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Gerald Site Admin

Anmeldedatum: 23.07.2006 Beiträge: 3271 Wohnort: Südliches Oberbayern
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Verfasst am: 06.07.2008, 23:10 Titel: |
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Hallo Frank,
vielen Dank für die tolle Antwort!
Du hast mir (und sicherlich auch anderen Lesern) sehr schön aufgezeigt, dass Schnecken Nutztiere sind, wie eben alle Tiere auf dieser Erde einen Nutzen haben, vielleicht sogar der Mensch.
Einen typisch deutschen "Spießergarten" haben wir natürlich nicht. Tina ist die Chefin im Garten, sie hat alles geplant und auch gepflanzt. Sie mulcht sehr viel und es soll auch ein Permakulturgarten werden. Mein Daumen ist da leider nicht so grün.
Besonders gespannt bin ich auf die Wildtomaten, die wachsen schon sehr gut und breiten sich aus (ich bin Tomatenfan, wir haben über 60 Pflanzen (bisschen übertrieben, ich weiß)). Ich werde die nächsten Tage mal ein eigenes Thema über unserem Garten beginnen, mit Fotos.
Liebe Grüße,
Gerald _________________ www.roh-essen.de
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Frank
Anmeldedatum: 27.10.2006 Beiträge: 150
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Verfasst am: 07.07.2008, 07:39 Titel: |
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Hallo Angelika,
Solitärpflanzen kaufe ich auch schon lange keine mehr, das was Du geschrieben hast kann ich bestätigen.
Hallo Stephan,
vielen Dank für die Buchtipps! Ich kenne den Autor noch nicht, habe mir die Bücher direkt aufgeschrieben und werde sie sicher noch lesen.
Hallo Gerald,
ich freue mich auf die Bilder aus Deinem Garten! Gut, dass Ihr mit Mulch arbeitet, da wird sich in der Zukunft einiges zum Positiven wenden, denke ich, gerade auch mit Blick auf die Schnecken.
EM kann ich übrigens anfangs auch empfehlen, später braucht es nicht mehr eingesetzt zu werden. Bin übrigens auch ein Tomatenliebhaber, sie wachsen bei mir permakulturmäßig überall.
Liebe Grüße
Frank |
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Angelika Gast
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Verfasst am: 07.07.2008, 08:22 Titel: |
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Hallo Frank,
ah, gut! Nur damit keine Mißverständnisse von wegen solitär auftreten:
Ich meine dabei vor allem die Art, wie ich es einsetze.
Solidär heißt für mich, dass ich die Pflanze früher ringsum von "Unkraut" freigehalten hatte. Mit dem Resultat, dass die Schnecken freie Bahn hatten. Jetzt finden einerseits die Schnecken genug anderes und andererseits mögen sie bestimmte Pflanzen (haarige z.B.) nicht so und breiten sich daher nicht so aus.
Im Frühjahr lasse ich (außer dem Gras) daher einfach alles kommen, streue auch absolut chaotisch allerlei Samen aus.
Das, was sich wohl fühlt, gedeiht dann. Und es ist immer etwas passendes dabei
Wird die Pflanze dann stark, dünne ich z.B. guten Heinrich aus indem ich ihn kürze z.B.
Gras halte ich in Schach, soweit möglich - es wird sonst (alleine wegen der Verwurzelung) zu dominant. Anfangs ist es aber ein guter Schutz für die frischen Keimlinge der anderen weil sie nicht so weggespült werden etc.
Also klassisch, eine Linde solidär habe ich natürlich auch stehen. Aber eben sonst alles in "Kraut und Rüben", nur in wilder Form sozusagen
LG
Angelika |
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Frank
Anmeldedatum: 27.10.2006 Beiträge: 150
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Verfasst am: 07.07.2008, 13:03 Titel: |
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Hallo Angelika,
ich habe verstanden was Du meinst und wenn es auf die Art funktioniert (ich meine mit den Schnecken) ist doch alles ok, wobei ich den Begriff "solidär" in dem Zusammenhang noch nicht gehört habe, aber egal, ich lerne gerne hinzu. Hier die Erklärung, so wie ich es aufgefasst hatte:
http://de.wikipedia.org/wiki/Solit%C3%A4rpflanze
Permakultur wie ich sie verstehe funktioniert im optimalen Falle so, dass an der Stelle wo die Mutterpflanze gestanden hat im nächsten Jahr Unmengen von kleinen Pflänzchen dieser Art nachwachsen, da gibt´s dann auch keine Probleme mit Schnecken, weil einfach viel zu viele von dieser Art vorhanden sind, die Schnecken schaffen´s einfach nicht mehr diese Pflanzen abzufressen. Dabei gibt es dann ebenfalls keine Probleme mit lästigen Beikräutern, die ich dann auch nicht mehr ausrupfen muss.
In meinem Garten finden sich somit jedes Jahr jeweils an bestimmten Stellen bestimmte Pflanzensorten verstärkt ein, je nachdem welche Verhältnisse (Boden, Feuchtigkeit, Sonneneinstrahlung usw.) sie bevorzugen.
Das Geniale an der Geschichte ist, dass plötzlich meistens nach einem Regen an einer Stelle massenweise kleine Pflänzchen auftauchen, ich erkenne sie dann entweder sofort wieder oder warte einfach bis das sie etwas größer geworden sind. Dies ist eine spannende Sache und macht mir großen Spass. Ich werde vielleicht auch einmal einige Fotos meines Gartens machen um dies besser zu verdeutlichen.
Sonnige Grüße
Frank |
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Mali

Anmeldedatum: 08.01.2008 Beiträge: 27 Wohnort: Köln
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Verfasst am: 08.07.2008, 06:56 Titel: |
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Huhu Frank :)
vermehrt sich die Pflanze von alleine, oder hilfst du da nach? |
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Frank
Anmeldedatum: 27.10.2006 Beiträge: 150
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Verfasst am: 08.07.2008, 07:51 Titel: |
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Huhu Mali,
jetzt treffen wir uns mal hier, auch nicht schlecht wie ich finde!
Ich helfe hin und wieder etwas nach, dies allerdings eher selten. In den meisten Fällen kommt irgendwo an einer Stelle einfach etwas raus. Wenn ich jedoch Kohlpflanzen z.B. eine alte toskanische Palmkohlmutterpflanze an einer Stelle stehen habe und diese Stelle dann auch wieder für neue Palmkohlpflänzchen frei haben möchte, nehme ich mir die alte (teilweise bis auf die Samenstände) schon abgestorbene Mutterpflanze und schüttel diese kräftig so dass die Samen abfallen. Ich könnte sie auch stehen lassen, aber das sieht bei einem 1,50 Meter hohen halb umgefallenen Palmkohl nicht so nett aus.
Liebe Grüße
Frank |
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Gerald Site Admin

Anmeldedatum: 23.07.2006 Beiträge: 3271 Wohnort: Südliches Oberbayern
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Verfasst am: 09.07.2008, 05:01 Titel: |
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Vielen Dank für Eure tollen Tipps!
Permakultur ist wohl wirklich das allerbeste, was man seinen Pflanzen bieten kann.
Ich werde jetzt in einem anderen Faden unseren Garten ein wenig vorstellen.
Liebe Grüße,
Gerald _________________ www.roh-essen.de
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haidson

Anmeldedatum: 30.01.2009 Beiträge: 287 Wohnort: Ardagger Stift
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Verfasst am: 31.01.2009, 00:50 Titel: |
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Hi Frank,
| Frank hat Folgendes geschrieben: |
| Nacktschnecken sollten in einem gesunden Garten eigentlich kein Problem darstellen. Ihr solltet Euch mit den Schnecken einfach einig werden, d.h. genug zum Fressen anbieten, so dass sie die von Euch bevorzugten Pflanzen einfach in Ruhe lassen. Gehen die Schnecken trotzdem an div. Nutzpflanzen, so gibt´s Gründe dafür. |
ja die gründe gibts, die Umgebung.
Es ist bei mir mit Nacktschnecke und Wühlmaus fast unerträglich.
Daher wird heuer im Frühjahr ein für meine Ausmessungen recht günstiger Versuch gemacht,
welche durch Hügelbeettechnik noch dazu recht einfach geht,
aber auch 2 Bereich im normalen Garten werden damit "getestet"
wie ich das bei meiner geliebten Kräuterspirale mache, weiss ich leider noch nicht.
Schneckenplan:
Platten vom Bau für Schalungen mit Schäden sind recht günstig zu bekommen.
haben ca. 2 bis 2,5m und 60cm breite, werden halbiert -> 30cm
dann ~15cm eingegraben, oben auf den 15cm wird Kupferabfall
mit mindesten 2cm Breite über die ganze länge aufgenagelt.
Dies gegen die Schnecken. Die dann innerhalb der Nutzzone gefunden,
werde ich einfach rausschmeissen.
Wühlmausplan:
innerhalb/unterhalb also ~15cm tief (darauf kommt das Hügelbeet)
oder normale Erde,
wird einfach ein Gitter gelegt, welches mal sicher 5-6 Jahre hält,
danach sollte ein Hügelbeet sowieso neu gemacht werden.
Durch die Schalungtafeln und dem Gitter sollte hier keine Wühlmaus mehr reinkönnen.
mal sehen ob sich die Arbeit lohnt, bei Interesse natürlich auch berichten |
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