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Zähneputzen
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Chaja



Anmeldedatum: 30.03.2008
Beiträge: 987
Wohnort: Südfrankreich

BeitragVerfasst am: 24.06.2008, 19:21    Titel: Antworten mit Zitat

...man hört und liest immer wieder, dass Fluoar ein krasses Gift sei und im Körper nichts zu suchen hat... nixweiss

Grüsse von Chaja

P.S. Ich hatte in meiner zweiten Schwangerschaft (Roh) keine einzige Schwangerschaftsstreifen.
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Nina



Anmeldedatum: 20.02.2008
Beiträge: 114
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 24.06.2008, 20:22    Titel: Antworten mit Zitat

Fluor ist eben kein Stoff der natürlicherweise auf die Zähne gehört; es stärkt auch wohl nicht wirklich den Zahnschmelz, sondern bildet eine teflonähnliche Schicht darauf. So schützt es vor Säuren, könnte aber möglicherweise die Remineralisierung durch den Speichel behindern, und langfristig den Zähnen schaden. Was die folgen für den gesamten Organismus betrifft, gibt es zwar einige Bücher, die Fluor zur Ursache für viele schlimme Krankheiten erklären, aber, wie so oft, auch den Gegenstandpunkt, dass das völlig harmlos sei. Wahrscheinlich liegt die "Wahrheit" irgendwo dazwischen.

Ich gehe damit zur Zeit so um, dass ich zwar Fluor verwende,weil meine Zähne schon ziemlich vorgeschädigt (aber repariert) sind, und meine Ernährung auch oft zu wünschen übrig lässt (v.a. zuviele Früchte) aber nur in Form von normaler Zahpasta, auf keinen Fall so hochdosiertes Zeugs wie Elmex Gelee.
Ich arbeite daraufhin, das nicht mehr zu brauchen; ich hoffe, dass irgendwann Zahnbürste und Wasser reichen; aber ich denke, dass meiner Gesundheit einige Jahre mäßig Fluor zu verwenden weniger schadet, als der Verlust weiterer Zahnsubstanz durch Karies.

Viele Grüße
Nina
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Angelika
Gast





BeitragVerfasst am: 27.06.2008, 14:13    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

bei uns ist das so:

Wenn die Zahnbürste ein entsprechendes Power-Design hat (oder je nach Vorlieben), dann darf sie vom Sohn aus seine Zähne putzen.
Wobei die Elektro-Zahnbürste seiner Bequemlichkeit in der Früh und seiner Müdigkeit am Abend sehr entgegen kommt.

Die Zahnhygienikerin hat uns empfohlen, die Zahnpasten immer mal abzuwechseln. Mal so, mal so.
Wenn ich flouridhältige Pasten verwende, nehme ich keine Calciumprophylaxe und umgekehrt. Die löschen sich sonst sozusagen aus.

Viele Grüße
Angelika
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Linos



Anmeldedatum: 19.11.2006
Beiträge: 1712
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BeitragVerfasst am: 27.06.2008, 17:39    Titel: Antworten mit Zitat

Weshalb eigentlich überhaupt eine Zahnpasta?
Mögen Kinder das? Ich glaube nicht.
Auch wenn mit künstl. Aromen ein Geschmack von irgendwas vorgegaugelt wird. Der ganze Schaum und so ist doch unnatürlich.
Ich verstehe auch nicht das viele Rohköstler immer eine weiche Zahnbürste empfehlen.
Zähne wären für mich eines der härtesten Materialien in unserem Körper und dann soll ich mit einem Pinsel was säubern Confused Mr. Green
Ich habe eine elektrische Zahnbürste, weil es schnell und bequem ist und ich sehr gut überall hinkomme.
Zahnseide wird dann bei Kids schon ein Problem und würde ich dann auch nicht damit rummachen. Ich denke das man mit Eigenspucke optimal putzen kann und auch Säuren gut neutralisieren kann.
Kollath hat an seinen geschädigten Ratten nachgewiesen das die Zugabe von Frischkornbrei sich positiv auf Zahnfleisch, Pulpa und Zahnschmelz auswirkte und die Zähne somit wieder mineralisiert wurden.
3 Esslöffel sind was anders wie 60 gr. und mehr. Jede Nahrung hat ihre Vor- und Nachteile. JEDE. Entweder die Kombination oder die Menge.
lg Linos
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Angelika
Gast





BeitragVerfasst am: 27.06.2008, 18:32    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Linos,

normalerweise wären in den dunkelgrünen Blättern genug Schutzstoffe (sprich auch Fluor). Leider essen dies meist weder die stillenden Mütter in ausreichendem Maße - und in der Folge natürlich auch die Kinder nicht.
Dafür viel Zucker- und Säurehältiges ... (auch mit RK)

Wir hatten von Anfang eine Paste von Weleda (ohne Fluor), ohne Minzegeschmack sondern mild gewählt, ist noch immer seine "liebste" Paste. Andere Pasten kamen erst später und abwechselnd und gezielt zur Anwendung.

LG
Angelika
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Linos



Anmeldedatum: 19.11.2006
Beiträge: 1712
Wohnort: Im Herzen Bayerns oder Nähe des geographischen Mittelpunkt Bay.

BeitragVerfasst am: 27.06.2008, 21:52    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Angelika,
eigentlich habe ich auch noch eine Paste.
Zahnpaste von Kanne. Enzymfermentgetreidepaste essbar mit Mintgeschmack. Das sind die Reste, aus denen der Brottrunk entsteht.
lg Linos
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Nina



Anmeldedatum: 20.02.2008
Beiträge: 114
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 27.06.2008, 23:17    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Weshalb eigentlich überhaupt eine Zahnpasta?
Mögen Kinder das? Ich glaube nicht.


Ich habe von einem Mädchen gehört, das beim Lesen gerne von einer Tube Blendi naschte...

Zitat:
Ich verstehe auch nicht das viele Rohköstler immer eine weiche Zahnbürste empfehlen.


Verstehe ich auch nicht, mein Zahnfleisch braucht eine kräftige Massage um sich wohlzufühlen. Mich stört auch, dass fast alle Kinderzahnbürsten extrem weich sind.

Zitat:
Zahnseide wird dann bei Kids schon ein Problem und würde ich dann auch nicht damit rummachen.


Selbst anwenden können Kinder sie natürlich nicht (auch wenn es Zahnseidesticks in kindlichem Design, die angeblich ab vier Jahren geeignet sein sollen, zu kaufen gibt), aber ich reinige meinem Sohn jeden Tag die Zwischenräume, und halte dies bei ihm auch für notwendig, weil dabei immer einige Krümel und Fasern herauskommen,die die Zahnbürste nicht erreicht.
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Franzl



Anmeldedatum: 06.10.2006
Beiträge: 1963

BeitragVerfasst am: 28.06.2008, 06:22    Titel: Antworten mit Zitat

Linos hat Folgendes geschrieben:

Kollath hat an seinen geschädigten Ratten nachgewiesen das die Zugabe von Frischkornbrei sich positiv auf Zahnfleisch, Pulpa und Zahnschmelz auswirkte und die Zähne somit wieder mineralisiert wurden.
3 Esslöffel sind was anders wie 60 gr. und mehr. Jede Nahrung hat ihre Vor- und Nachteile. JEDE. Entweder die Kombination oder die Menge.
lg Linos


Hallo Linos,

da hast Du Recht. Mr. Green
drei Esslöffel Körner sind auf meiner neuen Küchenwaage ca. 40-45g also wirklich keine 60 gramm oder mehr Teufel
Spaß beiseite!
Mir gehen die Äusserungen des Rohkostzahnarztes Dr. Schleinitz, dessen Vortrag ich vor ca. 2 Jahren beiwohnte, nicht aus dem Kopf. Seine Erfahrungen mit seinen rohköstlichen Patienten waren, dass diejenigen, die (rohe) Getreideprodukte verzehrten, den besten Zahnstatus mit den wenigsten Schädigungen aufwiesen, Umgekehrte Aussage für die Obstrohköstler. Dementsprechend seine Empfehlungen an das überwiegend rohe Auditorium.

Gruß, Franzl
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Gerald
Site Admin


Anmeldedatum: 23.07.2006
Beiträge: 3271
Wohnort: Südliches Oberbayern

BeitragVerfasst am: 28.06.2008, 09:10    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Harry,

Zitat:

Mir gehen die Äusserungen des Rohkostzahnarztes Dr. Schleinitz, dessen Vortrag ich vor ca. 2 Jahren beiwohnte, nicht aus dem Kopf. Seine Erfahrungen mit seinen rohköstlichen Patienten waren, dass diejenigen, die (rohe) Getreideprodukte verzehrten, den besten Zahnstatus mit den wenigsten Schädigungen aufwiesen


Sehr interessant.
Bei mir ist ein Vortrag von ihm schon ziemlich lange her, aber ich kann mich auch daran erinnern, dass er rohes Getreide empfahl.

Liebe Grüße,
Gerald
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