolade, sondern ich will in den Arm genommen werden und mich
verstanden fühlen auch darüber sprechen. Mit Essen werden die Probleme nicht beseitigt.
Unser Hauptanliegen war, das ein Kind WEISS das es in der Familie
geborgen ist. Auch wenn es in einem Zimmer mal kurz alleine ist, dann ist dies "kein Beinbruch". Wenn es ruft, dann wird immer Jemand für
es da sein. Der Papa, die Mama oder auch die Schwester.
Zudem kann es ja auch kommen wenn es mag. Im Gegenzug aber
auch in sein Zimmer gehen, wenn mal alleine sein will.
Einfach selbsständig sein, macht "Stark", weil man in die eigenen
Fähigkeiten vertauen fasst. _________________
Unsere Taten müssen vor allem ein Ausdruck der Freiheit sein, sonst gleichen wir Rädern, die sich drehen, weil sie von außen dazu gezwungen werden. |
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