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Ultraschall in der Schwangerschaft

 
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Mimi



Anmeldedatum: 26.04.2008
Beiträge: 74

BeitragVerfasst am: 17.08.2008, 12:49    Titel: Ultraschall in der Schwangerschaft Antworten mit Zitat

Hallo ihr Lieben,

wende mich hier mal insbesondere an die hiesigen Mamis, aber natürlich auch an jeden der dazu etwas beitragen möchte.

Wie sehr ihr das mit dem Ultraschall in der Schwangerschaft?
Ich bin da schon skeptisch, da es zum einen laut und unangenehm für das Kind sein soll.
Es gibt Studien die von ca 100 Dezibel ausgehen, also es geht dabei um Vibrationen die erzeugt werden, die USfrequenz ist an sich ja für dem Mensch nicht hörbar, auch meine Hebamme sowie andere Mütter meinten, dass man oft merkt, dass das Kind unruhig wird, sich wegdreht etc Natürlich gibt es aber auch manchmal den anderen Fall, dass die Kleinen seelenruhig weiterschlafen.

Dieses wahrscheinliche "unangenehm sein" für das Kind reicht mir schon als Grund zumindest nicht unnötig nur "weils so schön ist" zu schallen.

Neben diesem Aspekt gibt es auch noch einige Gedanken in die Richtung, dass die Gehirnentwicklung verändert werden könnte, das trat zum einen bei Mäusen auf (wobei gegenargumentiert wird, dass der Versuchsaufbau nicht 1:1 auf die Situation beim Frauenarzt übertragen werden könnte), zum anderen gab es eine große Studie bei der herauskam, dass oft beschallte Kinder häufiger Linkshänder oder homosexuell würde. Ist ja beides an sich nicht so dramatisch, aber wenn dem so ist kann man schon von einem Einfluss auf das Gehirn ausgehen.

Von der offiziellen wissenschaftlichen Seite her ist US völlig unbedenklich und anscheinend gab es auch große Studien die keine Langzeitfolgen feststellen konnten.

Ich selbst glaube zwar dass es unangenehm ist für das Kind, über die mögliche Schädlichkeit kann man aber bislang nur spekulieren, zumindest ist es nicht offensichtlich schädlich (aber was heißt das schon Rolling Eyes )

Ich habe mich sehr viel umgehört und selbst in alternativeren Kreisen ist es sehr selten, dass eine Mutter überhaupt gar keinen US machen lässt. Viele, die skeptisch sind (auch aus anderen Gründen, zB durch falsche Ergebnisse, die sehr verunsicherten etc) lassen zumindest einen US machen, um den Sitz der Plazenta festzustellen und um zu schauen ob das Kleine fit genug (=keine größeren Organschäden o.ä.) ist um eine außerklinische Geburt gut zu überstehen.
Wobei man natürlich auch gegenteilig argumentieren könnte, dass wenn das Kind größere Organschäden o.ä. hat würde man trotzdem nicht ins Krankenhaus wollen, da man nicht möchte, dass das Kind in die Überlebensmaschinerie reinrutscht, sondern im schlimmsten Fall eher bei der Mutter im Arm zuhause und geborgen sterben kann. Aber man weiß ja nicht wie schlimm oder nicht schlimm es ist, alle "was wäre wenn"-Fälle kann man eben nicht im Vorfeld ausdiskutieren. Überhaupt soll das jetzt auch nicht der Punkt der Diskussion sein. Ich verzettel mich gerade ein wenig Embarassed Razz

Ich finde diese Argumente schon wichtig, wobei eine Plazenta Praevia nur in 0,5% aller Fälle auftritt und sich allermeistens vorher durch Blutungen bemerkbar macht.

Ich selbst werde auch eventuell diesen einen US machen bzw habe ich mir vorgenommen einfach zu schauen welches Gefühl ich habe, ob ich denke, dass ich das jetzt brauche oder ob ich mich so sicher und wohl fühle, dass ich darauf verzichten kann. Dh ich lasse mir das im moment noch offen.

Würde mich über eure Meinungen und Erfahrungen freuen.

Liebe grüße, Mimi winke
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Nach längerer Abwesenheit jetzt wieder mehr Interesse an Rohkost :)
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Irene



Anmeldedatum: 25.01.2008
Beiträge: 292
Wohnort: Schweiz

BeitragVerfasst am: 19.08.2008, 19:50    Titel: Re: Ultraschall in der Schwangerschaft Antworten mit Zitat

Liebe Mimi

Zitat:
Wie sehr ihr das mit dem Ultraschall in der Schwangerschaft?
Ich bin da schon skeptisch, da es zum einen laut und unangenehm für das Kind sein soll.


Das machte mich auch skeptisch und deshalb verzichtete ich beim 3. Kind ganz auf US.


Zitat:
Ich habe mich sehr viel umgehört und selbst in alternativeren Kreisen ist es sehr selten, dass eine Mutter überhaupt gar keinen US machen lässt. Viele, die skeptisch sind (auch aus anderen Gründen, zB durch falsche Ergebnisse, die sehr verunsicherten etc) lassen zumindest einen US machen, um den Sitz der Plazenta festzustellen und um zu schauen ob das Kleine fit genug (=keine größeren Organschäden o.ä.) ist um eine außerklinische Geburt gut zu überstehen.


Deswegen wird man auch Mühe haben, eine Hebamme für eine Hausgeburt zu finden, wenn man keinen US möchte, weil die meisten nicht das Risiko einer Plazenta praevia eingehen wollen und deshalb auf einem Ultraschall bestehen.


Zitat:
Ich finde diese Argumente schon wichtig, wobei eine Plazenta Praevia nur in 0,5% aller Fälle auftritt und sich allermeistens vorher durch Blutungen bemerkbar macht.


Das sagte auch meine Hebamme, dass bei einer Plazenta praevia vorher Blutungen auftreten und man es somit merken würde. Auch sonst verzichtete sie auf unnötige Untersuchungen in meiner Schwangerschaft. Das fand ich sehr sympathisch, weil die Ärzte routinemässig alles mögliche untersuchen.

Zitat:
Ich selbst werde auch eventuell diesen einen US machen bzw habe ich mir vorgenommen einfach zu schauen welches Gefühl ich habe, ob ich denke, dass ich das jetzt brauche oder ob ich mich so sicher und wohl fühle, dass ich darauf verzichten kann. Dh ich lasse mir das im moment noch offen.


Ich glaube, in Deutschland ist US Pflicht bei einer Hausgeburt, aber auch hier in der Schweiz hat man's schwer, eine Hebamme zu finden, die bei einer komplikationslosen Schwangerschaft gänzlich auf US verzichtet.

Liebe Grüsse, winke
Irene
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sapere aude!
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Mimi



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BeitragVerfasst am: 20.08.2008, 20:20    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Deswegen wird man auch Mühe haben, eine Hebamme für eine Hausgeburt zu finden, wenn man keinen US möchte


Das habe ich auch schon gehört, aber meine Hebamme überlasst die Entscheidung der Frau super

Zitat:
Ich glaube, in Deutschland ist US Pflicht bei einer Hausgeburt


Ich glaube nicht, dass dem so ist, aber wie schon gesagt, man muss halt eine Hebamme finden, die das mitmacht.
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Chaja



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BeitragVerfasst am: 21.08.2008, 13:05    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Mimi,
Ein Thema für mich Very Happy !
Als erstes ist es sehr sehr wichtig genau zu erspüren, zu überlegen, was für dich persönlich wichtig ist. Dann, was dein kleines Bauchwesen zu deiner Entscheidung meint. Lass dich von anderen nicht verunsichern und Angst machen!! Nur du , dein Baby und vielleicht noch der Vater ( Wink ), können wissen, was ihr gerade braucht.
ich finde, dass ein Ultraschall absolut nicht notwenig ist, bei einer gesunden Frau, die bereit ist viel Selbstverantwortung zu übernehmen. Ein gewisses Risiko bleibt immer, wie bei vielem im Leben. Und; du bist schwanger und nicht krank (leider werden heutzutage schwangere oft wie kranke behandelt)!
Was ein Ultraschall genau beim Ungeborenen bewirkt, würde mich auch sehr interessieren. Ich habe bei meinem zweiten Kind, weder einen Ultraschall noch sonstige Schwangerschaftsuntersuchungen machen lassen!
Jedes Tier in der Wildnis und früher mit Sicherheit auch die Menschen, ist fähig alleine ohne jegliche Unterstützung zu gebären und ein Baby auszutragen. Nun, wir sind leider weit davon entfernt, wild und ursprünglich zu leben, aber in uns existiert die Erinnerung davon. Tiere (und Menschen auch!!) wissen instinktiv und intuitiv, was sie zu welcher Zeit zu tun haben wenn sie ein Baby in sich tragen. Wenn du vertraust, könntest du dich alleine darauf verlassen. Doch wir alle haben unsere eigenen Geburts-und Lebenserfahrungen, die Ängste der Menschen umgeben uns täglich und wir sind auch schon ziemlich degeneriert, denke ich. Darum ist es für die meisten sehr wichtig, sich zu informieren, innere Arbeit zu machen und seine Aengste loslassen !
Man sollte einfach wissen, dass eine völlig problemlose Schwangerschaft, eine schmerzlose Geburt ohne Hebamme und Arzt, und noch vieles mehr Very Happy möglich ist! Das ist wichtig. Was man aber persönlich daraus macht, dass sei jeder Frau selbst überlassen.
Ich habe mir in der Schwangerschaft meines Sohnes gesagt; ich mache keinen Ultraschall und dergleichen und trage die Verantwortung völlig selbst. Klar war mir klar, was das bedeuten kann...
Wenn ich mich aber ganz plötzlich das Gefühl gehabt hätte, dass ich einen Ultraschall machen soll (möglichst ohne Beeinflussung der Ängste der anderen), hätte ich es gemacht. Doch durch die Kommunikation mit meinem Kind (die durch den fehlenden Ultraschall, den fehlenden Schwangerschaftstest bis sehr lange, sehr intensiv und klar war), war ich mir sicher, dass es gut ist keinen zu machen. Ich wusste, dass ein solcher uns zwei rein gar nichts brachte. Und die Entscheidung ob ich nun mein angeblich behindertes Kind in meinem Bauch abgetrieben oder ausgetrage werden sollte, wäre für mich der absolute Horror gewesen! Und wirkliche Komlikationen in der Schwangerschaft (lebensbedrohliche) und bei einer Geburt, sind extrem selten (vor allem wenn man nicht im Krankenhaus gebiert Wink ), so dass diese Ultraschallhype in keinem Verhältnis dazu steht. Ultraschall ist gedacht, für Schwangere, bei denen man echt einen Verdacht darauf hatte, dass sie und ihr Kind am Leben gefährdet sein könnten. Für diese extrem wenigen Fälle bin ich sehr dankbar für die Erfindung des Ultraschalls (so wird es überigens immer noch in Neuseeland gehandhabt. Wenn aber eine Frau unbedingt so oder so einen US will, dann bezahlt die Krankenkasse nicht. Die wollten dort nicht mal einen machen als ich denn nach einem Autounfall angefordert haben. Der Arzt und die Hebamme haben mich kurz untersucht und dann Ratschläge gegeben, auf welche Zeichen ich etwas achten soll und das wars.).

Ich wünsche dir viel Mut für zu deiner Entscheidung zu stehen, egal wie sie ausfällt Very Happy !

Liebe Grüsse von Chaja (und dem unbeschallten gesunden, glücklichen Einjährigen)
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radler



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Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 11.04.2009, 21:10    Titel: Antworten mit Zitat

Ein schöner Artikel zum Thema Ultraschall wie ich finde:

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/ultraschall-ia.html

P.S. Im übrigen stimme ich Chaja zu.

Nicht-zum-Thema: Ist die Namensähnlichkeit mit einer Thailändischen Kleinstadt gewollt oder zufällig? (Wenn sie gewollt ist wirst du wissen wovon ich spreche :-) )
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Chaja



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Beiträge: 987
Wohnort: Südfrankreich

BeitragVerfasst am: 17.04.2009, 16:09    Titel: Antworten mit Zitat

hallo Mimi,
Ist dein Kind immer noch in deinem Bauch? Wie geht es dir im Moment?

Liebe Grüsse von Chaja
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Mimi



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BeitragVerfasst am: 17.04.2009, 16:13    Titel: Antworten mit Zitat

Ich schick dir nachher eine PN Chaja winke
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Chaja



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Wohnort: Südfrankreich

BeitragVerfasst am: 17.04.2009, 16:20    Titel: Antworten mit Zitat

O.k! Ich freue mich Very Happy

Chaja
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