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Waldkindergarten

 
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Blümchen



Anmeldedatum: 12.01.2008
Beiträge: 1013
Wohnort: bei Landsberg am Lech

BeitragVerfasst am: 05.10.2008, 14:33    Titel: Waldkindergarten Antworten mit Zitat

Das sollte Pflicht werden! Bin immer wieder neidisch das ich als Kind nicht dieses Vergnügen hatte Rolling Eyes Crying or Very sad Confused Embarassed


in Wirklichkeit natürlich viel natürlicher :-))))


der macht SPAßß


Vogelhäuser sogar mit Tür zum hinter sich zumachen


viel Platz zum austoben in Mutter Natur


wenn man den Zeichen folgt


gibt es noch viel zu Lachen




Schönen Sonntag noch

Alles Liebe

Andrea winke
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Centaurea



Anmeldedatum: 05.09.2009
Beiträge: 2
Wohnort: Dresden

BeitragVerfasst am: 05.09.2009, 21:34    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Blümchen,

meine Tochter soll ab Oktober in den Waldkindergarten gehen. Gibst Du Rohkost mit und wie funktioniert das im Winter? Würde mich über Tipps freuen.
Also fast ein Jahr nach Deinen Fotos auch einen schönen Sonntag.

Regina
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tonia1976



Anmeldedatum: 05.03.2009
Beiträge: 200
Wohnort: bei München

BeitragVerfasst am: 08.10.2009, 22:32    Titel: Antworten mit Zitat

habe auch gedacht, dass der Waldkindergarten was für meinen SOhn wäre. Aber im Winter möchte ich selber nicht die ganze Zeit draussen sein. Vorallem mit Rohkost stelle ich mir nicht so gemütlich vor, darum würde mich lieber für ein Indoor-Kindergarten irgendwann entscheiden :-)

LG

Tonja
_________________
LG

Tonja

zur Zeit ein hoher Rohkostanteil
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Artur
Gast





BeitragVerfasst am: 09.10.2009, 04:15    Titel: Antworten mit Zitat

"Waldkindergarten", eine interessante Wortschöpfung! Sollte nicht Kinderwald oder eben Kindergarten genügen? :-)

Meine Tochter Anna geht seit einem knappen Monat in einen 'normalen' Kindergarten. Normal heißt in ihrem Fall, dass sie jeden (!) Tag für eine gewisse Zeit auch nach draußen gehen darf/muss, egal wie das Wetter ist. Der Kindergarten verfügt dafür über vier kleine Parkanlagen, welche im täglichen Wechsel besucht werden. Der Indoor-Aufenthalt hat zeitmäßig einen größeren Anteil am Kindergartenbesuch, aber bei dem bunten Programm im Haus (singen, spielen, basteln, Vorlesestunde, Maltag im Attelier, Turntag, gezielte Sprachförderung, Hausmeisterdienst...) finde ich das Verhältnis gut ausballanciert.

Ich erziehe meine Kinder nicht ausschließlich roh, sondern achte nur auf eine gesunde Ernährung, d.h. konkret möglichst keine Süßigkeiten, keine Wurstwaren, keine frittierten Sachen, keine abgepackten Säfte, keine Fertiggerichte, kein Fastfood... Mit dem Menüplan im Kindergarten bin ich nicht immer einverstanden, aber ich bin schon froh, dass dort noch selbst gekocht wird und das Essen nicht von einem Zulieferer ins Haus gebracht wird, wie das in anderen Häusern der Fall ist. Wäre meine Frau auch Rohköstlerin und würden wir sehr naturnah wohnen z.B. auf einem abgelegenen Bauernhof, könnte ich mir vorstellen bei den Kindern Rohkost durchziehen zu wollen, aber so wie die Dinge liegen, möchte ich sie nicht in eine Ausnahmestellung versetzen. Dazu finde ich den sozialen Aspekt zu wichtig.
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Irene



Anmeldedatum: 25.01.2008
Beiträge: 292
Wohnort: Schweiz

BeitragVerfasst am: 10.10.2009, 12:48    Titel: Antworten mit Zitat

Lieber Artur

Zitat:
Ich erziehe meine Kinder nicht ausschließlich roh, sondern achte nur auf eine gesunde Ernährung, d.h. konkret möglichst keine Süßigkeiten, keine Wurstwaren, keine frittierten Sachen, keine abgepackten Säfte, keine Fertiggerichte, kein Fastfood...


Für meine Kinder gibt's auch keine Süssigkeiten, Fertigprodukte und halt auch kein Kuchenbacken etc.

Zitat:
Wäre meine Frau auch Rohköstlerin und würden wir sehr naturnah wohnen z.B. auf einem abgelegenen Bauernhof, könnte ich mir vorstellen bei den Kindern Rohkost durchziehen zu wollen, aber so wie die Dinge liegen, möchte ich sie nicht in eine Ausnahmestellung versetzen. Dazu finde ich den sozialen Aspekt zu wichtig.


Für mich ist der soziale Aspekt für die Kinder auch wichtiger und sie wollen dann halt essen, was die andern Kinder essen. Da ihr Vater nicht roh isst, ist eine 100prozentige Rohkost nur von dem her schon nicht möglich. Da müsste man schon sehr abgelegen wohnen, aber dann hätten die Kinder keine sozialen Kontakte zu andern Kindern mehr, was ich schlecht fände, da sie sich ja als Erwachsene auch in dieser Gesellschaft zurecht finden müssen.

Liebe Grüsse, winke
Irene
_________________
sapere aude!
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Centaurea



Anmeldedatum: 05.09.2009
Beiträge: 2
Wohnort: Dresden

BeitragVerfasst am: 10.10.2009, 12:59    Titel: Antworten mit Zitat

Meine Tochter war bisher in einem normalen Kindergarten, und hat sich seit einigen Monaten nicht mehr wohlgefühlt. Das Essen dort war von einem Essensanbieter und roch für mich nachdem ich auf Rohkost umgestiegen bin teilweise richtig chemisch.
Meine Tochter ernährt sich seit 4 Monaten roh und ich finde es geht ihr seither wesentlich besser ( sie ist Diabetikerin).
Seit einer Woche sind wir jetzt zur Eingewöhnung im Waldkindergarten. Und die viele frische Luft und Bewegung haben jetzt noch eine weitere Verbesserung gebracht.

Also kurzum ich habe ein gutes Gefühl dabei.

Neben der Rohkosternährung hat meine Tochter natürlich als Diabetikerin sowieso schon eine Aussenseiterrolle. Wobei die Kinder in ihrem vorigen Kindergarten eher neugierig waren, weshalb sie etwas anderes isst, und auch mal probieren wollten.
Manche Kinder haben sie auch manchmal um ihr leckeres Mittagessen beneidet.
Und im Waldkindergarten sind es vor allem nur positiv interessierte Fragen, die mir bisher begegnet sind. Und zur sozialen Kompetenz gehört ja auch ein Anderssein zu akzeptieren und es auch aushalten lernen seinen eigenen Weg zu gehen.

Es bleibt natürlich immer noch die Frage, ob jemand Tipps hat wie man sich im Winter draußen die Nahrung warm hält, beziehungsweise welche Speisen sich besonders empfehlen. Über Anregungen würde ich mich sehr freuen.

Liebe Grüße
Regina
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Artur
Gast





BeitragVerfasst am: 10.10.2009, 13:42    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Irene

Ja, das eigene Heim müsste schon sehr abgelegen sein. Und selbst da... Viel abgelegener wie die Finca in Portugal (siehe: (m)eine Rohkostgeschichte) geht es wohl kaum. Der Sohnemann der Familie war damals 1,5 Jahre alt. Er wurde noch gestillt, mampfte alle Rohkost die er mit seinen Zähnen zerkleinern konnte und bekam härtere Brocken (Blumenkohl, Wahlnüsse...) vorgekaut. Der Junge war eher auf der schmächtigen Seite, aber keineswegs abgemagert. Er machte immer einen sehr fröhlichen, zufriedenen Eindruck. Am meisten Spass machte ihm das Reiten auf dem Esel...

Aber selbst unter diesem Rohkostidyll war es schlecht möglich das Kind 100% roh zu ernähren. Bei den wöchentlichen Einkäufen und dem damit verbundenen Weg in die Gesellschaft hätten die deutschen Eltern die ärmlichen Einheimischen arg vor den Kopf gestoßen, wenn sie für's Kind nicht ab und zu ein Stück selbstgebackenes Brot oder ein Keks angenommen hätten. Damals als 20jähriger hielt ich das Verhalten der Eltern für inkonsequent, heute haben sie mein Verständnis!


Hallo Centaurea

Kinder frieren nicht so schnell. Vielleicht liegt es an der höheren Herzfrequenz, vielleicht sind wir Erwachsenen aber im Vergleich auch nur zu verweichlicht. Aufpassen muss man meines Erachtens nur, dass die Kleidung nicht nass wird (bei feuchten Wetter auf einen wasserundurchlässigen Anorak und Matschhosen achten) bzw. sofort gewechselt wird. Auch halte ich es für wichtig, dass die Nierenpartie mit überlangen Pullis gut warm gehalten wird und die Ohren mit einer Wollmütze oder einem Stirnband geschützt werden.

Die Ernährung sollte natürlich auch dem Klima angepasst werden. Äpfel (pektinreiche Wintersorten) wärmen besser als saftige Tropenfrüchte. Johannisbrot, was besondern unproblamisch transportiert und gegessen werden kann, wärmt auch gut und für längere Zeit.



...was mich bei meiner zweiten Tochter erstaunt hat: trotz fast ausschließlicher Ernährung mit Muttermilch in den ersten 8-10 Monaten, war die Kleine Feist, wie ein Made im Speck.

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sapotille



Anmeldedatum: 16.07.2009
Beiträge: 615
Wohnort: Österreich

BeitragVerfasst am: 11.10.2009, 09:59    Titel: Antworten mit Zitat

Oh sind die süüüüüüüüss, lieber Artur.

Auch meine zweite Enkelin (5 Monate) sieht sehr "gut" aus. Sie wird ausschliesslich gestillt.
Bei der letzten ärztlichen Kontrolle wollte die Ärztin wissen, was meine Tochter ihr zu essen gibt, dass sie so füllig ist. Tochter antwortete , dass die Kleine nur gestillt wird. Die Ärztin lachte und meinte "naja, da kann man ja nichts falsch machen"......

Liebe Grüße von Ingrid*
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Waldelfe



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Beiträge: 963
Wohnort: auf der Frühlingswiese

BeitragVerfasst am: 11.10.2009, 12:33    Titel: Antworten mit Zitat

Hey Artur,

ganz entzückend deine beiden Töchter!!!!

Sehen so gesund und lebendig aus und machen euch sicher viel Freude.

LG Waldelfe winke
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Anni2009



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Wohnort: Ulm

BeitragVerfasst am: 25.10.2009, 04:46    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe meine Kinder auch teilweise bis zu fast drei Jahren gestillt und sie hatten alle Rettungsringe an den Beinen und Ärmchen im ersten Jahr. Nach einem Jahr ungefähr bekamen sie Mangos und Trauben dazu und sobald sie in die Höhe gewachsen sind haben sich die Ringe in Wohlgefallen aufgelöst. Very Happy
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sapotille



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Beiträge: 615
Wohnort: Österreich

BeitragVerfasst am: 25.10.2009, 07:38    Titel: Antworten mit Zitat

hallo winke ,

die Hebamme meiner Tochter hat die "Ring" meiner 5 Monate alten Enkelin gesehen und gesagt, dass jene von den STillkindern sich optisch von jenen der Flaschenkinder unterscheiden.

Von den Stillkindern gehen die Speckringe auf jeden Fall wieder weg Very Happy winke
Ingrid*
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